Doughty, Caitlin

Fragen Sie Ihren Bestatter

Lektionen aus dem Krematorium

"Ein Muss für alle, die vorhaben zu sterben." Booklist


Wie befördert man übergewichtige Tote aus dem obersten Stockwerk auf die Straße? Wie geht man mit den schockierten Angehörigen um? Und wie bekommt man die Knochen in die Urne? In ihrem unter die Haut gehenden Memoir berichtet Caitlin Doughty in teils komischen, teils bizarren Szenen von ihrer etwas anderen Arbeit. Ein eindrucksvolles Plädoyer dafür, unsere Toten nicht länger hinter einem Vorhang aus Angst und Tabus verschwinden zu lassen.

 

Als die 23-jährige Caitlin Doughty ihren Dienst als Krematoriumsfachkraft antritt, ist ihre erste Aufgabe, eine Leiche zu rasieren. So wird sie im Westwind-Krematorium schnell zur Expertin, die vor keiner Aufgabe zurückschreckt. In ihrem wunderbar offenherzig und ironisch geschriebenen Buch öffnet sie uns die Augen für unseren Umgang mit den Toten. Sie blickt zurück in die Geschichte des Todes und erzählt, was in anderen Kulturen mit den Leichen geschieht. Wer schon immer mit einem guten Freund zur Mitternacht einen Friedhof besuchen wollte, um den Tod mit anderen Augen zu sehen, der sollte diese unvergessliche Geschichte lesen.

Besuchen Sie auch Caitlin Doughtys sehr kurzweiligen  Youtube-Kanal "Ask A Mortician"!

Von Caitlin Doughty. Aus dem Amerikanischen von Sky Nonhoff.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-68820-1

Erschienen am 21. Januar 2016

270 S.

Gebunden

Hardcover 19,95 € Kaufen
e-Book 15,99 € Kaufen
Inhalt
Vorbemerkung

Meine erste Rasur
Plüsch und Pappsärge
Im freien Fall
Zahnstocher in Aspik
Auf Knopfdruck
Ein rosa Cocktail
Teufelsgeburten
Entsorgung leicht gemacht
Unnatürlich natürlich
Ach, armer Yorick
Eros und Thanatos
Der Blubb
Ghusl
Solo mit Traummann
In den Redwoods
Deth Skool
Der Tod fährt mit
Die Kunst des Sterbens
Die verlorene Tochter: Eine Art Epilog

Dank
Nach- und Hinweise
Videos


Pressestimmen

Pressestimmen

"Doughty hat gut recherchiert, sie verflicht die Stränge von Kulturgeschichte, Medizin, Kunst und eigener Erfahrung elegant miteinander".
Fritz Habekuss, Zeit, 19. Mai 2016
 



"Klug und unterhaltsam wie eine gute Tragikomödie"
Susanne Hermanski, SZ, 16. Juli 2016



"Caitlin Doughty ist wie eine Figur direkt aus Six Feet Under."
Collectors Weekly



"Eine Kulturgeschichte des Sterbens (...)."
Antje Hildebrandt, Welt Kompakt, 23. Februar 2016



"Eine ausgesprochene kathartische Lektüre"
Carmen Eller, Zeit online, 10. Mai 2016



"(Caitlin Doughty) verrät mit Humor die skurrilen Betriebsgeheimnisse der Bestatterbranche."
Simone Karpf, Neue Züricher Zeitung, 28. Februar 2016



"Durch ihre Mischung aus persönlicher Erfahrung, einer guten Portion schwarzem Humor, historischen Exkursen und einem poetischen Respekt, den sie vor Tod und Trauer hat, führt Caitlin Doughty sanft aber ganz bestimmt zu den letzten Tatsachen des Lebens hin."
Thomas Böhm, RBB radioeins, 26. Februar 2016



"Äusserst unterhaltsames Plädoyer für einen entspannten Umgang mit dem Tod."
Reformierte Presse, 2016



"Ein wichtiges Thema!"
HÖRZU, 11. März 2016



"Sie könnte eine Figur aus der Fernsehserie ‚Six Feet Under‘ sein, aber Caitlin Doughty gibt es wirklich [... ein] komisches Plädoyer für einen unbefangeneren Umgang mit dem Tod ."
Tobias Becker, Der Spiegel, 16. Januar 2016



"Lektüre zum Gruseln & Schmunzeln."
Cosmopolitan, März 2016



"Ebenso klug wie kenntnisreich."
Antje Hildebrandt, Stuttgarter Zeitung, 2. März 2016



"Kluge philosophische Betrachtung über unseren Umgang mit dem Tod."
Eva Behrens-Hommel, Aachener Nachrichten, 21. Juni 2016



"Doughtys unbekümmerte Kaltblütigkeit ist bewundernswert. Ich wette, sie macht einen ausgezeichneten Job."
Gregory Cowles, New York Times



"Von tief ergreifend bis herzergreifend zum Lachen (...) von Gänsehautfeeling bis zum Schütteln, von skurril bis zu völlig verblüffend einfach absolut lesenswert".
Lebensart, Mai 2016



"Doughty bricht nicht nur ein Diskretionstabu, sie ist auch eine grandiose Erzählerin, die alle paar Absätze den Ton wechseln kann, und aus ihren Aufzeichnungen aus dem Totenhaus spricht eine Menschenfreundlichkeit, die man selten antrifft, sobald es um die allerletzten Dinge geht. [...] Caitlin Doughty fordert einen Mentalitätswandel in unserer Bestattungskultur. Denn für Emotionen brauchen wir Rituale statt Rundum-Service."
Peter Praschl, Die Welt, 16. Januar 2016



"Champion der alternativen Bestattungsindustrie."
Independent



"Die ultimative Definition der Sterblichkeit, urkomisch."
Entertainment Weekly



"Längst überfällig!"
Anne Baun, Fuldaer Zeitung 27. Februar 2016



"Informativ und reichlich skurril."
Britta Bode, Berliner Morgenpost, 26. Februar 2016



"Schräg, nachdenklich und komisch."
Caroline Bock, Süddeutsche Zeitung, 18. Februar 2016



"Die Autorin (bringt) das marginalisierte Thema Tod auf humorvolle Weise ins Leben der Leser."
Profil, 29. Februar 2016



"Erzählt mit einer menschlichen Wärme und einem Humor, der einen immer wieder laut auflachen lässt. (...) ein guter Anfang beim Nachdenken über das Ende.“
Okka Rohd, Emotion Slow, 05/2016



"Absolut lesens- und nachdenkenswert!"
Ute Grauvogl, Lovelybooks, 13. Februar 2016



"Caitlin Doughty führt ein Leben für den Tod."
Nadja Schlüter, Süddeutsche Zeitung, 22. Februar 2016



"Sie mischt das Profane mit Pop und Poesie."
Frank Kasper, 18. Februar 2016



"Unmöglich, dieses Buch nicht zu Ende zu lesen."
Ellen Pomikalko, BuchMarkt, März 2016



"Es gibt zwar kaum eine abgelutschtere Wendung als 'das Lachen bleibt einem im Hals stecken', aber in diesem Fall sei sie ausnahmsweise erlaubt. Wäre es nicht so lustig, gäbe es hier wirklich nicht viel zu lachen".
Lesen, 2016



"Oft bizarr, fast immer witzig!"
BZ, 16. Februar 2016



"Teuflisch witzig."
O. The Oprah Magazine



"Caitlin Doughty ist nicht nur Bestatterin, sie ist Kult."
Antje Hildebrandt, Badische Zeitung, 4. März 2016



"Man liest mit angehaltenem Atem, denn sie versteht es zu erzählen, haut metaphorisch ordentlich auf den Putz und lässt kein auch noch so unappetitliches Detail aus."
Kristin Breitenfeller, Falter, 16. März 2016