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Grethlein, Jonas

Mein Jahr mit Achill

Die Ilias, der Tod und das Leben

Rachsüchtig, zornig und gewalttätig – so erscheint Achill in der «Ilias» des Homer. Schwerlich eine Gestalt, der man sich in tiefer Verzweiflung und dem Verlangen nach Trost und Orientierung zuwendet. Und doch ist es eben dieser düstere Held, mit dem Jonas Grethlein die Auseinandersetzung sucht, als er im Alter von 27 Jahren an Krebs erkrankt.

Im «Besten der Achaier», der den eigenen Tod vor Augen in die Schlacht um Troja zurückkehrt, erkennt der Altphilologe Grethlein das aus seiner Krankheitserfahrung erwachsende Bewusstsein existentieller Verletzlichkeit wieder. So kommt es zu einer Lektüre der «Ilias», wie es sie noch nie gegeben hat. Auf zutiefst berührende Art und Weise verwebt Grethlein sein Schicksal mit den großen Fragen, die Homers Epos seit Jahrtausenden den Menschen stellt. Dabei ist ein außergewöhnliches Buch entstanden, das sich keinem Genre unterwirft: Es ist sowohl persönliche Erzählung als auch Homer-Interpretation, philosophische Reflexion und eindringliches Plädoyer für das Verstehen der «Ilias» als Werk über die Kontingenz, der alles menschliche Leben ausgesetzt ist.

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Bibliografie

978-3-406-78206-0

Erscheint am 17. Februar 2022

208 S., mit 9 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 24,00 € Kaufen

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Bibliografie

978-3-406-78206-0

Erscheint am 17. Februar 2022

208 S., mit 9 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 24,00 € Kaufen

Grethlein, Jonas

Mein Jahr mit Achill

Die Ilias, der Tod und das Leben

Rachsüchtig, zornig und gewalttätig – so erscheint Achill in der «Ilias» des Homer. Schwerlich eine Gestalt, der man sich in tiefer Verzweiflung und dem Verlangen nach Trost und Orientierung zuwendet. Und doch ist es eben dieser düstere Held, mit dem Jonas Grethlein die Auseinandersetzung sucht, als er im Alter von 27 Jahren an Krebs erkrankt.

Im «Besten der Achaier», der den eigenen Tod vor Augen in die Schlacht um Troja zurückkehrt, erkennt der Altphilologe Grethlein das aus seiner Krankheitserfahrung erwachsende Bewusstsein existentieller Verletzlichkeit wieder. So kommt es zu einer Lektüre der «Ilias», wie es sie noch nie gegeben hat. Auf zutiefst berührende Art und Weise verwebt Grethlein sein Schicksal mit den großen Fragen, die Homers Epos seit Jahrtausenden den Menschen stellt. Dabei ist ein außergewöhnliches Buch entstanden, das sich keinem Genre unterwirft: Es ist sowohl persönliche Erzählung als auch Homer-Interpretation, philosophische Reflexion und eindringliches Plädoyer für das Verstehen der «Ilias» als Werk über die Kontingenz, der alles menschliche Leben ausgesetzt ist.
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