Hunter, Megan

Vom Ende an

Eine Frau, die Erzählerin, bekommt ihr erstes Kind. Gleichzeitig sucht eine gewaltige Naturkatastrophe das Land heim. Eine Flut überschwemmt weite Teile Englands, Feuer brechen aus. Die Frau und ihr Gefährte müssen mit ihrem kleinen Sohn den Ort verlassen, Zuflucht suchen, sich auf eine Insel flüchten. Die kleine Familie wird getrennt. Der Schrecken eines sich steigernden Umweltdramas und die Intimität und das Glück einer Mutter-Kind-Liebe entfalten sich parallel. Mit den Augen eines Neugeborenen wird eine Welt entdeckt, die sich zugleich womöglich zu verabschieden droht.
Lyrisch und lakonisch, durchsetzt mit Passagen, die sich wie Bibelzitate lesen, von archaischer Wucht und poetischer Zartheit, klug, komisch, dann wieder wie in Stein gemeißelt - einen solchen Text hat man lange nicht mehr zu lesen bekommen. Wie ein weibliches Gegenstück zu Cormac McCarthys "Die Straße", gleichzeitig beklemmend wahrscheinlich und doch von geschichtsloser Wahrheit, präzise und schön - hier ist eine neue Autorin zu entdecken!

Von Megan Hunter. Aus dem Englischen von Karen Nölle.

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Bibliografie

978-3-406-70507-6

Erschienen am 18. Mai 2017

160 S.

Gebunden

Hardcover 16,00 € Kaufen
e-Book 11,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Wunderschöne Beobachtungen."
Silvia Feist, Emotion, Juni 2017



"Ein kleines, aber sehr bemerkenswertes Büchlein, das die großen Themen unserer Zeit – Umweltzerstörung, Flucht, aber auch die stetige Hoffnung auf eine bessere Zukunft für die eigenen Kinder – aufgreift und in einen poetischen, rätselhaften und fesselnden Text verwandelt."
Irene Binal, ORF Ex Libris, Mai 2017



"Vom Ende an ist eigenwillig und beeindruckend und passt sehr gut in diese unsicheren Zeiten. Es hat mich bewegt, bestürzt und beflügelt – manchmal sogar alles gleichzeitig. Um so etwas hinzukriegen, muss man ein großes Können haben. Wie eine Lyrikerin weiß Hunter, dass jedes einzelne Wort von Bedeutung ist."
Tracy Chevalier, Autorin von "Das Mädchen mit dem Perlenohrring"



"Ein außergewöhnliches, alarmierendes und schönes Buch, das nachhallt. Megan Hunter ist eine Autorin von überwältigender poetischer Kraft."
Evie Wyld, Autorin von "All the Birds, Singing"



"Taucht man einmal in den Sog der zwei wie eine Doppelhelix ineinander verschlungenen Geschichten ein, legt man den schmalen Band nicht mehr aus der Hand.“
Tiroler Tageszeitung, 24. Juli 2017



"Megan Hunter entfaltet eine überwältigende poetische Stimmung."
Barbara Meixner, Buchmarkt, Juni 2017



"Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen Roman gelesen zu haben, der so intensiv oder wagemutig ist wie Megan Hunters Vom Ende an, oder der aus einem solch feinen Stoff eine derartige Wucht entfaltet. Es ist ein bewegendes, melancholisches und überzeugendes Debüt."
Jim Crace, Autor von "Stadt der Küsse"



"Außergewöhnlich. Megan Hunters Prosa ist exquisit, ihre Darstellung einer im Chaos versinkenden Welt ist erschreckend realistisch, und doch ist es ihre Beschreibung der Mutterschaft – diese zärtlich-schreckliche Erfahrung, ein Kind zur Welt zu bringen –, die sich mir besonders eingeprägt hat. Vom Ende an ist eine wunderbare, originelle Auseinandersetzung mit all dieser Schönheit, Langeweile und Verwirrung. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen und war tief bewegt."
Hannah Kent, Autorin von "Das Seelenhaus"



"Vom Ende an ist schonungslos und schmerzhaft intim. Hunter erinnert uns daran, dass Katastrophen nur selten aus der Vogelperspektive erlebt werden. (…) Dieses Buch ist kämpferisch und traurig, hat aber auch lichte Momente reiner Freude."
Rowan Hisayo Buchanan, Autorin von "Harmless Like You"



"Kein Wort zu viel oder zu wenig, jedes prägt sich ins Gedächtnis ein und entfaltet einen Sog, dem man sich nicht entziehen möchte."
Dagmar Kaindl, Buchkultur, Juni/Juli 2017



"Ein hochpolitischer Roman: […] natürlich gibt es Referenzen aus dem Literaturkanon, die bei Hunters Geschichte sofort in den Sinn kommen, von Margaret Atwoods ‚Das Jahr der Flut‘ über Timothy Findleys ‚Die letzte Flut‘ […]. Allesamt großartige, je revolutionäre Romane. Doch Hunters Text geht darüber hinaus."
Anne Haeming, Spiegel Online, 24. Mai 2017



"Über das großartige Kleine im katastrophalen Ganzen. So ist auch dieses schmale Buch: groß, gefasst in eine enorm hypnotische, poetische Sprache."
Nina Berendonk, Donna, Juli 2017



"Vom Ende an ist so gut und klug: ein schönes, aktuelles Buch über das Überleben (nicht nur im eigenen Land, sondern weltweit), voller Hoffnung und Menschlichkeit."
Lisa Owens, Autorin von "Abwesenheitsnotiz"



"'Vom Ende an' (...) erzählt in kurzen, lyrischen Absätzen von einer zerstörten Welt, von Flucht, von Verzweiflung, aber auch von Liebe. Und endet, ganz zart, mit neuer Hoffnung."
Stern, 14. Juni 2017



"In ‚Vom Ende an‘ entfaltet sich mitten im Endzeitdrama ganz sanft und voller Poesie die Liebe zwischen Mutter und Kind […] jeder kleine Satz ist eine Offenbarung."
Brigitte MOM 2/2017



"Gewaltig!"
Wienerin, Juli 2017



"Vom Ende an ist eine wunderschön lakonische, packende Meditation über die Fortdauer des Lebens nach einer Katastrophe. Ich habe es geliebt." 
Emily St. John Mandel, Autorin von "Das Licht der letzten Tage"



"Ein überzeugendes Debüt."
Paul Stoop, Deutschlandfunk, 22. August 2017



"Hervorragend (5 Sterne)."
Münchner Merkur, 18. Juli 2017