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Aust, Martin

Die Russische Revolution

Vom Zarenreich zum Sowjetimperium

Wer von der Russischen Revolution spricht, der meint in der Regel die bolschewistische Oktoberrevolution. Doch handelte es sich tatsächlich um eine Vielzahl von Revolutionen. Martin Aust lässt die Dramatik der Ereignisse wieder aufleben und zeigt, wie zwischen 1905 und 1921 auf dem gesamten Territorium des alten Zarenreiches Menschen und Parteien um ihr Überleben und die neue Ordnung rangen.
Die Russischen Revolutionen waren geprägt von den sozialen und nationalen Verwerfungen des alten Reiches, die ihre volle Sprengkraft im Chaos des Ersten Weltkriegs entfalteten. Von Region zu Region zeigten sie daher ein anderes Antlitz. Nur wer das Zarenreich als Imperium sieht und die Komplexität des Vielvölkerstaates berücksichtigt, wird auch der Vielfalt der Russischen Revolutionen gerecht werden und den Übergang zum Sowjetimperium verstehen. Denn die neue Ordnung der Bolschewiki schloss nicht nur eine soziale Revolution ab. Sie schuf eine völlig neue Nationalitätenpolitik. Die junge Sowjetunion war die größte Nationsbildnerin der Welt, zertrümmerte das Potential ihrer neuen Nationalitätenpolitik jedoch schließlich selbst im stalinistischen Terror.


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Bibliografie

978-3-406-70752-0

Erschienen am 18. Mai 2017

279 S., mit 10 Abbildungen und 2 Karten

Softcover

Broschur 14,95 € Kaufen
e-Book 11,99 € Kaufen
Inhalt
Vorwort
Einleitung

1905–1907: Russlands erste Revolution 
1. Russland um 1900 
2. Vom Blutsonntag zum Oktobermanifest 
3. Zuckerbrot und Peitsche 
4. Russland am Vorabend des Ersten Weltkriegs 

1914–1915: Russland im Ersten Weltkrieg 
1. Russlands Weg in den Krieg 
2. Äußere und innere Fronten 

1916–1917: Aufstand und Revolutionen 
1. Prolog der Revolution 
2. Die Februarrevolution 
3. Revolutionen im Raum des Imperiums 
4. Die Revolution im Sommer 1917 
5. Die Oktoberrevolution 

1918–1921: Bürgerkrieg und Weltkrieg 
1. Bellum omnium contra omnes 1918 
2. Die Bol’ševiki auf dem Weg zum Sieg 1919 
3. Regionen und Gewalt im Bürgerkrieg 
4. Postimperiale und neoimperiale Konstellationenin der Ukraine und der Mongolei 
5. Bilanz des Bürgerkriegs 

1921–1928: Das sowjetische Momentum der Weltgeschichte 
1. Die neue Nationalitätenpolitik der Bol’ševiki 
2. Die Oktoberrevolution in der Welt 

Schluss 
Anmerkungen 
Quellen 
Literaturverzeichnis 
Internetressourcen 
Karten 
Personen- und Ortsregister 
Bildnachweis
Pressestimmen

Pressestimmen

"Mithilfe von Dokumenten und Zeugenberichten führt Aust den Leser so dicht in die Vergangenheit, dass er meint, dabei gewesen zu sein."
Stefan Hauck / Michael Roesler-Graichen, börsenblatt, 8. Juni 2017



"Ein großes schmales Buch zur Russischen Revolution (...)  Hier geht es wirklich um alles, gerafft, straff erzählt und leicht nachvollziehbar."
Lukas Hammerstein, BR 2, Jazz und Politik, 12. August 2017



"Eine konzise Einführung.“
Politische Vierteljahresschrift, Andreas Heinemann-Grüder



"Uneingeschränkt zu empfehlen."
Ernst Piper, Der Tagesspiegel, 6. Juli 2017



"Aust (…has) a rather exemplary way to integrate the periphery into the overall narrative.“
H/SOZ/KULT, Felix Schnell



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-70752-0

Erschienen am 18. Mai 2017

279 S., mit 10 Abbildungen und 2 Karten

Softcover

Softcover 14,95 € Kaufen
e-Book 11,99 € Kaufen

Aust, Martin

Die Russische Revolution

Vom Zarenreich zum Sowjetimperium

Wer von der Russischen Revolution spricht, der meint in der Regel die bolschewistische Oktoberrevolution. Doch handelte es sich tatsächlich um eine Vielzahl von Revolutionen. Martin Aust lässt die Dramatik der Ereignisse wieder aufleben und zeigt, wie zwischen 1905 und 1921 auf dem gesamten Territorium des alten Zarenreiches Menschen und Parteien um ihr Überleben und die neue Ordnung rangen.
Die Russischen Revolutionen waren geprägt von den sozialen und nationalen Verwerfungen des alten Reiches, die ihre volle Sprengkraft im Chaos des Ersten Weltkriegs entfalteten. Von Region zu Region zeigten sie daher ein anderes Antlitz. Nur wer das Zarenreich als Imperium sieht und die Komplexität des Vielvölkerstaates berücksichtigt, wird auch der Vielfalt der Russischen Revolutionen gerecht werden und den Übergang zum Sowjetimperium verstehen. Denn die neue Ordnung der Bolschewiki schloss nicht nur eine soziale Revolution ab. Sie schuf eine völlig neue Nationalitätenpolitik. Die junge Sowjetunion war die größte Nationsbildnerin der Welt, zertrümmerte das Potential ihrer neuen Nationalitätenpolitik jedoch schließlich selbst im stalinistischen Terror.

Webcode: https://www.chbeck.de/18026958

Inhalt

Vorwort
Einleitung

1905–1907: Russlands erste Revolution 
1. Russland um 1900 
2. Vom Blutsonntag zum Oktobermanifest 
3. Zuckerbrot und Peitsche 
4. Russland am Vorabend des Ersten Weltkriegs 

1914–1915: Russland im Ersten Weltkrieg 
1. Russlands Weg in den Krieg 
2. Äußere und innere Fronten 

1916–1917: Aufstand und Revolutionen 
1. Prolog der Revolution 
2. Die Februarrevolution 
3. Revolutionen im Raum des Imperiums 
4. Die Revolution im Sommer 1917 
5. Die Oktoberrevolution 

1918–1921: Bürgerkrieg und Weltkrieg 
1. Bellum omnium contra omnes 1918 
2. Die Bol’ševiki auf dem Weg zum Sieg 1919 
3. Regionen und Gewalt im Bürgerkrieg 
4. Postimperiale und neoimperiale Konstellationenin der Ukraine und der Mongolei 
5. Bilanz des Bürgerkriegs 

1921–1928: Das sowjetische Momentum der Weltgeschichte 
1. Die neue Nationalitätenpolitik der Bol’ševiki 
2. Die Oktoberrevolution in der Welt 

Schluss 
Anmerkungen 
Quellen 
Literaturverzeichnis 
Internetressourcen 
Karten 
Personen- und Ortsregister 
Bildnachweis

Pressestimmen

"Mithilfe von Dokumenten und Zeugenberichten führt Aust den Leser so dicht in die Vergangenheit, dass er meint, dabei gewesen zu sein."
Stefan Hauck / Michael Roesler-Graichen, börsenblatt, 8. Juni 2017


"Ein großes schmales Buch zur Russischen Revolution (...)  Hier geht es wirklich um alles, gerafft, straff erzählt und leicht nachvollziehbar."
Lukas Hammerstein, BR 2, Jazz und Politik, 12. August 2017


"Eine konzise Einführung.“
Politische Vierteljahresschrift, Andreas Heinemann-Grüder


"Uneingeschränkt zu empfehlen."
Ernst Piper, Der Tagesspiegel, 6. Juli 2017


"Aust (…has) a rather exemplary way to integrate the periphery into the overall narrative.“
H/SOZ/KULT, Felix Schnell