Johnston, Bret Anthony

Justins Heimkehr

Roman

Mit psychologischem Feingefühl und sehr spannend erzählt Bret Anthony Johnston in seinem Debütroman von einer Familie unter Schock. Vor vier Jahren ist Justin Campbell, damals 12 Jahre alt, entführt worden.

Seine Eltern und sein Bruder, die nie aufgehört hatten, nach ihm zu suchen, haben unterschiedliche Wege gefunden, mit diesem Erlebnis umzugehen. Wege, die die Familie eher auseinanderdriften lassen. Da wird Justin wie durch ein Wunder ganz in der Nähe entdeckt und seinem Entführer entwunden – der inzwischen 16jährige kehrt in die Familie zurück. Aber ist der Wiedergefundene nicht doch verloren? Und was geschieht mit dem Täter, der vor Gericht gestellt wird und auf „nicht schuldig“ plädieren will?
Bret Anthony Johnston zeigt sich in diesem Roman als hoch begabter, raffinierter und kluger Erzähler, der glaubwürdige und faszinierende Charaktere zeichnen kann und ohne Effekthascherei ins Herz der Dinge vorstößt.

Von Bret Anthony Johnston. Aus dem Englischen von Sylvia Spatz.

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Bibliografie

978-3-406-69742-5

Erschienen am 21. Juli 2016

2. Auflage, 2017

420 S.

Gebunden

Hardcover 21,95 € Kaufen
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Pressestimmen

Pressestimmen

"Ich liebe dieses Buch."
John Irving



"Was (...) fesselt, ist die feine, mit großer Empathie und gnadenlos genauem Auge beobachtete Psychologie der einzelnen Familienmitglieder sowie die literarisch großartige Sprache."
Oliver Uschmann, Galore, August 2016



"Ein kluger Mix aus Psychothriller und Innenschau einer Familie. Ein Plädoyer für Mitgefühl und Wahrheit."
Für Sie, 15. August 2016



"Ein großer Roman"
Roana Brogsitter, Bayerischer Rundfunk, 16. August 2016



"Bret Johnston erzeugt Spannung bis zur letzten Seite"
Brigitte Giesler, Das Magazin 5 plus, 2016



"Ein brillantes Psychodrama"
Karoline Herr, ELLE, 13. Juli 2016



"Ungewöhnlicher Psychothriller (…) Johnstons Diskretion und seine Verlagerung des Erzählinteresses auf die Psychologie und das Innenleben der Figuren ist zu rühmen angesichts einer Überzahl von Thrillern, die voyeuristische Schaulust befriedigen, indem sie Verbrechen so detailliert darstellen, als wäre es eine Form von Konzeptkunst."
Wolfgang Schneider, FAZ, 4. Januar 2017