Höffe, Otfried

Die Macht der Moral im 21. Jahrhundert

Annäherungen an eine zeitgemäße Ethik

Otfried Höffe zeigt, dass Fragen zu Ethik und moralischem Handeln immer wieder neu gestellt werden müssen: Steht der Mensch wirklich über allen anderen Lebewesen? Können Tiere denken? Sind hohe Managergehälter vertretbar? Wozu dürfen technische und medizinische Errungenschaften eingesetzt werden und wozu nicht?
Höffe macht deutlich, dass die Kenntnis von Aristoteles, Kant und Bacon nicht ausreicht – man muss ihre Gedanken auch auf das 21. Jahrhundert anwenden können. Für ihn ist Philosophie kein verstaubtes Gedankenkonstrukt, sondern der Leitfaden für moralisches Handeln, und Ethik kein "Fortschrittskiller", sondern im Gegenteil die Reflexionsinstanz, durch die wir die Probleme einer globalisierten und technisierten Welt erst lösen können: "Eine prinzipienstarke Ethik widersetzt sich nicht bloß der Windfahnenhaltung. Sie verhält sich sogar noch unerschütterlicher als ein Fels in der Brandung."

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Bibliografie

978-3-406-66001-6

Erschienen am 14. April 2014

219 S.

Broschiert

Broschur 22,95 € Kaufen
Inhalt
Vorwort
1. Einleitung:
    Vom Nutzen des Nutzlosen.
    Ein Loblied der Philosophie
2. Animal morabile. Skizze einer Moralanthropologie
3. Biozentrische Anthropozentrik. Hierarchien des Lebendigen
4. Können Tiere denken? Ein Literaturbericht
5. Forschungsethik: Rechtsmoral vor Tugendmoral
6. Ethik als «Fortschrittskiller»?
7. Überleben, Machtsteigerung und Luxus: Zur Ethik der Technik
8. Der Mensch zwischen Sicherheit und Risiko. Zweimal sieben Thesen
9. Identität im Zeitalter der Digitalisierung
10. Prolegomena einer ökologischen Ethik. Neun Bausteine
11. Lauterkeit im Wettbewerb
12. Kostbare Ressource mit drei Buchstaben: Mut
13. Philosophische Ethik: «Fahne im Wind» oder «Fels in der Brandung»?
14. Ausblick: Über die Macht der Moral
Literatur
Nachweise
Personenregister
Sachregister 
Pressestimmen

Pressestimmen

"Seine Essays bieten im besten Sinne Aufklärung.“
Rudolf Walther, Neues Deutschland, 22. Mai 2015



"Ottfried Höffe überzeugt als Sinnsucher.“
Michael Pawli, Frankfurter Allgemeine Zeitung, November 2014