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Bonaviri, Giuseppe

Die blaue Gasse

Roman

"Ein Werk von biblischer Einfachheit und zeitloser Schönheit."
La Quinzaine littéraire


„Ich wollte die Aufregungen, den friedlichen Gleichklang und die Unruhe in einer bäuerlichen Welt beschreiben. Die Welt derjenigen, die den Reichtum einer Existenz erlebten, in der sie überall befreiende Gottheiten sahen: im Wind, im Regen, im Knospen der Mandelbäume, im Sternenhimmel“, sagte Guiseppe Bonaviri vor vielen Jahren über sein frühes Meisterwerk, den Roman „Der Schneider von Mineo“. Nun kehrt der große, aus Sizilien stammende Schriftsteller und Kardiologe Bonaviri mit seinem meisterhaften Alterswerk „Die blaue Gasse“ in die Welt seiner Kindheit, die Welt von Mineo zurück.
Lyrisch und präzise, mit einer durch die Erinnerung geschärften Intensität beschreibt Bonaviri eine heute versunkene Wirklichkeit, die magisch-bukolische Sphäre seiner sizilianischen Kindheit. Er schreibt über den Vater, den Schneider, die Mutter, die Geschwister, über den zyklischen und unsterblichen Naturalismus der Bauern, die über das Schlachten der Zicklein und den geschnittenen Mohn Geigenstücke komponieren. Er erzählt von schrulligen Verwandten, über Geburt und Tod und erste Liebe.
Was man über antike Kulturen sagte, daß ihre Dimension nicht die Geschichte, sondern der Kosmos ist, das gilt auch für die Kinder des Schneiders von Mineo, die in der blauen Gasse lebten: Sie bewohnen den Kosmos.
Von Giuseppe Bonaviri. Aus dem Italienischen von Annette Kopetzki.

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Bibliografie

978-3-406-54206-0

279 S.

Hardcover

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978-3-406-54206-0

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Bonaviri, Giuseppe

Die blaue Gasse

Roman

"Ein Werk von biblischer Einfachheit und zeitloser Schönheit."
La Quinzaine littéraire


„Ich wollte die Aufregungen, den friedlichen Gleichklang und die Unruhe in einer bäuerlichen Welt beschreiben. Die Welt derjenigen, die den Reichtum einer Existenz erlebten, in der sie überall befreiende Gottheiten sahen: im Wind, im Regen, im Knospen der Mandelbäume, im Sternenhimmel“, sagte Guiseppe Bonaviri vor vielen Jahren über sein frühes Meisterwerk, den Roman „Der Schneider von Mineo“. Nun kehrt der große, aus Sizilien stammende Schriftsteller und Kardiologe Bonaviri mit seinem meisterhaften Alterswerk „Die blaue Gasse“ in die Welt seiner Kindheit, die Welt von Mineo zurück.
Lyrisch und präzise, mit einer durch die Erinnerung geschärften Intensität beschreibt Bonaviri eine heute versunkene Wirklichkeit, die magisch-bukolische Sphäre seiner sizilianischen Kindheit. Er schreibt über den Vater, den Schneider, die Mutter, die Geschwister, über den zyklischen und unsterblichen Naturalismus der Bauern, die über das Schlachten der Zicklein und den geschnittenen Mohn Geigenstücke komponieren. Er erzählt von schrulligen Verwandten, über Geburt und Tod und erste Liebe.
Was man über antike Kulturen sagte, daß ihre Dimension nicht die Geschichte, sondern der Kosmos ist, das gilt auch für die Kinder des Schneiders von Mineo, die in der blauen Gasse lebten: Sie bewohnen den Kosmos.
Von Giuseppe Bonaviri. Aus dem Italienischen von Annette Kopetzki.
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