Frei, Norbert

Vergangenheitspolitik

Die Anfänge der Bundesrepublik und die NS-Vergangenheit

Die Frage, wie mit der NS-Vergangenheit umzugehen sei, war in der Bundesrepublik stets heftig umstritten und hat durch die Debatten um die DDR-Vergangenheit noch zusätzliche Brisanz bekommen. Norbert Frei untersucht das Problem für die politisch entscheidenden Jahre seit dem Neubeginn in Bonn und schildert, wie sich Bundesregierung und Parlament zu dem schon 1949 geforderten "Schlussstrich" unter die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit stellten.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-63661-5

Erschienen am 23. August 2012

468 S.

Paperback

Broschur 19,95 € Kaufen
e-Book 15,99 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

I. Vergangenheitspolitische Gesetzgebung: Weichenstellungen im Parlament und in der Regierung
1. Das Straffreiheitsgesetz von 1949
2. Die „Liquidation“ der Entnazifizierung
3. Rehabilitierung und Versorgung der „131er“
4. Das Straffreiheitsgesetz von 1954

II. Vergangenheitspolitische Obsession: Das Problem der Kriegsverbrecher
1. Die Entwicklung bis zum Regierungsbeginn in Bonn
2. Die Politisierung der Kriegsverbrecherfrage (1949/50)
3. Die Debatte im Zeichen der Wiederbewaffnung (1950/51)
4. Generalvertrag statt Generalamnestie (1951/52)
5. Die Abwicklung des Kriegsverbrecherproblems

III. Vergangenheitspolitische Grenzmarkierung: Justitielle Normsetzung und alliierte Interventionen
1. Der Fall Hedler und die strafrechtliche Normsetzung (1950)
2. Aufstieg und Verbot der Sozialistischen Reichspartei (1951/52)
3. Die Naumann-Affäre und die Rolle der Alliierten (1953)

Schluß

Nachwort zur Neuausgabe

Anhang
Dank
Quellen und Literatur
Abkürzungen
Personenregister