Siemann, Wolfram

Metternich

Staatsmann zwischen Restauration und Moderne

Metternich – sein Name steht für das Zeitalter der Restauration, das monarchische Prinzip und den Versuch, den liberalen und nationalen Kräften des 19. Jahrhunderts Einhalt zu gebieten. Doch der Fürst, der rund vier Jahrzehnte lang zu den beherrschenden Gestalten Europas gehörte, war mehr als nur ein Reaktionär. Wolfram Siemann zeigt, dass der Gegenspieler Napoleons und Architekt der europäischen Friedensordnung nach dem Wiener Kongreß von 1815 mehr als bislang aus seiner Zeit heraus verstanden werden muss und in vielem moderner war als das bis heute gängige Bild von ihm vermuten lässt.

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-58784-9

Erschienen am 22. Februar 2010

2., durchgesehene Auflage, 2013

128 S., mit 3 Abbildungen

Paperback

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e-Book 7,99 € Kaufen
Inhalt
Statt eines Prologs – eine Ironie der Geschichte:
«Metternich verboten!»

1. Einleitung: Metternich in der öffentlichen Wahrnehmung

2. Herkunft, Geschlecht, Reichsadel, Güter

3. Prägungen: Erziehung, Jugend, Studium

4. Revolutionserfahrungen

5. Politische Lehrjahre: Gesandter in Dresden und Berlin 1801–1805

6. Studium des großen Antipoden: die Pariser Botschafterzeit 1806 –1809

7. Der neue Außenminister: Lavieren, um zu überleben,
Mediationen und der große Endkrieg 1809 –1814 /15

8. Wiener Kongress und europäische Mächtebalance 1814 /15

9. Die «Karlsbader Beschlüsse» – Inbegriff des «Metternichschen Systems»?

10. Internationale Interventionspolitik 1815–1829

11. Julirevolution, europäische Bündnispolitik und orientalische Frage

12. Das «System Ferdinand» – österreichische Innenpolitik

13. Revolution, Exil, Ruhestand

14. Würdigung, offene Perspektiven


Zeittafel
Literaturverzeichnis
Personenregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"Trotz seines geringen Umfangs zeichnet sich der Band durch eine beeindruckende Themenvielfalt und eine Fülle neuer Einsichten und Denkanstöße aus."
Eckhardt Treichel, Historische Zeitschrift, 6/2013