Prutsch, Ursula

Eva Perón

Leben und Sterben einer Legende

„Don’t cry for me, Argentina“ – durch ihren frühen Tod wurde Eva Perón zur Legende. Andrew Lloyd Webber widmete ihr ein Musical, Madonna verkörperte sie im Kino. Ursula Prutsch erzählt das kurze, aber intensive Leben einer starken Frau aus einfachen Verhältnissen, die zum weltweiten Mythos wurde, und führt dabei zugleich ein in die Geschichte des modernen Argentinien.
Mit nur 33 Jahren starb „Evita“ an Krebs. Trotzdem ging die Gattin des argentinischen Präsidenten Juan Perón als mächtigste Frau Lateinamerikas in die Geschichte ein. Für die einen war sie Feministin, Wohltäterin der Armen und Heilige der Arbeiter, für die anderen eine machtgierige, berechnende Aufsteigerin, die Mildtätigkeit als bloße Show inszenierte. Zur Politik Eva Peróns gehörte es auch zu polarisieren und mit Emotionen zu regieren. Dadurch prägte sie den peronistischen Populismus entscheidend mit. Ursula Prutsch legt nun die erste wissenschaftlich fundierte deutschsprachige Biographie dieser modernen Kunstikone vor.


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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-68276-6

Erschienen am 16. Oktober 2015

251 S.

Klappenbroschur

Broschur 16,95 € Kaufen
Inhalt
Tod im Museum

Von der Provinz in die Großstadt

Eine politische Mission

«Morgen ist San Perón»

Fälschungen, Wiedergeburten, Karrieren

Die Regenbogenreise

Die Stilikone

Eine glückliche Welt

Die Kameradin

Die Wohltätige

Krisen, Gerüchte, Enttäuschungen

Die Unterwerfung

Die Inszenierung eines langsamen Todes

Schwarze Legenden und die Odyssee eines Leichnams

Der Mythos wird global

Evita lebt – ein vorläufiges Ende

Anmerkungen

Literaturverzeichnis

Bildnachweis

Dank
Pressestimmen

Pressestimmen

"eine gewinnbringende Lektüre"
Barbara Potthast, h-soz-kult, 9. November 2016



"Eine Biografie, die über die (…) Nacherzählung eines außergewöhnlichen Lebens hinausgeht."
Fabian Federl, der Tagesspiegel, 21. Januar 2016



"Lesenswerte Monografie über die zentrale Gestalt der argentinischen Frauenpolitik eindrucksvoll vermittelt"
Monika Sommer-Sieghart, Die Presse, 20. August