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Guski, Andreas

Dostojewskij

Eine Biographie

Dostojewskijs Leben war ein Leben der Extreme. Buchstäblich über Nacht wird er mit 24 Jahren zum Star der Petersburger Literaturszene. Als er mit 27 Jahren aus politischen Gründen verhaftet wird, entgeht er seinem Todesurteil nur in allerletzter Minute. Nach zehn Jahren in Sibirien kommt er als gewandelter Mensch zurück und beginnt sein literarisches Comeback. Später flieht er vor seinen Gläubigern ins Ausland und vor der materiellen Not ins Glücksspiel.
Andreas Guski verfolgt Dostojewskijs politische Wandlungen zwischen Revolte und Reaktion, seine Versuche, als professioneller Schriftsteller zu überleben, und seinen Kampf um den Leser. Während Dostojewskij selbst auch psychisch oft am Limit lebte, leuchtet er in seinen Werken noch die geheimsten Winkel der menschlichen Seele so gnadenlos wie feinfühlig aus. Seine Auseinandersetzung mit der modernen Welt machte ihn zum "Propheten des 20. Jahrhunderts" (Albert Camus). Dostojewskijs Romane und Erzählungen, die mit unerhörter Spannung aufgeladen sind und gleichzeitig von bohrender Sinnsuche zeugen, gehören bis heute zu den meistgelesenen Werken der Weltliteratur und werden in dieser Biographie glänzend erschlossen.

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Bibliografie

978-3-406-77712-7

Erscheint am 15. Juli 2021

464 S., mit 30 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 20,00 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

Einleitung
«Dostojewskij-Trip»
Grenzen

1 Aufbrüche und Abstürze (1821–1849)
Eine Moskauer Kindheit
Lehrjahre
Der Weg in die Literatur
Ein Senkrechtstart: «Arme Leute»
Kritik und Kränkung
Wie soll man schreiben?
Dostojewskij und die Petraschewzen
Das Imperium schlägt zurück
«Wiedergeburt»

2 Das erste Exil: Sibirien (1850 –1859)
Im Totenhaus
Soldat Dostojewskij
Heimkehr mit Hindernissen

3 Literarische Auferstehung (1860–1867)
Neuanfänge
Das Comeback: «Die Erniedrigten und Beleidigten»
Wieder in der Erfolgsspur: «Aufzeichnungen aus einem Totenhaus»
Unruhige Zeiten
Europa für Fortgeschrittene
Neue Krisen
Irr- und Leidenswege einer «Beziehung»
1864 – Annus horribilis
Hamlet als beleidigte Maus: «Aufzeichnungen aus einem Kellerloch»
Ein riskanter Plan
Hasard in Roulettenburg: «Der Spieler»
Spaltungen: «Schuld und Sühne»
Wieder auf Freiersfüßen

4 Das zweite Exil: Europa (1867–1871)
Touristen wider Willen
Arbeiten oder spielen?
Genf, «die gemeine Republik»
Ein russischer Christus: «Der Idiot»
Italien und Dresden. «Der ewige Gatte»
Auf slawophilem Kurs
Die letzten Monate in Europa. Wunderbare Heilung von der Spielsucht
Ein Vaudeville der Teufel: «Die Dämonen»

5 Ankünfte (1871–1876)
Die Heimkehr
Werden und Scheitern eines Kapitalisten: «Der Jüngling»
«Wie Bienenschwärme wimmelt es von Paradoxen»: Das «Tagebuch eines Schriftstellers»

6 Auf dem Gipfel (1876–1881)
Land und Kinder. Neue Pflichten. Vom Richtplatz zum Marmorpalais
Ein Denkmal, zwei Propheten. Die Puschkin-Feier von 1880
Das literarische Vermächtnis: «Die Brüder Karamasow»
Tod und Verklärung


Zeittafel
Anmerkungen
Literaturhinweise
Bildnachweise
Personenregister

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-77712-7

Erscheint am 15. Juli 2021

464 S., mit 30 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 20,00 € Kaufen

Guski, Andreas

Dostojewskij

Eine Biographie

Dostojewskijs Leben war ein Leben der Extreme. Buchstäblich über Nacht wird er mit 24 Jahren zum Star der Petersburger Literaturszene. Als er mit 27 Jahren aus politischen Gründen verhaftet wird, entgeht er seinem Todesurteil nur in allerletzter Minute. Nach zehn Jahren in Sibirien kommt er als gewandelter Mensch zurück und beginnt sein literarisches Comeback. Später flieht er vor seinen Gläubigern ins Ausland und vor der materiellen Not ins Glücksspiel.
Andreas Guski verfolgt Dostojewskijs politische Wandlungen zwischen Revolte und Reaktion, seine Versuche, als professioneller Schriftsteller zu überleben, und seinen Kampf um den Leser. Während Dostojewskij selbst auch psychisch oft am Limit lebte, leuchtet er in seinen Werken noch die geheimsten Winkel der menschlichen Seele so gnadenlos wie feinfühlig aus. Seine Auseinandersetzung mit der modernen Welt machte ihn zum "Propheten des 20. Jahrhunderts" (Albert Camus). Dostojewskijs Romane und Erzählungen, die mit unerhörter Spannung aufgeladen sind und gleichzeitig von bohrender Sinnsuche zeugen, gehören bis heute zu den meistgelesenen Werken der Weltliteratur und werden in dieser Biographie glänzend erschlossen.
Webcode: https://www.chbeck.de/32447692

Inhalt

Vorwort

Einleitung
«Dostojewskij-Trip»
Grenzen

1 Aufbrüche und Abstürze (1821–1849)
Eine Moskauer Kindheit
Lehrjahre
Der Weg in die Literatur
Ein Senkrechtstart: «Arme Leute»
Kritik und Kränkung
Wie soll man schreiben?
Dostojewskij und die Petraschewzen
Das Imperium schlägt zurück
«Wiedergeburt»

2 Das erste Exil: Sibirien (1850 –1859)
Im Totenhaus
Soldat Dostojewskij
Heimkehr mit Hindernissen

3 Literarische Auferstehung (1860–1867)
Neuanfänge
Das Comeback: «Die Erniedrigten und Beleidigten»
Wieder in der Erfolgsspur: «Aufzeichnungen aus einem Totenhaus»
Unruhige Zeiten
Europa für Fortgeschrittene
Neue Krisen
Irr- und Leidenswege einer «Beziehung»
1864 – Annus horribilis
Hamlet als beleidigte Maus: «Aufzeichnungen aus einem Kellerloch»
Ein riskanter Plan
Hasard in Roulettenburg: «Der Spieler»
Spaltungen: «Schuld und Sühne»
Wieder auf Freiersfüßen

4 Das zweite Exil: Europa (1867–1871)
Touristen wider Willen
Arbeiten oder spielen?
Genf, «die gemeine Republik»
Ein russischer Christus: «Der Idiot»
Italien und Dresden. «Der ewige Gatte»
Auf slawophilem Kurs
Die letzten Monate in Europa. Wunderbare Heilung von der Spielsucht
Ein Vaudeville der Teufel: «Die Dämonen»

5 Ankünfte (1871–1876)
Die Heimkehr
Werden und Scheitern eines Kapitalisten: «Der Jüngling»
«Wie Bienenschwärme wimmelt es von Paradoxen»: Das «Tagebuch eines Schriftstellers»

6 Auf dem Gipfel (1876–1881)
Land und Kinder. Neue Pflichten. Vom Richtplatz zum Marmorpalais
Ein Denkmal, zwei Propheten. Die Puschkin-Feier von 1880
Das literarische Vermächtnis: «Die Brüder Karamasow»
Tod und Verklärung


Zeittafel
Anmerkungen
Literaturhinweise
Bildnachweise
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