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Flashar, Hellmut

Inszenierung der Antike

Das griechische Drama auf der Bühne. Von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart

Die vierhundertjährige Aufführungsgeschichte griechischer Dramen – von der Wiederentdeckung des „König Oedipus" in Vicenza (1585) über Peter Steins „Orestie“ bis zu Frank Schwemmers Kammeroper „Medeamorphosen“ (2007) – wird in diesem Band umfassend dargestellt.

Allein den zahlreichen seit 1991 – dem Jahr des Erscheinens der Erstauflage dieses Standardwerkes – neuinszenierten antiken Tragödien ist ein über einhundertseitiges Kapitel gewidmet. Zeigt die ungebrochen lebendige Aufführungspraxis der antiken Stücke die Überzeitlichkeit ihrer Inhalte, so erweist die Tatsache ihrer Aufführungen auch in fremden Kulturkreisen ihre menschheitsgeschichtliche Allgemeingültigkeit. Hellmut Flashar bietet mit seinem Buch eine vorzügliche Einführung in die zeitlose Aktualität antiker Tragödiendichtung, die Klassische Philologen, Literaturwissenschaftler, Musikhistoriker, Theaterleute, Opernfreunde und nicht zuletzt Theaterbesucher interessieren wird.

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Bibliografie

978-3-406-58409-1

Erschienen am 29. Januar 2009

2. Auflage, 2009

428 S.

Hardcover

Schlagwörter

Hardcover 19,95 € Kaufen
Inhalt

Vorwort zur zweiten Auflage

I.     Zur Erinnerung: Die antiken Aufführungsbedingungen

II.    Oedipus in Vicenza

III.   Die mittelbare Präsenz des antiken Dramas

IV.   Antikes Drama in Weimar

V.    Griechische Tragödie in Preußen

VI.   Griechische Tragödie für das Bildungsbürgertum des 19. Jahrhunderts

VII.  Neue Impulse zu Beginn des Jahrhunderts und ihre Auswirkungen

        auf die Präsentation des antiken Dramas (1900–1920)

VIII. Die zwanziger Jahre. Feierliche Innerlichkeit und Schicksalswalten

IX.   Griechische Tragödie unter der Herrschaft des Nationalsozialismus

X.    Nachkriegserscheinungen

XI.   Neue Sachlichkeit

XII.  Modernes Regietheater und antikes Drama

XIII. Anschwellender Bocksgesang

 

Anmerkungen

Register

Pressestimmen

Pressestimmen

"Als Teil der jetzigen, ‘globalisierten Antike’ betrachtet Flashar am Ende Filme wie Woody Allens ‘Mighty Aphrodite’ (1995) und Walt Disneys ‘Hercules’ (1997). Solche Bandbreite, enorme Seherfahrung und analytische Schärfe machen die Studie zu seiner Preziose."
Thomas Leuchtenmüller, Neue Zürcher Zeitung, 14. Oktober 2009



"Hellmut Flashars gründliche Studie ‘Inszenierungen der Antike’ erzählt entsprechend auch eine Geschichte der geschichtsphilosophischen Indienstnahme der Tragödie."
Dirk Pilz, Berliner Zeitung, 1. Juli 2009



"Flashar gelingt es bewundernswert, auch die subtilsten Einschätzungsfragen in seine Aufführungsgeschichte zu integrieren. Seine Darstellung ist von erstaunlicher Anschaulichkeit und Objektivität. Flashars Buch praktiziert ein gelassenes, gebildetes und offenes Sprechen über Theater, das uns heute sehr abgeht. Da schreibt einer mit interessiertem Wohlgefallen, voller Empathie und gesättigt mit Empirie."
Peter Michalzik, Frankfurter Rundschau, 20. April 2009



"Diese Osmose kommt in Flashars differenzierten Anspruch an die ‘inszenierte Antike’ zur Geltung, die eben nicht die Pflege von Dokumenten meint, sondern die Erweckung ihrer Inhalte, nicht die Anbetung der Asche, sondern das Weitertragen des Feuers. (...)
Unendlich viel entdeckt, wer mit Hellmut Flashar unterwegs ist."
Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung, Literaturbeilage zur Leipziger Buchmesse 2009, 10. März 2009



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-58409-1

Erschienen am 29. Januar 2009

2. Auflage , 2009

428 S.

Hardcover

Hardcover 19,95 € Kaufen

Flashar, Hellmut

Inszenierung der Antike

Das griechische Drama auf der Bühne. Von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart

Die vierhundertjährige Aufführungsgeschichte griechischer Dramen – von der Wiederentdeckung des „König Oedipus" in Vicenza (1585) über Peter Steins „Orestie“ bis zu Frank Schwemmers Kammeroper „Medeamorphosen“ (2007) – wird in diesem Band umfassend dargestellt.

Allein den zahlreichen seit 1991 – dem Jahr des Erscheinens der Erstauflage dieses Standardwerkes – neuinszenierten antiken Tragödien ist ein über einhundertseitiges Kapitel gewidmet. Zeigt die ungebrochen lebendige Aufführungspraxis der antiken Stücke die Überzeitlichkeit ihrer Inhalte, so erweist die Tatsache ihrer Aufführungen auch in fremden Kulturkreisen ihre menschheitsgeschichtliche Allgemeingültigkeit. Hellmut Flashar bietet mit seinem Buch eine vorzügliche Einführung in die zeitlose Aktualität antiker Tragödiendichtung, die Klassische Philologen, Literaturwissenschaftler, Musikhistoriker, Theaterleute, Opernfreunde und nicht zuletzt Theaterbesucher interessieren wird.
Webcode: https://www.chbeck.de/25999

Inhalt

Vorwort zur zweiten Auflage

I.     Zur Erinnerung: Die antiken Aufführungsbedingungen

II.    Oedipus in Vicenza

III.   Die mittelbare Präsenz des antiken Dramas

IV.   Antikes Drama in Weimar

V.    Griechische Tragödie in Preußen

VI.   Griechische Tragödie für das Bildungsbürgertum des 19. Jahrhunderts

VII.  Neue Impulse zu Beginn des Jahrhunderts und ihre Auswirkungen

        auf die Präsentation des antiken Dramas (1900–1920)

VIII. Die zwanziger Jahre. Feierliche Innerlichkeit und Schicksalswalten

IX.   Griechische Tragödie unter der Herrschaft des Nationalsozialismus

X.    Nachkriegserscheinungen

XI.   Neue Sachlichkeit

XII.  Modernes Regietheater und antikes Drama

XIII. Anschwellender Bocksgesang

 

Anmerkungen

Register

Pressestimmen

"Als Teil der jetzigen, ‘globalisierten Antike’ betrachtet Flashar am Ende Filme wie Woody Allens ‘Mighty Aphrodite’ (1995) und Walt Disneys ‘Hercules’ (1997). Solche Bandbreite, enorme Seherfahrung und analytische Schärfe machen die Studie zu seiner Preziose."
Thomas Leuchtenmüller, Neue Zürcher Zeitung, 14. Oktober 2009


"Hellmut Flashars gründliche Studie ‘Inszenierungen der Antike’ erzählt entsprechend auch eine Geschichte der geschichtsphilosophischen Indienstnahme der Tragödie."
Dirk Pilz, Berliner Zeitung, 1. Juli 2009


"Flashar gelingt es bewundernswert, auch die subtilsten Einschätzungsfragen in seine Aufführungsgeschichte zu integrieren. Seine Darstellung ist von erstaunlicher Anschaulichkeit und Objektivität. Flashars Buch praktiziert ein gelassenes, gebildetes und offenes Sprechen über Theater, das uns heute sehr abgeht. Da schreibt einer mit interessiertem Wohlgefallen, voller Empathie und gesättigt mit Empirie."
Peter Michalzik, Frankfurter Rundschau, 20. April 2009


"Diese Osmose kommt in Flashars differenzierten Anspruch an die ‘inszenierte Antike’ zur Geltung, die eben nicht die Pflege von Dokumenten meint, sondern die Erweckung ihrer Inhalte, nicht die Anbetung der Asche, sondern das Weitertragen des Feuers. (...)
Unendlich viel entdeckt, wer mit Hellmut Flashar unterwegs ist."
Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung, Literaturbeilage zur Leipziger Buchmesse 2009, 10. März 2009