Preisangaben inkl. MwSt. Abhängig von der Lieferadresse kann die MwSt. an der Kasse variieren.
Unsere Autor:innen
Autor:innen treffen
17aus63: Der C.H.Beck-Fragebogen
Klassiker und Werkausgaben
Sachbuch
Neuerscheinungen
Specials
Unsere Autor:innen
Autor:innen treffen
17aus63: Der C.H.Beck-Fragebogen
Klassiker und Werkausgaben
Sachbuch
Neuerscheinungen
Specials
Scheuer, Norbert
Flußabwärts
Roman.
Scheuer, Norbert
Flußabwärts
Roman.
Leos Eltern hatten eine Gaststätte in Kall, Eifel, die sich nicht rechnete, und müssen nun die Schulden abarbeiten. Leo hat die Schule geschmissen und arbeitet im Zementwerk. Er hat ein Verhältnis mit einer verheirateten Frau, liebt aber Lia, die immer andere Männer hat und von einem sogar ein Kind, Clara. Als Clara etwas zustößt, spitzen sich die Ereignisse zu. Feinfühlig und genau, mit einem besonderen Gespür für Stimmungen und Landschaften, beschreibt Norbert Scheuer eine Welt voller herber Schönheit und Melancholie.
16,95 €
sofort lieferbar!
Preisangaben inkl. MwSt. Abhängig von der Lieferadresse kann die MwSt. an der Kasse variieren.
Details
978-3-406-75327-5
Erschienen am 09. März 2020
2. Auflage, 2020
151 S.
Softcover
Teilen
Schlagwörter
"Ein sehr realistisches, aber zugleich auch poetisches Bild einer Provinzstadt, wie man sie nicht nur in der Eifel, sondern auch in der Lüneburger Heide oder im Schwarzwald finden kann."
Christel Wester, Deutschlandfunk Büchermarkt
"Man gewinnt bei der Lektüre dieser beiden Romane den Eindruck, als wären sie ein Auftakt, ein Anfang, als wachse hier langsam, aber stetig die umfassende Beschreibung eines ganzen Kosmos heran, einen Kosmos, der haargenau so aussieht, als habe Scheuer ihn sich von der Wirklichkeit ausgeborgt, und der doch eine dichterische Erfindung ist (...)."
Andreas Fasel, Die Welt, 9. Februar 2003
"Der Roman erzählt seine Geschichten hochgradig mittels Landschafts-, Orts- und Raumbeschreibungen, mittels Wetter- und Lichtverhältnissen. Es ist, als ob sich das Universum an diesem einen Ort verdichtet, um die Ereignisse mit Druck aus sich herauszupressen. Da ist kein Erleben in Freiheit, da fallen keine falschen oder richtigen Entscheidungen, da herrscht keine klassische Tragik, obwohl die Figuren leiden wie von unbarmherzigen Göttern bestraft. Die menschlichen Geschichten haben hier dieselbe Konsistenz wie die zersiedelte, vom Gewerbe zerfetzte Landschaft.
Nur im Erzählen liegt ein Erbarmen. In der Konsequenz, mit der Scheuer den Horizont seiner Figuren umreißt. Wie er ihre Not und ihre Lust festhält, ohne je zu urteilen, geschweige denn zu richten. Indem er den gleichen, wenn man so will: gerechten Abstand zu allen Figuren wahrt, die man „kleine Leute“ gar nicht nennen mag. Nicht einmal ein Hauch von Sarkasmus liegt über den Desillusionierungsgeschichten."
Hubert Winkels, Die Zeit, 5. Dezember 2002
"Scheuer ist ein stiller, ein großer Erzähler, versteht es, die düstere Schönheit der Eifel so zu beschwören, dass schon seine Art des Erzählens Hoffnung aufkommen lässt."
Martin Lüdke, Focus, 14. Oktober 2002
"Norbert Scheuer erzählt eine Geschichte mit solch konsequenter Lakonie und solch reduziertem Einsatz von Emotionen, dass einen das Geheimnis, das am Ende in einem Nebensatz verraten wird, fast erleichtert."
Barbara Meixner, BuchMarkt, 5. Juli 2002
Bibliografische Reihen
Bibliografie
978-3-406-75327-5
Erschienen am 09. März 2020
2. Auflage , 2020
151 S.
Softcover
Scheuer, Norbert
Flußabwärts
Roman
"Ein sehr realistisches, aber zugleich auch poetisches Bild einer Provinzstadt, wie man sie nicht nur in der Eifel, sondern auch in der Lüneburger Heide oder im Schwarzwald finden kann."
Christel Wester, Deutschlandfunk Büchermarkt
"Man gewinnt bei der Lektüre dieser beiden Romane den Eindruck, als wären sie ein Auftakt, ein Anfang, als wachse hier langsam, aber stetig die umfassende Beschreibung eines ganzen Kosmos heran, einen Kosmos, der haargenau so aussieht, als habe Scheuer ihn sich von der Wirklichkeit ausgeborgt, und der doch eine dichterische Erfindung ist (...)."
Andreas Fasel, Die Welt, 9. Februar 2003
"Der Roman erzählt seine Geschichten hochgradig mittels Landschafts-, Orts- und Raumbeschreibungen, mittels Wetter- und Lichtverhältnissen. Es ist, als ob sich das Universum an diesem einen Ort verdichtet, um die Ereignisse mit Druck aus sich herauszupressen. Da ist kein Erleben in Freiheit, da fallen keine falschen oder richtigen Entscheidungen, da herrscht keine klassische Tragik, obwohl die Figuren leiden wie von unbarmherzigen Göttern bestraft. Die menschlichen Geschichten haben hier dieselbe Konsistenz wie die zersiedelte, vom Gewerbe zerfetzte Landschaft.
Nur im Erzählen liegt ein Erbarmen. In der Konsequenz, mit der Scheuer den Horizont seiner Figuren umreißt. Wie er ihre Not und ihre Lust festhält, ohne je zu urteilen, geschweige denn zu richten. Indem er den gleichen, wenn man so will: gerechten Abstand zu allen Figuren wahrt, die man „kleine Leute“ gar nicht nennen mag. Nicht einmal ein Hauch von Sarkasmus liegt über den Desillusionierungsgeschichten."
Hubert Winkels, Die Zeit, 5. Dezember 2002
"Scheuer ist ein stiller, ein großer Erzähler, versteht es, die düstere Schönheit der Eifel so zu beschwören, dass schon seine Art des Erzählens Hoffnung aufkommen lässt."
Martin Lüdke, Focus, 14. Oktober 2002
"Norbert Scheuer erzählt eine Geschichte mit solch konsequenter Lakonie und solch reduziertem Einsatz von Emotionen, dass einen das Geheimnis, das am Ende in einem Nebensatz verraten wird, fast erleichtert."
Barbara Meixner, BuchMarkt, 5. Juli 2002