Steinbacher, Sybille

Auschwitz

Geschichte und Nachgeschichte

"Auschwitz" ist zum Synonym für den Massenmord an den europäischen Juden geworden. Das größte Konzentrations- und Vernichtungslager des Dritten Reiches, in dem mehr als eine Million Menschen ermordet wurden, lag unmittelbar neben der gleichnamigen Stadt, die im Zweiten Weltkrieg zur "Musterstadt der deutschen Ostsiedlung " avancierte. Normalität und Verbrechen lagen hier dicht beieinander. Sybille Steinbacher schildert knapp und präzise die Geschichte von Auschwitz. Im Mittelpunkt steht dabei die konzeptionelle, zeitliche und räumliche Einheit von Vernichtungspolitik und "Lebensraumeroberung". Sie fragt nach der Wahrnehmung des Mordgeschehens in der (deutschen) Öffentlichkeit und nach der Situation der Häftlinge, nach Möglichkeiten zum Widerstand gegen die Lager- SS und dem Verhalten der Alliierten. Ein eigenes Kapitel ist der Frage nach der Zahl der Opfer gewidmet. Abschließend werden die juristische Ahndung der Verbrechen nach Kriegsende und die " Auschwitz- Lüge" behandelt.

Inhalt
Das war Auschwitz
Das Thema

  1. Die Stadt Auschwitz
  2. Das Konzentrationslager
  3. Zwangsarbeit und Vernichtung
  4. \"Musterstadt\" Auschwitz
  5. Die \"Endlösung der Judenfrage\"
  6. Das Vernichtungszentrum
  7. Die Endphase
  8. Stadt und Lager nach der Befreiung
  9. Auschwitz vor Gericht
  10. Die \"Auschwitz-Lüge\"

Veröffentlichte Quellen und ausgewählte Zeugenberichte
Weiterführende Literatur
Personenregister