Cover: Winkler, Heinrich August, Warum es so gekommen ist

Winkler, Heinrich August

Warum es so gekommen ist

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Sachbuch-Bestenliste für September 2025: Platz 7
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Winkler, Heinrich August

Warum es so gekommen ist

Erinnerungen eines Historikers.

Heinrich August Winkler ist einer der bedeutendsten deutschen Zeithistoriker. Er ist aber auch einer der einflussreichsten deutschen Intellektuellen, der die politischen Debatten unseres Landes bis heute prägt. In diesem Buch erinnert er sich an seinen Lebensweg von Königsberg über Süddeutschland nach Berlin, an Begegnungen und Erlebnisse, an Gespräche und Kontroversen, an Irrtümer und Erkenntnisse.

Winkler blickt zurück auf seine Kindheit in Königsberg und die letzten Wochen des Dritten Reiches, die er in Württemberg erlebte. Er berichtet von seinen Prägungen in der Nachkriegszeit, von seinen wissenschaftlichen und politischen Vorbildern, von frühen Begegnungen mit Konrad Adenauer und Willy Brandt, vom Kampf um die Verwestlichung der Bundesrepublik. Er erinnert an die deutsche Teilung und ihre Überwindung, an die Gründung der Berliner Republik und seine Interventionen zu politischen Streitfragen der Zeit, bis hin zu seiner Kritik an der Ostpolitik der SPD und seinen frühen Warnungen vor Putin. Er beschreibt seine Rückkehr nach Königsberg und Gespräche mit Gerhard Schröder, Wolfgang Schäuble, Jürgen Habermas, Ralf Dahrendorf und vielen anderen. Doch Winklers Buch sind keine Memoiren im klassischen Sinne. Es ist ein Rechenschaftsbericht über ein Leben, das der historisch-politischen Selbstaufklärung der Deutschen gewidmet ist. Daher bieten diese Erinnerungen auch etwas, das heute so nötig ist wie lange nicht mehr: einen politisch-moralischen Kompass in den Zeitenwenden unserer Epoche.

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Inhalt
Vorwort

1. Warum ich Historiker wurde.
Geschichte in praktischer Forschungsabsicht

Prägungen
Von Berlin nach Freiburg: Lehrerfahrungen und Forschungsschwerpunkte
Professor an der Humboldt-Universität: Der Westen wird zu meinem Leitthema

2. Politische Interventionen und Kontroversen

Von Königsberg nach Ulm: Erinnerungen an Krieg und Nachkriegszeit
Von der CDU zur SPD: Erfahrungen aus drei Jahrzehnten
Folgen einer friedlichen Revolution: Berlin in den 1990er Jahren
Was alles strittig war: Innenpolitische Kontroversen
Rot-Grün an der Macht: Die Anfänge der Berliner Republik und das Echo des «Langen Wegs nach Westen»
Beitritt oder Partnerschaft? Die Türkeifrage
Am Anfang war ein Glaube: Die Entstehung meiner «Geschichte des Westens»
Beginn einer Zeitenwende: Putin beendet die Nach-Kalte-Kriegszeit
Gegen ein deutsches Moralmonopol: Die Flüchtlingskrise von 2015 /16
Es bleibt beim Staatenverbund: Meine Selbstrevision in Sachen Europa
Abschied von deutschen Illusionen: Der Ukraine- und der Nahostkrieg

3. Begegnungen und Erlebnisse
Zeugen ihrer Zeit: Wie kam es zu 1933?
Zaungast der Primaries: Die USA im Sommer 1968
Das andere Deutschland: Neun Wochen in der DDR
Polen: Ein Land im Umbruch
Spurensuche in Kaliningrad: Ein Besuch im einstigen Königsberg
Eindrücke von drei Jahrhundertgestalten: Churchill, de Gaulle, Adenauer
Gespräche mit deutschen Politikern: 1. Helmut Schmidt und Wolfgang Schäuble
Gespräche mit deutschen Politikern: 2. Walter Scheel und Hans Dietrich Genscher
Streitgespräche mit einem Freund: Bronislaw Geremek, die Türkeifrage und der Irakkrieg
Drei große Intellektuelle: Reinhart Koselleck, Ralf Dahrendorf, Jürgen Habermas
Fortschritt oder Verlust? Folgen der digitalen Revolution

Epilog
Dank


Anhang
Abkürzungsverzeichnis
Bildnachweis
Personenverzeichnis

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-83631-2

Erscheint am 18. September 2025

287 S., mit 29 Abbildungen auf Tafeln

Hardcover

Hardcover 30,000 € Kaufen

Winkler, Heinrich August

Warum es so gekommen ist

Erinnerungen eines Historikers

Heinrich August Winkler ist einer der bedeutendsten deutschen Zeithistoriker. Er ist aber auch einer der einflussreichsten deutschen Intellektuellen, der die politischen Debatten unseres Landes bis heute prägt. In diesem Buch erinnert er sich an seinen Lebensweg von Königsberg über Süddeutschland nach Berlin, an Begegnungen und Erlebnisse, an Gespräche und Kontroversen, an Irrtümer und Erkenntnisse.

Winkler blickt zurück auf seine Kindheit in Königsberg und die letzten Wochen des Dritten Reiches, die er in Württemberg erlebte. Er berichtet von seinen Prägungen in der Nachkriegszeit, von seinen wissenschaftlichen und politischen Vorbildern, von frühen Begegnungen mit Konrad Adenauer und Willy Brandt, vom Kampf um die Verwestlichung der Bundesrepublik. Er erinnert an die deutsche Teilung und ihre Überwindung, an die Gründung der Berliner Republik und seine Interventionen zu politischen Streitfragen der Zeit, bis hin zu seiner Kritik an der Ostpolitik der SPD und seinen frühen Warnungen vor Putin. Er beschreibt seine Rückkehr nach Königsberg und Gespräche mit Gerhard Schröder, Wolfgang Schäuble, Jürgen Habermas, Ralf Dahrendorf und vielen anderen. Doch Winklers Buch sind keine Memoiren im klassischen Sinne. Es ist ein Rechenschaftsbericht über ein Leben, das der historisch-politischen Selbstaufklärung der Deutschen gewidmet ist. Daher bieten diese Erinnerungen auch etwas, das heute so nötig ist wie lange nicht mehr: einen politisch-moralischen Kompass in den Zeitenwenden unserer Epoche.
Webcode: /38770023

Inhalt

Vorwort

1. Warum ich Historiker wurde.
Geschichte in praktischer Forschungsabsicht

Prägungen
Von Berlin nach Freiburg: Lehrerfahrungen und Forschungsschwerpunkte
Professor an der Humboldt-Universität: Der Westen wird zu meinem Leitthema

2. Politische Interventionen und Kontroversen

Von Königsberg nach Ulm: Erinnerungen an Krieg und Nachkriegszeit
Von der CDU zur SPD: Erfahrungen aus drei Jahrzehnten
Folgen einer friedlichen Revolution: Berlin in den 1990er Jahren
Was alles strittig war: Innenpolitische Kontroversen
Rot-Grün an der Macht: Die Anfänge der Berliner Republik und das Echo des «Langen Wegs nach Westen»
Beitritt oder Partnerschaft? Die Türkeifrage
Am Anfang war ein Glaube: Die Entstehung meiner «Geschichte des Westens»
Beginn einer Zeitenwende: Putin beendet die Nach-Kalte-Kriegszeit
Gegen ein deutsches Moralmonopol: Die Flüchtlingskrise von 2015 /16
Es bleibt beim Staatenverbund: Meine Selbstrevision in Sachen Europa
Abschied von deutschen Illusionen: Der Ukraine- und der Nahostkrieg

3. Begegnungen und Erlebnisse
Zeugen ihrer Zeit: Wie kam es zu 1933?
Zaungast der Primaries: Die USA im Sommer 1968
Das andere Deutschland: Neun Wochen in der DDR
Polen: Ein Land im Umbruch
Spurensuche in Kaliningrad: Ein Besuch im einstigen Königsberg
Eindrücke von drei Jahrhundertgestalten: Churchill, de Gaulle, Adenauer
Gespräche mit deutschen Politikern: 1. Helmut Schmidt und Wolfgang Schäuble
Gespräche mit deutschen Politikern: 2. Walter Scheel und Hans Dietrich Genscher
Streitgespräche mit einem Freund: Bronislaw Geremek, die Türkeifrage und der Irakkrieg
Drei große Intellektuelle: Reinhart Koselleck, Ralf Dahrendorf, Jürgen Habermas
Fortschritt oder Verlust? Folgen der digitalen Revolution

Epilog
Dank


Anhang
Abkürzungsverzeichnis
Bildnachweis
Personenverzeichnis