Bazargan, Mehdi

Und Jesus ist sein Prophet

Der Koran und die Christen

Steht der Islam dem Christentum feindlich gegenüber? Der große Korangelehrte Mehdi Bazargan hat sämtliche Aussagen des Korans über Jesus, Maria und die Christen zusammengestellt und auf der Grundlage der klassischen islamischen Theologie kommentiert. So wird für deutsche Leser erstmals eine authentische muslimische Stimme zum Verhältnis des Islams zum Christentum vernehmbar - unverzichtbar für die heutige Debatte über Christen und Muslime.
Bazargan widerlegt anhand zentraler islamischer Quellen westliche Vorurteile über den Islam, ohne problematische oder konfrontative Stellen aus dem Koran zu übergehen. Auch manchen christlichen Theologen wird die Einsicht überraschen, dass der Koran ein zentrales Werk der biblischen Deutungsgeschichte ist. Zugleich erinnert Bazargan seine eigenen Glaubensbrüder an den Respekt, den Mohammad den Christen entgegengebracht hat, und mahnt sie zu Toleranz und Verständigung. Eine der wichtigsten und prominentesten Stimmen des Islams im 20. Jahrhundert bringt sich hier entschieden in den interreligiösen Dialog ein. Das Erbe, das Mehdi Bazargan hinterlassen hat, ist zwanzig Jahre nach seinem Tod wichtiger denn je - für Muslime wie für Christen.

Von Mehdi Bazargan. Herausgegeben und mit einer Einleitung von Navid Kermani. Aus dem Persischen von Markus Gerhold.

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Bibliografie

978-3-406-70615-8

Erschienen am 27. Januar 2017

2. Auflage

108 S.

Gebunden

Hardcover 18,00 € Kaufen
Inhalt

Einleitung
von Navid Kermani

An meine christlichen
Brüder und Schwestern


Koranverse, die sich auf Jesus,
Maria und die Christen beziehen

Die Zweige abschneiden,
damit die Wurzel austrocknet

Das letzte Interview mit Mehdi Bazargan

Register der Koranstellen

Namenregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Eine der wichtigsten und prominentesten Stimmen des Islam im 20. Jahrhundert bringt sich hier entschieden in den interreligiösen Dialog ein."
Nürtinger Zeitung, 30. März 2017



"Laien lernen die umstrittenen Koranstellen in einer liberalen Lesart kennen, die keine absolute Deutungshoheit für sich beansprucht."
Katharina Bracher, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 26. Februar 2017