Giffhorn, Hans

Wurde Amerika in der Antike entdeckt?

Karthager, Kelten und das Rätsel der Chachapoya

In den peruanischen Anden, in der kaum erforschten Region des rätselhaften, vor Jahrhunderten untergegangenen Volkes der Chachapoya, stießen Abenteurer auf uralte steinerne Rundbauten und gewaltige Festungen, die nirgendwo in Amerika ihresgleichen finden – die aber bis ins Detail den zweitausend Jahre alten Bauwerken spanischer Kelten entsprechen.

Zufall, könnte man meinen. Aber Hans Giffhorn entdeckte weitere Indizien, die für eine Herkunft der Chachapoya aus dem antiken keltisch-karthagischen Kulturraum sprechen: ähnliche Götterdarstellungen, fast identische Steinschleudern, die gleiche Technik der Schädelbohrung. Mehr noch: In uralten Mumien der Chachapoya konnte die aus der Alten Welt stammende Tuberkulose nachgewiesen werden, und neue genetische Untersuchungen ergaben Indizien für eine Verwandtschaft von Nachkommen der Chachapoya mit spanischen Kelten. Hans Giffhorn weist nach, dass es keltischen Kriegern im Verbund mit Karthagern durchaus möglich war, nach Peru zu gelangen, und er berichtet fesselnd von seiner akribischen Spurensuche am Amazonas und in den Anden, aber auch in Labors, Museen und Archiven.

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-64520-4

Erschienen am 21. Januar 2013

288 S.

Gebunden

Hardcover 18,95 € Kaufen
Medien
Pressestimmen

Pressestimmen

"Ein im Wortsinn erstaunliches Buch, das fasziniert und hoffentlich weitere Erkundigungen anstößt."
Roland H. Wiegenstein, Deutschlandfunk, 7. Mai 2013



"Wer die Neugier Giffhorns teilt [...] wird im vorliegenden Band viel Überraschendes und Verblüffendes erfahren."
Herbert Pardatscher-Bestle, Bücherrundschau, Januar 2013



"Giffhorn baut anhand von Karten, Bildern und Vergleichen eine spannende und überzeugende Indizienkette auf."
Günther Wessel, Deutschlandradio Kultur, 13. Februar 2013



"Hier ist kein verbissener Erich-von-Däniken-Epigone am Werk, sondern ein durchaus wissenschaftlich arbeitender Außenseiter des Wissenschaftsbetriebs."
Christian Ortner, Wiener Zeitung, 26. März 2013