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Trabant, Jürgen

Sprachdämmerung

Eine Verteidigung

Die Sprache ist heute doppelt bedroht: durch ein vorsprachliches Kommunizieren von Gefühlen in Tönen und Gesten, und durch ein technischwissenschaftliches Bezeichnen mit Wörtern, die präzise zu sein haben, bei denen es aber gleichgültig ist, welcher besonderen Sprache sie entstammen. Gefährdet wird dabei die Sprache als menschliche Weise, sich die Welt zu erschließen. Das neue Buch des renommierten Sprachwissenschaftlers Jürgen Trabant ist die vehemente Verteidigung eines kostbaren Guts.
Die vielfältigen Sprachen Europas und der ganzen Welt sind - das wusste schon Humboldt - ebenso vielfältige Weisen, die Welt zu betrachten. Will man also die welterhellende Funktion der Sprache verteidigen, muss man auch den Reichtum der vielen Sprachen erhalten. Das beginnt für uns mit dem Deutschen, das gegenüber dem amerikanischen Englisch zunehmend in Not gerät. Und es gilt genauso für all die anderen europäischen Sprachen, die auf dem Rückzug sind, weil nur die globale Sprache Macht verspricht. Jürgen Trabants Buch ist ein Lob der Sprache, ohne die der Mensch nicht zu denken ist, und zugleich eine Warnung vor der heranrückenden Sprachdämmerung.

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Bibliografie

978-3-406-75015-1

Bereits angekündigt u.d. Titel: Die belagerte Sprache

Erscheint am 16. Juli 2020

Rund 240 S.

Hardcover

Hardcover 29,95 € Kaufen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-75015-1

Erscheint am 16. Juli 2020

Rund 240 S.

Hardcover

Hardcover 29,95 € Kaufen

Trabant, Jürgen

Sprachdämmerung

Eine Verteidigung

Die Sprache ist heute doppelt bedroht: durch ein vorsprachliches Kommunizieren von Gefühlen in Tönen und Gesten, und durch ein technischwissenschaftliches Bezeichnen mit Wörtern, die präzise zu sein haben, bei denen es aber gleichgültig ist, welcher besonderen Sprache sie entstammen. Gefährdet wird dabei die Sprache als menschliche Weise, sich die Welt zu erschließen. Das neue Buch des renommierten Sprachwissenschaftlers Jürgen Trabant ist die vehemente Verteidigung eines kostbaren Guts.
Die vielfältigen Sprachen Europas und der ganzen Welt sind - das wusste schon Humboldt - ebenso vielfältige Weisen, die Welt zu betrachten. Will man also die welterhellende Funktion der Sprache verteidigen, muss man auch den Reichtum der vielen Sprachen erhalten. Das beginnt für uns mit dem Deutschen, das gegenüber dem amerikanischen Englisch zunehmend in Not gerät. Und es gilt genauso für all die anderen europäischen Sprachen, die auf dem Rückzug sind, weil nur die globale Sprache Macht verspricht. Jürgen Trabants Buch ist ein Lob der Sprache, ohne die der Mensch nicht zu denken ist, und zugleich eine Warnung vor der heranrückenden Sprachdämmerung.
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