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Willms, Johannes

Talleyrand

Virtuose der Macht 1754-1838

„Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen“ – so ließ der wohl berühmteste Diplomat der Weltgeschichte einmal den spanischen Gesandten wissen, als dieser ihn an ein nicht eingehaltenes Versprechen erinnerte.
Johannes Willms geht in seinem neuen Buch dem rätselhaften Genie jenes Mannes nach, der es mit unnachahmlicher Geschmeidigkeit verstand, in sechs verschiedenen Regimen sechsmal eine führende Rolle einzunehmen und das vollständig besiegte Frankreich ohne die geringste Gebietsabtretung durch den Wiener Kongreß zu lotsen.
Talleyrands Opportunismus mit seinen geradezu mythischen Dimensionen hat ihm bis heute bei den Historikern eine schlechte Presse und heftige moralische Verurteilungen eingetragen. Anders als das gängige Bild vom skrupellosen Verräter portraitiert Johannes Willms, dem wir schon eine grandiose Biographie Napoleons verdanken, Talleyrand erstmals jenseits aller Klischees als Phänotyp seiner Zeit – einer Epoche gewaltiger sozialer und politischer Umbrüche, von der seine hochadlige Gesellschaftsschicht besonders stark betroffen war.

„Klug und fleißig – gibt’s nicht;
klug und faul – bin ich selbst;
dumm und faul – für Repräsentationszwecke noch ganz gut zu gebrauchen;
dumm und fleißig – davor behüte uns der Himmel!“
Talleyrand

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Bibliografie

978-3-406-62145-1

Erschienen am 21. Juli 2011

2., durchgesehene Auflage, 2011

384 S., mit 24 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 26,95 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

Erstes Buch
Im Dienst von Kirche und Revolution
Erstes Kapitel: Der Klumpfuß ist das Schicksal
Zweites Kapitel: Der Bischof als Revolutionär
Drittes Kapitel: Ein neuer Himmel, eine neue Erde
Viertes Kapitel: Der Charakterdarsteller als Statist

Zweites Buch
Vom Mentor zum Widersacher Napoleons
Fünftes Kapitel: «Ich habe Napoleon geliebt»
Sechstes Kapitel: Für Frankreich und gegen Napoleon
Siebtes Kapitel: «Der Anfang vom Ende»

Drittes Buch
Enttäuschte Illusionen
Achtes Kapitel: Im Kreis der Sieger
Neuntes Kapitel: Waterloo
Zehntes Kapitel: Le style c’est l’homme
Elftes Kapitel: Letzte Botschaften


Anhang
Anmerkungen
Abbildungsnachweis
Personenregister

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-62145-1

Erschienen am 21. Juli 2011

2., durchgesehene Auflage , 2011

384 S., mit 24 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 26,95 € Kaufen

Willms, Johannes

Talleyrand

Virtuose der Macht 1754-1838

„Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen“ – so ließ der wohl berühmteste Diplomat der Weltgeschichte einmal den spanischen Gesandten wissen, als dieser ihn an ein nicht eingehaltenes Versprechen erinnerte.
Johannes Willms geht in seinem neuen Buch dem rätselhaften Genie jenes Mannes nach, der es mit unnachahmlicher Geschmeidigkeit verstand, in sechs verschiedenen Regimen sechsmal eine führende Rolle einzunehmen und das vollständig besiegte Frankreich ohne die geringste Gebietsabtretung durch den Wiener Kongreß zu lotsen.
Talleyrands Opportunismus mit seinen geradezu mythischen Dimensionen hat ihm bis heute bei den Historikern eine schlechte Presse und heftige moralische Verurteilungen eingetragen. Anders als das gängige Bild vom skrupellosen Verräter portraitiert Johannes Willms, dem wir schon eine grandiose Biographie Napoleons verdanken, Talleyrand erstmals jenseits aller Klischees als Phänotyp seiner Zeit – einer Epoche gewaltiger sozialer und politischer Umbrüche, von der seine hochadlige Gesellschaftsschicht besonders stark betroffen war.

„Klug und fleißig – gibt’s nicht;
klug und faul – bin ich selbst;
dumm und faul – für Repräsentationszwecke noch ganz gut zu gebrauchen;
dumm und fleißig – davor behüte uns der Himmel!“
Talleyrand
Webcode: https://www.chbeck.de/8514883

Inhalt

Vorwort

Erstes Buch
Im Dienst von Kirche und Revolution
Erstes Kapitel: Der Klumpfuß ist das Schicksal
Zweites Kapitel: Der Bischof als Revolutionär
Drittes Kapitel: Ein neuer Himmel, eine neue Erde
Viertes Kapitel: Der Charakterdarsteller als Statist

Zweites Buch
Vom Mentor zum Widersacher Napoleons
Fünftes Kapitel: «Ich habe Napoleon geliebt»
Sechstes Kapitel: Für Frankreich und gegen Napoleon
Siebtes Kapitel: «Der Anfang vom Ende»

Drittes Buch
Enttäuschte Illusionen
Achtes Kapitel: Im Kreis der Sieger
Neuntes Kapitel: Waterloo
Zehntes Kapitel: Le style c’est l’homme
Elftes Kapitel: Letzte Botschaften


Anhang
Anmerkungen
Abbildungsnachweis
Personenregister