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Will, Wolfgang

Herodot und Thukydides

Die Geburt der Geschichte

Das 5. Jahrhundert v.Chr. war in Griechenland geprägt durch zwei gewaltige Kriege – den Krieg der Hellenen gegen die Perser und den Peloponnesischen Krieg, in dem sich die Bündnissysteme der Athener und der Spartaner gegenüberstanden. Die dramatischen Ereignisse, die damals den Mittelmeerraum erschütterten, haben in Herodot und Thukydides ihre Chronisten gefunden. Ihre Werke zählen bis auf den heutigen Tag zur Weltliteratur. Anlässlich des 2500. Geburtstags des Vaters der Geschichtsschreibung, Herodot von Halikarnass, werden in diesem Buch die beiden großen Historiker gewürdigt.
Wolfgang Will versteht es meisterhaft, die Zeit des Herodot und des Thukydides wieder lebendig werden zu lassen. Er skizziert die Weltbilder, Geschichtsbilder und Menschenbilder, die ihren Werken zugrunde liegen und lässt das Bewusstsein der Griechen für die eigene Identität und ihre Abgrenzung gegenüber dem Fremden verständlich werden. Nicht zuletzt gelingt es ihm, die Kunst der großen Schlachtendarstellungen, die ausgefeilten Erzähltechniken, die Beschreibung der Götter, der Staatsorganisation, der wirtschaftlichen, aber auch der gesellschaftlichen Verhältnisse zu erklären. Einen besonderen Akzent legt er auf die Bedeutung der Humanität des Historikers. Zum Abschluss wirft er einen Blick auf das Nachleben von Herodot und Thukydides im Mittelalter und der Neuzeit und arbeitet ihre ungebrochene Bedeutung für die Gegenwart heraus.


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Bibliografie

978-3-406-68217-9

Erschienen am 11. September 2015

280 S., mit 1 Abbildung und 2 Karten

Hardcover

Hardcover 24,95 € Kaufen
e-Book 19,99 € Kaufen
Inhalt
Vorwort
Die Doppelherme von Neapel

1. Einführung
Herodot und die Perserkriege
Thukydides und der Peloponnesische Krieg
Die Werke: Entstehung und Inhalt
Die Lebensläufe
Die Vorwörter: Begründung und Zielsetzung

2. Methode
Augen- und Ohrenzeugen
Chronologien

3. Sprache
Stil, Sprache, Komposition
Gnomen und Sentenzen

4. Mittel der Darstellung
Träume
Orakel
Der Warner
Die Reden
Lachen und Komik

5. Die Gesellschaft
Athen und Sparta
Die Verfassungen
Die Macht des Geldes
Barbarenv
Das Frauenbild

6. Der Krieg
Schlachtenberichte
Unheil und Leid
Helden

7. Der Mensch
Götter und Sophisten
Biographische Ansätze
Das Menschenbild Herodots: Kroisos
Die menschliche Natur: Die Pathologie des Thukydides

8. Die Höhepunkte: Zwei Gespräche über Krieg und Macht
Die Kronratszene
Der Melier-Dialog

9. Abschluß und Fazit
Thukydides: Eine innere Biographie
Herodot: Die Schlußkapitel

10. Die Rezeption von der Antike bis in die Neuzeit

Nachwort: Was bleibt

Anhang

Anmerkungen
Glossar
Eine Auswahl aus Thukydides
Literaturverzeichnis
Danksagung
Verzeichnis der Eigennamen
Sachregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"Glänzend geschrieben und sorgfältig lektoriert"
Christoph Begass, Antike Welt, Juli 2016



"[Man] folgt den klugen und flüssig formulierten Überlegungen zu den beiden großen Schriftstellern sehr gern."
Claus Hattler, Archäologie Deutschland, Juni/Juli 2016



"Ein großartiges Plädoyer für die neue Lektüre der beiden Historiker.“
Thomas Meyer, Süddeutsche Zeitung, 11. Januar 2016



"Eine vortreffliche Einführung.“
Uwe Walter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Dezember 2015



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-68217-9

Erschienen am 11. September 2015

280 S., mit 1 Abbildung und 2 Karten

Hardcover

Hardcover 24,95 € Kaufen
e-Book 19,99 € Kaufen

Will, Wolfgang

Herodot und Thukydides

Die Geburt der Geschichte

Das 5. Jahrhundert v.Chr. war in Griechenland geprägt durch zwei gewaltige Kriege – den Krieg der Hellenen gegen die Perser und den Peloponnesischen Krieg, in dem sich die Bündnissysteme der Athener und der Spartaner gegenüberstanden. Die dramatischen Ereignisse, die damals den Mittelmeerraum erschütterten, haben in Herodot und Thukydides ihre Chronisten gefunden. Ihre Werke zählen bis auf den heutigen Tag zur Weltliteratur. Anlässlich des 2500. Geburtstags des Vaters der Geschichtsschreibung, Herodot von Halikarnass, werden in diesem Buch die beiden großen Historiker gewürdigt.
Wolfgang Will versteht es meisterhaft, die Zeit des Herodot und des Thukydides wieder lebendig werden zu lassen. Er skizziert die Weltbilder, Geschichtsbilder und Menschenbilder, die ihren Werken zugrunde liegen und lässt das Bewusstsein der Griechen für die eigene Identität und ihre Abgrenzung gegenüber dem Fremden verständlich werden. Nicht zuletzt gelingt es ihm, die Kunst der großen Schlachtendarstellungen, die ausgefeilten Erzähltechniken, die Beschreibung der Götter, der Staatsorganisation, der wirtschaftlichen, aber auch der gesellschaftlichen Verhältnisse zu erklären. Einen besonderen Akzent legt er auf die Bedeutung der Humanität des Historikers. Zum Abschluss wirft er einen Blick auf das Nachleben von Herodot und Thukydides im Mittelalter und der Neuzeit und arbeitet ihre ungebrochene Bedeutung für die Gegenwart heraus.

Webcode: https://www.chbeck.de/14858556

Inhalt

Vorwort
Die Doppelherme von Neapel

1. Einführung
Herodot und die Perserkriege
Thukydides und der Peloponnesische Krieg
Die Werke: Entstehung und Inhalt
Die Lebensläufe
Die Vorwörter: Begründung und Zielsetzung

2. Methode
Augen- und Ohrenzeugen
Chronologien

3. Sprache
Stil, Sprache, Komposition
Gnomen und Sentenzen

4. Mittel der Darstellung
Träume
Orakel
Der Warner
Die Reden
Lachen und Komik

5. Die Gesellschaft
Athen und Sparta
Die Verfassungen
Die Macht des Geldes
Barbarenv
Das Frauenbild

6. Der Krieg
Schlachtenberichte
Unheil und Leid
Helden

7. Der Mensch
Götter und Sophisten
Biographische Ansätze
Das Menschenbild Herodots: Kroisos
Die menschliche Natur: Die Pathologie des Thukydides

8. Die Höhepunkte: Zwei Gespräche über Krieg und Macht
Die Kronratszene
Der Melier-Dialog

9. Abschluß und Fazit
Thukydides: Eine innere Biographie
Herodot: Die Schlußkapitel

10. Die Rezeption von der Antike bis in die Neuzeit

Nachwort: Was bleibt

Anhang

Anmerkungen
Glossar
Eine Auswahl aus Thukydides
Literaturverzeichnis
Danksagung
Verzeichnis der Eigennamen
Sachregister

Pressestimmen

"Glänzend geschrieben und sorgfältig lektoriert"
Christoph Begass, Antike Welt, Juli 2016


"[Man] folgt den klugen und flüssig formulierten Überlegungen zu den beiden großen Schriftstellern sehr gern."
Claus Hattler, Archäologie Deutschland, Juni/Juli 2016


"Ein großartiges Plädoyer für die neue Lektüre der beiden Historiker.“
Thomas Meyer, Süddeutsche Zeitung, 11. Januar 2016


"Eine vortreffliche Einführung.“
Uwe Walter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Dezember 2015