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Abdelilah-Bauer, Barbara

Zweisprachig aufwachsen

Herausforderung und Chance für Kinder, Eltern und Erzieher

So viele Sprachen Du sprichst, so viele Menschen bist Du

Weit über die Hälfte der Menschheit bedient sich im Alltag mehrerer Sprachen. Überall auf der Welt wachsen Kinder in einer Umgebung auf, in der täglich zwei oder mehr Sprachen gesprochen werden. Dennoch ist die allgemeine Einstellung zur Zweisprachigkeit von Vorbehalten und Verunsicherung geprägt. Ist das gleichzeitige Erlernen von zwei Sprachen nicht eine Überforderung für das Kind? Sind Sprachstörungen oder Lernschwierigkeiten in der Schule Folge des doppelten Spracherwerbs? Aber auch: Wie fördert und bewahrt man die Zweisprachigkeit des Kindes in einer ausschließlich einsprachigen Umgebung? Barbara Abdelilah-Bauer zeigt, was mehrsprachige Erziehung ist und wie sie gelingen kann. Fallbeispiele aus der Praxis der Autorin geben konkrete Hinweise, wie auftretende Schwierigkeiten zu überwinden sind und wie sich der Gebrauch von zwei oder mehr Sprachen am besten in den Alltag integrieren läßt.

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Bibliografie

978-3-406-57350-7

Erschienen am 29. August 2008

2. Auflage, 2012

201 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 12,95 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

1. Was ist Sprache?

Wie lernen wir sprechen?
Vom ersten Schrei zum Lallen
Der erste Wortschatz
Vom Wort zur Grammatik
Wie viel Sprache braucht ein Kind?
Den Spracherwerb fördern

Was bedeutet «zweisprachig aufwachsen»?
Alles ist Kommunikation
Intellektuelle Fähigkeiten
Alter und Umgebung
Sind alle Sprachen gleich?

2. Wie wird man zweisprachig?
Hartnäckige Vorurteile
Wie viel Platz braucht die Sprache im Gehirn?
Das erste mentale Lexikon
Was hat Zweisprachigkeit mit Intelligenz zu tun?
Was bewirkt Zweisprachigkeit?
Von Zeitfenstern und kritischen Perioden
Ist mit sieben alles zu spät?

Zwei Sprachen – und welche Kultur?
Sprache, ein Zugehörigkeitsgefühl 
Die «bilinguale» Kultur
Zwei Sprachen, drei Kulturen!
Die multikulturelle Identität
Muttersprache: zweisprachig

3. Zweisprachigkeit: Von der Geburt bis drei
Simultane Zweisprachigkeit
Hören und Sprechen
Das erste Wörterbuch
Bewertung der Sprachkompetenz
Sprachkontakt ja, aber wie?
Zweisprachigkeit fördern

Unternehmen Zweisprachigkeit
Das Kind als Bauherr
Wie werden die Sprachen «aufgeräumt»? 
Die Sprache passt sich an
Mischsprache
Babys sprechen Spanisch und Erwachsene sprechen Deutsch!
Sprachen gehören zu Personen
Zweisprachig in Florida
Was ist Sprachwechsel?
Sprachmischen – was tun?

4. Zweisprachigkeit: Von drei bis sechs
Eine neue Sprache mit drei Jahren
Kinder sind gute Strategen
Den Code entschlüsseln
Unterschiedliche
Lernstile
Das große Schweigen
Erfolgreich mit Methode?
Strenge Methoden
Der Preis der Zweisprachigkeit
Den frühen Zweitspracherwerb fördern

Zwei Sprachen und mehr
Sprachentwicklung mit drei Sprachen 
Das Kind als Sprachverwalter
Wechselspiel der Fertigkeiten 
Ein Leben als «globaler Nomade»
Ein labiles Gleichgewicht 
Die Grenzen der Vielsprachigkeit

5. Späte Zweisprachigkeit: Ab sechs
Das Erlernen der Zweitsprache
Erste Kontakte mit der fremden Sprache 
Erwerbsstrategien
Interferenz und Transfer
Das Bewahren der Zweisprachigkeit
Für ein Bonbon tut er alles!
Die Sprache als Familienbesitz 
Die Familiensprache stärken
Guter Rat

Schule und Sprache
Was ist an der «Schulsprache» anders?
Kognitive Anforderungen
Lesen und Schreiben
Monolinguales und bilinguales Lesenlernen 
Entwicklung von Schriftlichkeit
Was man in einer Sprache lernt … 
Welche Schule für das zweisprachige Kind?

6. Die Bewahrung der Zweisprachigkeit
Zweisprachigkeit in Gefahr
Kann man seine Muttersprache vergessen? 
Wenn die Sprache wieder lebendig wird 
Sprachliche Besonderheiten

Konflikte
Stereotypen und Vorurteile
Von Vorurteilen und Selbstbewertung
Die Einstellung der Anderen
Ein schweres Erbe 
Eine «nutzlose» Sprache? 
Vom Sprachdefizit zum Handikap?
Schulischen Misserfolgen vorbeugen
Einige Schlussfolgerungen

7. Zweisprachigkeit im Alltag
Die zweisprachige Familie
Sprachverteilung
Deine Sprache, meine Sprache 
Eine «vergessene» Sprache
Fremdsprache wird Muttersprache
Viele Sprachen: die Qual der Wahl
Wenn die Familie auswandert
Sprachen im Rad der Zeit

8. Zweisprachig durch Sprachenlernen
Der Traum vom zweisprachigen Kind
Je früher, desto besser?
Je später, desto schneller! 
Auf die Methode kommt es an 
Wie früh ist «früh»?
Es kommt immer anders 
Was folgt daraus?
Englisch für alle und alles auf Englisch?

9. Schlussbemerkungen

Epilog
Anmerkungen

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-57350-7

Erschienen am 29. August 2008

2. Auflage , 2012

201 S.

Softcover

Softcover 12,95 € Kaufen

Abdelilah-Bauer, Barbara

Zweisprachig aufwachsen

Herausforderung und Chance für Kinder, Eltern und Erzieher

So viele Sprachen Du sprichst, so viele Menschen bist Du

Weit über die Hälfte der Menschheit bedient sich im Alltag mehrerer Sprachen. Überall auf der Welt wachsen Kinder in einer Umgebung auf, in der täglich zwei oder mehr Sprachen gesprochen werden. Dennoch ist die allgemeine Einstellung zur Zweisprachigkeit von Vorbehalten und Verunsicherung geprägt. Ist das gleichzeitige Erlernen von zwei Sprachen nicht eine Überforderung für das Kind? Sind Sprachstörungen oder Lernschwierigkeiten in der Schule Folge des doppelten Spracherwerbs? Aber auch: Wie fördert und bewahrt man die Zweisprachigkeit des Kindes in einer ausschließlich einsprachigen Umgebung? Barbara Abdelilah-Bauer zeigt, was mehrsprachige Erziehung ist und wie sie gelingen kann. Fallbeispiele aus der Praxis der Autorin geben konkrete Hinweise, wie auftretende Schwierigkeiten zu überwinden sind und wie sich der Gebrauch von zwei oder mehr Sprachen am besten in den Alltag integrieren läßt.
Webcode: https://www.chbeck.de/24064

Inhalt

Einleitung

1. Was ist Sprache?

Wie lernen wir sprechen?
Vom ersten Schrei zum Lallen
Der erste Wortschatz
Vom Wort zur Grammatik
Wie viel Sprache braucht ein Kind?
Den Spracherwerb fördern

Was bedeutet «zweisprachig aufwachsen»?
Alles ist Kommunikation
Intellektuelle Fähigkeiten
Alter und Umgebung
Sind alle Sprachen gleich?

2. Wie wird man zweisprachig?
Hartnäckige Vorurteile
Wie viel Platz braucht die Sprache im Gehirn?
Das erste mentale Lexikon
Was hat Zweisprachigkeit mit Intelligenz zu tun?
Was bewirkt Zweisprachigkeit?
Von Zeitfenstern und kritischen Perioden
Ist mit sieben alles zu spät?

Zwei Sprachen – und welche Kultur?
Sprache, ein Zugehörigkeitsgefühl 
Die «bilinguale» Kultur
Zwei Sprachen, drei Kulturen!
Die multikulturelle Identität
Muttersprache: zweisprachig

3. Zweisprachigkeit: Von der Geburt bis drei
Simultane Zweisprachigkeit
Hören und Sprechen
Das erste Wörterbuch
Bewertung der Sprachkompetenz
Sprachkontakt ja, aber wie?
Zweisprachigkeit fördern

Unternehmen Zweisprachigkeit
Das Kind als Bauherr
Wie werden die Sprachen «aufgeräumt»? 
Die Sprache passt sich an
Mischsprache
Babys sprechen Spanisch und Erwachsene sprechen Deutsch!
Sprachen gehören zu Personen
Zweisprachig in Florida
Was ist Sprachwechsel?
Sprachmischen – was tun?

4. Zweisprachigkeit: Von drei bis sechs
Eine neue Sprache mit drei Jahren
Kinder sind gute Strategen
Den Code entschlüsseln
Unterschiedliche
Lernstile
Das große Schweigen
Erfolgreich mit Methode?
Strenge Methoden
Der Preis der Zweisprachigkeit
Den frühen Zweitspracherwerb fördern

Zwei Sprachen und mehr
Sprachentwicklung mit drei Sprachen 
Das Kind als Sprachverwalter
Wechselspiel der Fertigkeiten 
Ein Leben als «globaler Nomade»
Ein labiles Gleichgewicht 
Die Grenzen der Vielsprachigkeit

5. Späte Zweisprachigkeit: Ab sechs
Das Erlernen der Zweitsprache
Erste Kontakte mit der fremden Sprache 
Erwerbsstrategien
Interferenz und Transfer
Das Bewahren der Zweisprachigkeit
Für ein Bonbon tut er alles!
Die Sprache als Familienbesitz 
Die Familiensprache stärken
Guter Rat

Schule und Sprache
Was ist an der «Schulsprache» anders?
Kognitive Anforderungen
Lesen und Schreiben
Monolinguales und bilinguales Lesenlernen 
Entwicklung von Schriftlichkeit
Was man in einer Sprache lernt … 
Welche Schule für das zweisprachige Kind?

6. Die Bewahrung der Zweisprachigkeit
Zweisprachigkeit in Gefahr
Kann man seine Muttersprache vergessen? 
Wenn die Sprache wieder lebendig wird 
Sprachliche Besonderheiten

Konflikte
Stereotypen und Vorurteile
Von Vorurteilen und Selbstbewertung
Die Einstellung der Anderen
Ein schweres Erbe 
Eine «nutzlose» Sprache? 
Vom Sprachdefizit zum Handikap?
Schulischen Misserfolgen vorbeugen
Einige Schlussfolgerungen

7. Zweisprachigkeit im Alltag
Die zweisprachige Familie
Sprachverteilung
Deine Sprache, meine Sprache 
Eine «vergessene» Sprache
Fremdsprache wird Muttersprache
Viele Sprachen: die Qual der Wahl
Wenn die Familie auswandert
Sprachen im Rad der Zeit

8. Zweisprachig durch Sprachenlernen
Der Traum vom zweisprachigen Kind
Je früher, desto besser?
Je später, desto schneller! 
Auf die Methode kommt es an 
Wie früh ist «früh»?
Es kommt immer anders 
Was folgt daraus?
Englisch für alle und alles auf Englisch?

9. Schlussbemerkungen

Epilog
Anmerkungen