Leseprobe Merken

Wilson, E. O.

Ameisenroman

Raff Codys Abenteuer

„Was zum Teufel machst du hier?“, schnauzt Frogman Raff Cody an, als der Junge gutgläubig das Grundstück des angeblichen Mörders betritt. Gerade einmal fünfzehn Jahre alt, möchte Raff zusammen mit seinem Cousin Junior nur eines: einen Blick auf Frogmans sagenhaften Alligator werfen, von dem es heißt, er sei mit seinen über vier Metern der größte der Welt.
So beginnt die Geschichte des „Ameisenromans“, der die aufregenden Abenteuer eines Huckleberry Finn unserer Tage erzählt. Raffs Forscherdrang macht ihn zum Zeugen der Entstehung und Zerstörung von vier Ameisenvölkern, deren Geschichten „Epen auf einem Picknickplatz“ gleichen. In der „Ameisenchronik“, Raffs Abschlussarbeit am College und zugleich das literarische Herzstück des Romans, wird von ihnen berichtet.
Trotz seiner vielversprechenden Anfänge als Naturforscher entscheidet sich Raff für ein Jurastudium in Harvard. Und bald wartet eine große Herausforderung auf ihn: Ein Immobilienunternehmen will sich die Nokobee-Wildnis seiner Jugend unter den Nagel reißen. In einem atemberaubenden Ende, das kein Leser so leicht vergisst, bekommt er es mit den wütenden und korrupten Geistern eines alten Südens zu tun, den er längst untergegangen glaubte.

„Ameisenroman“ ist eine raffinierte Mischung aus Thriller, Familiensaga und Parabel. Er fasziniert nicht nur durch die verblüffenden Wendungen und bestürzenden Enthüllungen seiner Geschichte, sondern vermittelt seinen Lesern auch neue Einsichten in den Sinn des Lebens und Überlebens in unserer sich rasch verändernden Welt.

Von Edward O. Wilson. Aus dem Englischen von Elsbeth Ranke.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-62198-7

Erschienen am 22. September 2011

432 S.

Hardcover

Hardcover 19,95 € Kaufen
e-Book 11,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Politik, Insektenkunde, Coming-of-Age, Naturschutz – all das in einem Buch? Irgendwie schafft es der alte Wilson, dass diese Gemengelage nicht nur lesbar, sondern in weiten Teilen hochinteressant und spannend ist. Und eines ist garantiert: Nach der Lektüre sieht man die kleinen Krabbler mit anderen Augen."
transkript, 13. Juni 2012



"So pastoral das klingt, es ist doch ein ganz und gar anrührender, tief humaner, wohldosiert belehrender und durchaus auch, vor allem zum Ende hin, höchst spannender Roman, ein Jugendroman für alle Lebensalter."
Erhard Schütz, Die Welt, 19. Mai 2012



"Dass der Roman des Ameisenkundlers zu solchen Fragen auf informative und höchst spannende Weise anregt, macht ihn wahrhaft zu einer Lektüre für Jung und Alt."
Wera Schneefeld, Kommune, Heft 2/2012



"Kein Wunder also, dass der großartigste Teil dieses Buches, die eingeschobene Ameisenchronik ist, in der Wilson mit dem ernsthaften Interesse eines Biologen und Geschichtengespür eines Autors das Schicksal einer Ameisenkolonie über mehrere Generationen erzählt. Und schon allein wegen der biologischen Hintergrundinformationen in diesem Teil lohnt sich die Lektüre dieses Romans. ‘Kurz gesagt, das Männchen war nichts weiter als ein Lenkflugkörper voller Spermien.’"
Kultur Spiegel, 23. Dezember 2011



"Ein Buch, das alle lieben werden, die schon die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn verschlugen haben. Es hat aber auch etwas von Johns Grishams Justizthrillern und von Margaret Mitchells ‘Vom Winde verweht’. Vielleicht ist es gerade diese ungewöhnliche Mischung, die den ‘Ameisenroman’ so lesenswert macht."
Ute Wolf, Neue Zürcher Zeitung, 3. Dezember 2011



"Dass der Roman des Ameisenkundlers zu solchen Fragen auf informative und höchst spannende Weise anregt, macht ihn wahrhaft zu einer Lektüre für Jung und Alt."
Renate Wiggershaus, Neue Zürcher Zeitung, 19. November 2011



"Ein Buch, das Staunen macht: Niemand außer E. O. Wilson hätte es schreiben können, und jene, die es gelesen haben, werden im Wald sacht mit dem Fuß auftreten, jedenfalls eine Weile."
The Economist



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-62198-7

Erschienen am 22. September 2011

432 S.

Hardcover

Hardcover 19,95 € Kaufen
e-Book 11,99 € Kaufen

Wilson, E. O.

Ameisenroman

Raff Codys Abenteuer

„Was zum Teufel machst du hier?“, schnauzt Frogman Raff Cody an, als der Junge gutgläubig das Grundstück des angeblichen Mörders betritt. Gerade einmal fünfzehn Jahre alt, möchte Raff zusammen mit seinem Cousin Junior nur eines: einen Blick auf Frogmans sagenhaften Alligator werfen, von dem es heißt, er sei mit seinen über vier Metern der größte der Welt.
So beginnt die Geschichte des „Ameisenromans“, der die aufregenden Abenteuer eines Huckleberry Finn unserer Tage erzählt. Raffs Forscherdrang macht ihn zum Zeugen der Entstehung und Zerstörung von vier Ameisenvölkern, deren Geschichten „Epen auf einem Picknickplatz“ gleichen. In der „Ameisenchronik“, Raffs Abschlussarbeit am College und zugleich das literarische Herzstück des Romans, wird von ihnen berichtet.
Trotz seiner vielversprechenden Anfänge als Naturforscher entscheidet sich Raff für ein Jurastudium in Harvard. Und bald wartet eine große Herausforderung auf ihn: Ein Immobilienunternehmen will sich die Nokobee-Wildnis seiner Jugend unter den Nagel reißen. In einem atemberaubenden Ende, das kein Leser so leicht vergisst, bekommt er es mit den wütenden und korrupten Geistern eines alten Südens zu tun, den er längst untergegangen glaubte.

„Ameisenroman“ ist eine raffinierte Mischung aus Thriller, Familiensaga und Parabel. Er fasziniert nicht nur durch die verblüffenden Wendungen und bestürzenden Enthüllungen seiner Geschichte, sondern vermittelt seinen Lesern auch neue Einsichten in den Sinn des Lebens und Überlebens in unserer sich rasch verändernden Welt.

Von Edward O. Wilson. Aus dem Englischen von Elsbeth Ranke.
Webcode: https://www.chbeck.de/8535272

Pressestimmen

"Politik, Insektenkunde, Coming-of-Age, Naturschutz – all das in einem Buch? Irgendwie schafft es der alte Wilson, dass diese Gemengelage nicht nur lesbar, sondern in weiten Teilen hochinteressant und spannend ist. Und eines ist garantiert: Nach der Lektüre sieht man die kleinen Krabbler mit anderen Augen."
transkript, 13. Juni 2012


"So pastoral das klingt, es ist doch ein ganz und gar anrührender, tief humaner, wohldosiert belehrender und durchaus auch, vor allem zum Ende hin, höchst spannender Roman, ein Jugendroman für alle Lebensalter."
Erhard Schütz, Die Welt, 19. Mai 2012


"Dass der Roman des Ameisenkundlers zu solchen Fragen auf informative und höchst spannende Weise anregt, macht ihn wahrhaft zu einer Lektüre für Jung und Alt."
Wera Schneefeld, Kommune, Heft 2/2012


"Kein Wunder also, dass der großartigste Teil dieses Buches, die eingeschobene Ameisenchronik ist, in der Wilson mit dem ernsthaften Interesse eines Biologen und Geschichtengespür eines Autors das Schicksal einer Ameisenkolonie über mehrere Generationen erzählt. Und schon allein wegen der biologischen Hintergrundinformationen in diesem Teil lohnt sich die Lektüre dieses Romans. ‘Kurz gesagt, das Männchen war nichts weiter als ein Lenkflugkörper voller Spermien.’"
Kultur Spiegel, 23. Dezember 2011


"Ein Buch, das alle lieben werden, die schon die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn verschlugen haben. Es hat aber auch etwas von Johns Grishams Justizthrillern und von Margaret Mitchells ‘Vom Winde verweht’. Vielleicht ist es gerade diese ungewöhnliche Mischung, die den ‘Ameisenroman’ so lesenswert macht."
Ute Wolf, Neue Zürcher Zeitung, 3. Dezember 2011


"Dass der Roman des Ameisenkundlers zu solchen Fragen auf informative und höchst spannende Weise anregt, macht ihn wahrhaft zu einer Lektüre für Jung und Alt."
Renate Wiggershaus, Neue Zürcher Zeitung, 19. November 2011


"Ein Buch, das Staunen macht: Niemand außer E. O. Wilson hätte es schreiben können, und jene, die es gelesen haben, werden im Wald sacht mit dem Fuß auftreten, jedenfalls eine Weile."
The Economist