Michaels, Axel

Die Kunst des einfachen Lebens

Eine Kulturgeschichte der Askese

Wozu Heirat, Kinder, Haus, Hab und Gut? Wozu leben, lieben, arbeiten? Asketen in vielen Kulturen suchten seit alters Antworten auf solche Fragen – und setzten sie radikal um. Ein asketisches Leben bedeutet meist ein Leben in Keuschheit, Armut und Abgeschiedenheit, in einer kargen Gemeinschaft mit Ordensbrüdern und -schwestern, mit Gelübden und Kasteiungen wie Fasten, Schweigen oder lebenslange Pilgerschaft. Axel Michaels stellt die wichtigsten asketischen Praktiken in unterschiedlichen Kulturen – mit dem Schwerpunkt auf Hinduismus und Buddhismus – vor und geht der Frage nach, ob von der Weltüberwindung der Asketen heute noch zu lernen ist. Er spricht sich in diesem klaren, anschaulichen Buch für eine neue Sorge um sich selbst aus, die alte Praktiken der Asketik zu einer keineswegs nur lebensfeindlichen Lebenskunst werden läßt.

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-51107-3

200 S.

Paperback

Broschur 11,90 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

I. Körperqual und Seelenheil

II. Die Last mit der Lust: Sexualität und Keuschheit

III. Die Anmut der Armut: Innerweltliche und außerweltliche Askese

IV. Klause und Kloster, Haus und Hauslosigkeit

V. Heil und Erlösung: Technologien asketischer Mystik

VI. Wozu noch Askese?

Anhang
1. Kleine Geschichte der großen asketischen Religionen
2. Verzeichnis asketischer Gemeinschaften

Anmerkungen
Literatur
Zur Aussprache von Wörtern aus nicht-europäischen Sprachen
Danksagung
Registe