Die hier versammelten Fluchtgeschichten aus dem Lockdown der irdischen Beklemmung, die mit breitem Erzählpinsel aufgetragenen Erzählungen aus dem Leben seiner heranwachsenden Helden sind spannend zu lesen und zielen stets ins tröstlich Utopische. Auch dass das Lesen an sich hier in den Rang eines schamanischen Selbst- und Weltveränderungsmotors erhoben wird, dürfte als ein grundsympathischer Zug des Buchs begriffen werden.

Ronald Düker in der ZEIT zu Wolkenkuckucksland von Anthony Doerr.