Schopenhauer, Arthur

Spicilegia

Philosophische Notizen aus dem Nachlass

Spicilegia enthält die größtenteils unveröffentlichten handschriftlichen Aufzeichnungen Schopenhauers aus den Jahren 1837 bis 1852. Der Titel stammt von Schopenhauer selbst und bedeutet „Ährenlese”. Es handelt sich in der Tat um die Ernte, die für die entscheidenden Frankfurter Jahre eingefahren werden konnte. So nah, unzensiert und ungeschützt wurden die Texte vorher noch nie präsentiert. Endlich wird das Netz der Bezüge sichtbar, das aus sämtlichen vorhandenen Manuskripten, Randbemerkungen zu eigenen Werken, Glossen zu Büchern anderer Autoren usw. besteht – ein veritabler Textkontinent, aus dem die gedruckten Werke wie Eisberge herausragen. Die vollständige Wiedergabe der überlieferten Manuskripte bietet damit die einzigartige Chance, Schopenhauer bei der „Arbeit des Denkens“ über die Schulter zu schauen. Denn „hier ist Schopenhauers Denken in einem anderen Aggregatzustand greifbar: als suchende und existentiell engagierte Denkbewegung, die noch nicht im konstruktiven System geschlichtet und besänftigt ist“ (Rüdiger Safranski).
Von Arthur Schopenhauer. Herausgegeben von Ernst Ziegler. Unter Mitarbeit von Anke Brumloop und Manfred Wagner. Mit einem Geleitwort von Thomas Regehly.

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Bibliografie

978-3-406-67114-2

Erschienen am 10. März 2015

800 S.

In Leinen

Hardcover 48,00 € Kaufen
e-Book 39,99 € Kaufen
Inhalt
Geleitwort
von Thomas Regehly

Einleitung
von Ernst Ziegler

Arthur Schopenhauer
Spicilegia

Editorisches Nachwort
von Ernst Ziegler

Anhang
Anmerkungen zur Einleitung
Anmerkungen zum Text
Anmerkungen zum editorischen Nachwort
Personenregister
Inhaltsübersicht der Spicilegia
Pressestimmen

Pressestimmen

"Jene wunderbare Vermehrung geistigen Brotes, die schon den ersten Band auszeichnete, ist noch wunderbarer geworden.“
Ludger Lütgehaus, Neue Zürcher Zeitung, 18. November 2015