Huber, Wolfgang

Von der Freiheit

Perspektiven für eine solidarische Welt

Der langjährige EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber entdeckt die reformatorische Freiheit eines Christenmenschen für unsere Zeit neu: Sie umfasst den Abschied vom Verfügen und den Aufbruch zu einem guten und gerechten Leben. Freiheit wird gerne mit Verantwortungslosigkeit und Bindungslosigkeit verwechselt. Wolfgang Huber zeigt demgegenüber, dass sich Freiheit in christlicher Perspektive gerade in der Solidarität entfaltet. Sie ist keine reine Privatsache und kein Freizeitvergnügen, sondern wird vor allem im sozialen, öffentlichen und politischen Leben wirksam. Solidarität mit den Schwachen, Rücksicht auf künftige Generationen und Verantwortung für das Ganze sind keine Beschränkungen, sondern Folgen einer kommunikativ und solidarisch verstandenen Freiheit.
Von Wolfgang Huber. Herausgegeben von Helga Kuhlmann und Tobias Reitmeier.

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-63723-0

Erschienen am 16. Juli 2012

238 S.

Paperback

Broschur 12,95 € Kaufen
e-Book 9,99 € Kaufen
Inhalt
Was ist kommunikative Freiheit?

I. Das Erbe der Reformation

Theologie der Befreiung – ein Anstoß Martin Luthers
Die Bedeutung der Reformation – 500 Jahre danach
Evangelisch im 21. Jahrhundert

II. Verantwortete Freiheit
Sozialethik und kommunikative Freiheit
Eine Ethik der Verantwortung
Freiheit als Lebensform
Gerechte Teilhabe: Ein Auftrag für Christen

III. Die Stimme der Christen in der Demokratie
Protestantismus und Demokratie
Die Kirche als Anwalt der Freiheit
Öffentliche Kirche in pluralen Öffentlichkeiten
Neue Religionskonfl ikte und staatliche Neutralität
Der christliche Glaube und die politische Kultur in Europa
Eine ökumenische Vision für Europa

Anmerkungen
Textnachweise
Die Herausgeber
Personenregister