Gilcher-Holtey, Ingrid

Die 68er Bewegung

Deutschland, Westeuropa, USA

Berkeley, Berlin, Rom, Paris - dieses Buch bietet einen prägnanten Überblick über den Aufstieg, die Ziele und den Zerfall der 68er Bewegung, deren Aktionen auf dem Weg in eine "andere" Gesellschaft bis heute Debatten über ihre Wirkungen und ihre historische Rolle provozieren.

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-47983-0

4. Auflage

136 S.

Paperback

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Inhalt
Prolog

I. Alte Linke - Neue Linke: Die kognitive Konstitution der Bewegung
1. Ausbruch aus der Apathie: Die dissidenten Intellektuellen der Neuen Linken
2. Neue Avantgarden: Die Students for a Democratic Society, der Sozialistische Deutsche Studentenbund, Situationisten und Gauchisten

II. Aufklärung durch Aktion: Das Praktischwerden der Theorie
1. Unruhe an den Universitäten: Berkeley und Berlin 1964/65
2. Vom Protest zum Widerstand: Der Vietnamkrieg als Katalysator der Proteste
3. Der \"Einfall der Kentauren\": Beat-Boheme und Gegenkultur
4. Vom Schweigen zum Handeln: Der Stachel der unbewältigten Vergangenheit

III. Auf dem Weg in eine \"andere\" Gesellschaft? Mobilisierungsprozesse
1. Der \"lange Marsch\": Strategien und Bündnisse
2. Die Tet-Offensive: Synchronisierung der Proteste
3. \"Die Phantasie an die Macht\"? Das Feld des Möglichen im Mai 1968

IV. Widersprüche: Zerfall und Nachwirkungen der Bewegung
1. Sezession: Die Gewalt- und Organisationsfrage
2. Aufbruch oder \"kollektiver Traum\"? Die Zurechnungsfrage

Epilog
Quellen- und Literaturverzeichnis
Personenregister
Sachregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Insgesamt eine instruktive und obendrein elegant geschriebene Deutung von ‚1968‘."
Gabriele Metzler, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.Oktober 2001



"Diese knapp gefasste Darstellung der Bielefelder Historikerin bietet einen gelungenen Überblick über Ideen, Aktionsformen und Ziele einer sozialen Bewegung."
Die Zeit, 17. Januar 2002



"Unbedingt lesen."
Arno Widmann, Berliner Zeitung, 22. Oktober 2001