Leseprobe Merken

Behringer, Wolfgang

Kulturgeschichte des Sports

Vom antiken Olympia bis zur Gegenwart

Olympia ist eine Erfolgsgeschichte, die sich auch im Sommer 2012 in London mit den 30. Spielen der Neuzeit fortsetzen wird. Seit 776 v. Chr. wurden in Olympia die Spiele abgehalten, bis sie 393 n. Chr. verboten wurden. Aber warum wurden sie verboten? Weshalb rief man sie nach 1500 Jahren wieder ins Leben, und warum sprechen wir von Spielen und nicht von Sport?

Wolfgang Behringer eröffnet in seiner Kulturgeschichte neue Einblicke in die Geschichte des Sports. Er zeigt uns den jungen Kaiser Karl V. als begeisterten Tennisspieler, Heinrich VIII. von England als Sportfanatiker und den Begründer der modernen Physik, Isaac Newton, als aktiven Boxer. Die Kultur der Renaissance brachte den Bau großer Sportanlagen, denn im Florenz der Medici zog der Calcio, der Fußball zigtausende Schaulustige an. In diesem Band wird auf unterhaltsame Weise und historisch fundiert diskutiert, was Sport überhaupt ist. Warum gehört Turmspringen dazu, Sackhüpfen aber nicht? Wie steht es mit Stierkämpfen oder Motorsport? Wie kam es zum Aufstieg des Fußballs, und wie beeinflusst der Sport die Politik?
Dieses Buch wird Sportmuffeln – "no sports" – wie Sportfans gleichermaßen verblüffende Einsichten liefern und den menschlichen Bewegungsdrang in neuem Licht zeigen.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-63205-1

Erschienen am 17. Mai 2012

Statt € 24,95 jetzt € 9,95 (gültig ab 9.1.2020)

494 S., mit 62 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 9,95 € Kaufen
e-Book 19,99 € Kaufen
Inhalt

Einleitung
Als Erstes: kein Sport!


Kapitel 1 – Die Spiele der Antike
Der Geist von Olympia
Vorolympischer Sport im Mittelmeerraum
Panhellenische Sportpraxis
Römische Spiele
Von Sklaven und Frauen
Christliche Sportfeindschaft
Asien und Amerika


Kapitel 2 – Die Turniere des Mittelalters
Kampfspiele
Wehrübungen
Auf dem Weg zur Sportifi zierung
Mannschaftskämpfe
Herbst des Mittelalters


Kapitel 3 – Die Renaissance der Spiele
Vom Kampf zum Spiel
Die Umprogrammierung der Körper
Sportunterricht


Kapitel 4 – Die Erfindung des Sports
Sport als Prestigeobjekt
Sportfürsten
Institutionalisierung
Professionalisierung
Kommerzialisierung
Umbruch des Sportgeschmacks
Die Suche nach neuen Formen
Auf dem Weg zum neuen Olympia


Kapitel 5 – Der Sport in unserer Zeit
England als Vormacht des modernen Sports
Die Olympischen Spiele der Neuzeit
Entwicklungsprobleme
Globalisierung
Traditionelle Sportarten
Neue Sportarten
Kraftsport und Behinderung
Fußball
Spitzensport
Superlative
Olympia in Perspektive
Gipfelglück


Kapitel 6 – Epilog: Was ist Sport?


Anhang
Anmerkungen
Abkürzungen
Literatur- und Quellenauswahl
Abbildungsnachweis
Register

Pressestimmen

Pressestimmen

"Wird nach dem nächsten Foul beklagt, Fußball sei heute brutal wie nie, kann getrost berichtet werden: harmlos im Vergleich zum Mittelalter"
Claudia Ehrlich, Saarbrücker Zeitung, 4. Juli 2016



"Behringers profunde historische Darstellung ist gewürzt mit schönen Anekdoten (...) und geistvollen Spekulationen, die zum Weiterdenken animieren."
Edgar Brecht, Lesart, Heft 2 (Sommer)/2012



"Lehrreich-amüsantes Buch."
Wirtschaftswoche, 11. Juni 2012



"Eine Kulturgeschichte des Sports, die mit dem irrigen Glauben aufräumt, diese Kurzweil hätte sich erst in den vergangenen Jahrzehnten so in den Vordergrund geschoben."
Harald Loch, Augsburger Allgemeine Zeitung, 9. Juni 2012



"Behringer breitet fast alle Themen des Sports auf erstaunlich kenntnisreiche Weise vor dem Publikum aus, das die eigenen weißen Flecken auf der historischen Weltkarte des Sports mit diesem Buch farbig ausmalen kann."
Harald Loch, Badische Zeitung, 6. Juni 2012



"Das Buch ist eine unterhaltsame Reise durch Zeiten und Welten, aufgrund seiner Fülle an Informationen aber auch eine durchaus anspruchsvolle Lektüre."
are, Neue Luzerner Zeitung, 31. Mai 2012



"Wer sich ausführlich und auf hohem inhaltlichem Niveau über die Geschichte der [Olympischen] Spiele im Speziellen und des Sports im Allgemeinen informieren will, findet bei C.H.Beck dazu das passende Buch. Wolfgang Behringer hat mit ‚Kulturgeschichte des Sports. Vom antiken Olympia bis ins 21. Jahrhundert’ ein umfassendes Werk vorgelegt, das deutlich macht, welchen Stellenwert der Sport in unserem sozialen Gefüge hat."
Carsten Tergast, BuchMarkt, März 2012



„Ideal also auch für die Urlaubslektüre, damit in den Lesepausen dem Bewegungsdrang, der bei dieser Lektüre zwingend entsteht, in aller Ausführlichkeit nachgegangen werden kann.“
Frank Kreutner, Badische Zeitung, 29. August 2015



"Gut lesbar und unterhaltsam. (…) schließt viele Wissenslücken beim Leser."
Jens Uthoff, taz, 27. September 2012



"Von antiken Gladiatorenkämpfen bis zum modernen Profifußball. Nicht nur zu Olympia relevant."
Zeit Wissen-Magazin, August/September 2012



"Das Zeug zum Standardwerk hat es (...)."
Robert Schröpfer, Freie Presse, 4. August 2012



"Die inhaltliche Breite des Projekts macht Wolfgang Behringers 'Kulturgeschichte des Sports' zu einem faszinierenden Lesevergnügen (...). Besser kann man sich kaum auf die Wettkämpfe der kommenden Wochen vorbereiten.“
Jan Drees, WDR3 Resonanzen, 26. Juli 2012



"Glaubt man dem Historiker Wolfgang Behringer (...), dann mauserten sich die antiken Olympischen Spiele recht schnell zur Leistungsschau der hellenistischen Welt und sind es bis heute geblieben."
Handelszeitung, 26. Juli 2012



"Rechtzeitig zu den Olympischen Spielen legt Wolfgang Behringer…eine große Kulturgeschichte des Sports vor. Leuchtet ihr Leitmotiv – die Sportifizierung – für das 20. Jahrhundert unmittelbar ein, so überrascht der Autor damit, dass er diesen 'Fundamentalprozess der Moderne' (...) bereits mit der Renaissance einsetzen lässt."
uha, Neue Zürcher Zeitung, 24. Juli 2012



"Der Saarbrücker Historiker Wolfgang Berhringer hat eine kluge, materialreiche, weit ausgreifende Geschichte der sportlichen Betätigung geschrieben."
Alexander Kluy, Buchkultur, August/September 2012



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-63205-1

Erschienen am 17. Mai 2012

Statt € 24,95 jetzt € 9,95 (gültig ab 9.1.2020)

494 S., mit 62 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 9,95 € Kaufen
e-Book 19,99 € Kaufen

Behringer, Wolfgang

Kulturgeschichte des Sports

Vom antiken Olympia bis zur Gegenwart

Olympia ist eine Erfolgsgeschichte, die sich auch im Sommer 2012 in London mit den 30. Spielen der Neuzeit fortsetzen wird. Seit 776 v. Chr. wurden in Olympia die Spiele abgehalten, bis sie 393 n. Chr. verboten wurden. Aber warum wurden sie verboten? Weshalb rief man sie nach 1500 Jahren wieder ins Leben, und warum sprechen wir von Spielen und nicht von Sport?

Wolfgang Behringer eröffnet in seiner Kulturgeschichte neue Einblicke in die Geschichte des Sports. Er zeigt uns den jungen Kaiser Karl V. als begeisterten Tennisspieler, Heinrich VIII. von England als Sportfanatiker und den Begründer der modernen Physik, Isaac Newton, als aktiven Boxer. Die Kultur der Renaissance brachte den Bau großer Sportanlagen, denn im Florenz der Medici zog der Calcio, der Fußball zigtausende Schaulustige an. In diesem Band wird auf unterhaltsame Weise und historisch fundiert diskutiert, was Sport überhaupt ist. Warum gehört Turmspringen dazu, Sackhüpfen aber nicht? Wie steht es mit Stierkämpfen oder Motorsport? Wie kam es zum Aufstieg des Fußballs, und wie beeinflusst der Sport die Politik?
Dieses Buch wird Sportmuffeln – "no sports" – wie Sportfans gleichermaßen verblüffende Einsichten liefern und den menschlichen Bewegungsdrang in neuem Licht zeigen.
Webcode: https://www.chbeck.de/9481805

Inhalt

Einleitung
Als Erstes: kein Sport!


Kapitel 1 – Die Spiele der Antike
Der Geist von Olympia
Vorolympischer Sport im Mittelmeerraum
Panhellenische Sportpraxis
Römische Spiele
Von Sklaven und Frauen
Christliche Sportfeindschaft
Asien und Amerika


Kapitel 2 – Die Turniere des Mittelalters
Kampfspiele
Wehrübungen
Auf dem Weg zur Sportifi zierung
Mannschaftskämpfe
Herbst des Mittelalters


Kapitel 3 – Die Renaissance der Spiele
Vom Kampf zum Spiel
Die Umprogrammierung der Körper
Sportunterricht


Kapitel 4 – Die Erfindung des Sports
Sport als Prestigeobjekt
Sportfürsten
Institutionalisierung
Professionalisierung
Kommerzialisierung
Umbruch des Sportgeschmacks
Die Suche nach neuen Formen
Auf dem Weg zum neuen Olympia


Kapitel 5 – Der Sport in unserer Zeit
England als Vormacht des modernen Sports
Die Olympischen Spiele der Neuzeit
Entwicklungsprobleme
Globalisierung
Traditionelle Sportarten
Neue Sportarten
Kraftsport und Behinderung
Fußball
Spitzensport
Superlative
Olympia in Perspektive
Gipfelglück


Kapitel 6 – Epilog: Was ist Sport?


Anhang
Anmerkungen
Abkürzungen
Literatur- und Quellenauswahl
Abbildungsnachweis
Register

Pressestimmen

"Wird nach dem nächsten Foul beklagt, Fußball sei heute brutal wie nie, kann getrost berichtet werden: harmlos im Vergleich zum Mittelalter"
Claudia Ehrlich, Saarbrücker Zeitung, 4. Juli 2016


"Behringers profunde historische Darstellung ist gewürzt mit schönen Anekdoten (...) und geistvollen Spekulationen, die zum Weiterdenken animieren."
Edgar Brecht, Lesart, Heft 2 (Sommer)/2012


"Lehrreich-amüsantes Buch."
Wirtschaftswoche, 11. Juni 2012


"Eine Kulturgeschichte des Sports, die mit dem irrigen Glauben aufräumt, diese Kurzweil hätte sich erst in den vergangenen Jahrzehnten so in den Vordergrund geschoben."
Harald Loch, Augsburger Allgemeine Zeitung, 9. Juni 2012


"Behringer breitet fast alle Themen des Sports auf erstaunlich kenntnisreiche Weise vor dem Publikum aus, das die eigenen weißen Flecken auf der historischen Weltkarte des Sports mit diesem Buch farbig ausmalen kann."
Harald Loch, Badische Zeitung, 6. Juni 2012


"Das Buch ist eine unterhaltsame Reise durch Zeiten und Welten, aufgrund seiner Fülle an Informationen aber auch eine durchaus anspruchsvolle Lektüre."
are, Neue Luzerner Zeitung, 31. Mai 2012


"Wer sich ausführlich und auf hohem inhaltlichem Niveau über die Geschichte der [Olympischen] Spiele im Speziellen und des Sports im Allgemeinen informieren will, findet bei C.H.Beck dazu das passende Buch. Wolfgang Behringer hat mit ‚Kulturgeschichte des Sports. Vom antiken Olympia bis ins 21. Jahrhundert’ ein umfassendes Werk vorgelegt, das deutlich macht, welchen Stellenwert der Sport in unserem sozialen Gefüge hat."
Carsten Tergast, BuchMarkt, März 2012


„Ideal also auch für die Urlaubslektüre, damit in den Lesepausen dem Bewegungsdrang, der bei dieser Lektüre zwingend entsteht, in aller Ausführlichkeit nachgegangen werden kann.“
Frank Kreutner, Badische Zeitung, 29. August 2015


"Gut lesbar und unterhaltsam. (…) schließt viele Wissenslücken beim Leser."
Jens Uthoff, taz, 27. September 2012


"Von antiken Gladiatorenkämpfen bis zum modernen Profifußball. Nicht nur zu Olympia relevant."
Zeit Wissen-Magazin, August/September 2012


"Das Zeug zum Standardwerk hat es (...)."
Robert Schröpfer, Freie Presse, 4. August 2012


"Die inhaltliche Breite des Projekts macht Wolfgang Behringers 'Kulturgeschichte des Sports' zu einem faszinierenden Lesevergnügen (...). Besser kann man sich kaum auf die Wettkämpfe der kommenden Wochen vorbereiten.“
Jan Drees, WDR3 Resonanzen, 26. Juli 2012


"Glaubt man dem Historiker Wolfgang Behringer (...), dann mauserten sich die antiken Olympischen Spiele recht schnell zur Leistungsschau der hellenistischen Welt und sind es bis heute geblieben."
Handelszeitung, 26. Juli 2012


"Rechtzeitig zu den Olympischen Spielen legt Wolfgang Behringer…eine große Kulturgeschichte des Sports vor. Leuchtet ihr Leitmotiv – die Sportifizierung – für das 20. Jahrhundert unmittelbar ein, so überrascht der Autor damit, dass er diesen 'Fundamentalprozess der Moderne' (...) bereits mit der Renaissance einsetzen lässt."
uha, Neue Zürcher Zeitung, 24. Juli 2012


"Der Saarbrücker Historiker Wolfgang Berhringer hat eine kluge, materialreiche, weit ausgreifende Geschichte der sportlichen Betätigung geschrieben."
Alexander Kluy, Buchkultur, August/September 2012