Pressestimmen
"Die deutsche Ausgabe hat ein wunderhübsches Buchkleid erhalten, mit exotischen Illustrationen in leuchtenden Farben und einer zweifarbig gesetzten Schrift, das Ganze sorgfältig in Halbleinen gebunden. (...) Diese prinzipielle Spröde des Märchens durch den exotischen afrikanischen Stoff verschärft zu finden, hat seine besonderen (...) Reize."
gü, Neue Zürcher Zeitung, 26. November 2004
"Ein Afrika voller Weisheit, Witz und Lebensmut, von dem auch wir einiges lernen können. Der Band ist von afrikanischen Künstlern üppig illustriert."
R.B., Der Tagesspiegel, 17. Oktober 2004
"Märchen, diese Menschheitsgeschichten en miniature, sind immer von neuem lesenswert und die afrikanischen bei uns nicht allzu bekannt – zwei Gründe, warum Mandelas schön gestaltete Anthologie hochwillkommen ist."
Gundel Mattenklott, Literaturen, Juli/August 2004
"Eine exotische, zauberhafte und lebensfrohe Anthologie mit Lieblingsmärchen vom afrikanischen Kontinent. Märchenhaft schön illustriert."
Focus, 8. März 2004
"Eine schöne Idee, Nelson Mandela, den 'großen alten Mann Südafrikas' darum zu bitten, ein Buch mit seinen afrikanischen Lieblingsmärchen herauszugeben. Er geht mit dem Auftrag recht fachmännisch und unbefangen zugleich um. (...)
Die originellen Illustrationen sehr unterschiedlicher Künstler machen das Buch noch kostbarer. Einige sind eindeutig aus afrikanischer Bildästhetik geboren, andere von Afrikanern europäischer oder indischer Herkunft erstellt worden und einige tragen die Handschrift moderner Kinderbuchillustrationen. Hier wird auf unaufdringliche Weise ein weltoffenes Südafrika demonstriert, das gerne aufnimmt und lernt und gerne gibt und verschenkt."
Hermann Schulz, Süddeutsche Zeitung, 5. März 2004
"Dann erzählt die Autorin sie eben in bester Ashanti-Tradition: Einem reisenden Mann näherte sich eine alte Frau, die furchtbar an grauem Star litt. Sie bat ihn um Hilfe, doch der Reisende wandte seinen Blick ab. Dann kam ein anderer Mann des Weges, und auch an ihn trat die alte Frau heran. Sie bat ihn, ihre Augen zu säubern, und obwohl er das als unangenehm empfand, tat er, worum sie ihn bat. Dann fiel, wunderbarerweise, alles Kranke von den Augen der alten Frau ab, und sie wurde jung und schön. Der Mann heiratete sie und wurde reich und glücklich. `Es ist eine ungemein simple Geschichte`, schreibt Mandela in seiner Autobiografie, `doch ihre Botschaft ist von Dauer: Tugend und Edelmut erhalten ihren Lohn auf eine Weise, die man nicht im Voraus kennen kann`."
Andrea Seibel, Die Welt, 28. Februar 2004
"Flächig konturiert, treten die Motive leuchtend aus den Bildern hervor, und stets drückt sich in den einfachen, starken Farben auch ein Rest des undurchschaubaren Rätsels aus, dessentwegen sich die Menschen immer schon Märchen erzählten.
Dieses Buch, ein Vermächtnis Mandelas an die lesende und erzählende Zukunft, will weitergesagt werden. Es möchte, dass wir Afrika kennen. Wie heißt es vom Märchen beim Ashanti-Erzähler? ´Mögen Teile fortgetragen werden und Teile davon zu ihm zurückkehren.´"
Elisabeth von Thadden, Die Zeit, 12. Februar 2004
"Es war einmal ein Junge, der lebte in dem kleinen Dorf Qunu in Südafrika. Allabendlich lauschte er mit großen Augen den Geschichten der Stammesältesten. Von Leoparden, Schlangen, Elefanten und Löwen erzählte man sich an der Feuerstelle und natürlich von den Menschen Afrikas. Später wurde der Junge wegen seines Kampfes gegen die Apartheid weltberühmt und erhielt sogar den Friedensnobelpreis. Die Erzählungen seiner Kindheit haben Nelson Mandela auf diesem langen Weg begleitet. Für den farbenfroh illustrierten Sammelband ‚Meine afrikanischen Lieblingsmärchen‘ trug er 30 dieser Geschichten zusammen. Erwachsene werden ihre Kinder um dieses Buch beneiden."
Gala, 29. Januar 2004