Osterhammel, Jürgen

Die Flughöhe der Adler

Historische Essays zur globalen Gegenwart

Die "Globalisierung" führt heute jeder im Munde, aber was genau darunter zu verstehen ist, darüber herrscht vielfach Unklarheit.
Jürgen Osterhammel, der seit seinem Bestseller Die Verwandlung der Welt zu den angesehensten Historikern unserer Zeit gehört, geht in diesem Band einer ubiquitären „Denkfigur“ des 21. Jahrhunderts genauer auf den Grund und stellt die grundsätzliche Frage nach den Maßstäben und Methoden einer Vorgeschichte der globalen Gegenwart. Wer die Vergangenheit verstehen will, der bedarf – wie die Essays dieser Sammlung höchst eindrucksvoll zeigen – der "Flughöhe der Adler": In seiner großen Höhe hat er den weiten Überblick und behält dennoch die Details am Boden fest im Auge.


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Bibliografie

978-3-406-70484-0

Erscheint am 27. Januar 2017

300 S.

Klappenbroschur

Broschur 19,95 € Kaufen
Inhalt

Vorwort

Konzepte von Globalität

Globalisierungen

  • Globalifizierung. Denkfiguren der neuen Welt
  • Die Weltöffentlichkeit im 20. Jahrhundert
  • Kosmopolis und Imperium. Von Anerkennung zu Verantwortung

Orte und Räume

  • Grenzen und Brücken
  • Was war und ist «der Westen»? Zur Mehrdeutigkeit eines Konfrontationsbegriffs
  • Der "Aufstieg Asiens". Ideengeschichtliche Voraussetzungen heutiger Ungewissheit 

Historische Stichworte 

  • Bürgerkrieg – Revolution – Krieg. Die Trias kollektiver Gewalt
  • Schutz, Macht und Verantwortung. Protektion im Zeitalter der Imperien und danach
  • Vergangenheiten. Über die Zeithorizonte der Geschichte 
  • Von einem hohen Turm? Weltgeschichte und Gegenwartsdiagnose

Ausklänge 

  • Entscheidungen und Anfänge
  • Die Flughöhe der Adler. Räume und Sehepunkte zu Friedrich Hölderlins Zeit 
  • Menschenfresser und Bettvorleger. Der Tiger in einer kolonialen Welt 
     

Anmerkungen

Personenregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Fulminant.“
Kathrin Meier-Rust, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 26. Februar 2017



"Man erfährt, wie direkt historische Differenzierungen politisches Handeln beeinflussen können. Was will man mehr?“
Sebastian Kiefer, Falter, 21. Juni 2017



"Es ist ein Band, der Perspektiven produktiv verändert"
Andreas Fahrmeir, FAZ, 24. März 2017



"Ein historischer Essayband im besten Sinne.“
Isabella Löhr, H-Soz-Kult, 22. Juli 2017



"Sein aktueller Band mit Essays und Reden hat das Zeug zur Aufklärungs- und Trostschrift der Stunde."
Marc Reichwein, Literarische WELT



"Meister der kürzeren Form."
Neue Zürcher Zeitung, Mai 2017



"Osterhammel entlässt seine Leser mit vielen spannenden Denkansätzen."
Pascal Gut, Luzerner Zeitung, 21. Juni 2016



"Seine Essays zur Globalisierung zeichnen sich durch Themenvielfalt und wache Zeitgenossenschaft aus."
Oliver von Hove, Wiener Zeitung, 7. Juni 2017