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Ahrens, Wilfried

Der Angeklagte erschien in Bekleidung seiner Frau

Die neuesten juristischen Stilblüten

"Hierauf verlor die Radfahrerin das Übergewicht und kam zu Fall."
"Die Antragstellerin hatte mit Herrn Schmöller eine ausgesprochene Liebesbeziehung, bis es zur Heirat kam."
"Ich habe noch viel an den Fiasko zu zahlen."

Die juristische Sprache ist in ihrer ernsthaften Genauigkeit oft schon absurd genug. Wenn dann noch sprachliche Fehlleistungen dazukommen, sind juristische Schriftsätze, Polizeiberichte oder Eingaben von Bürgern eine unschätzbare Quelle kurioser Formulierungen. In seiner launig präsentierten dritten Sammlung stellt Wilfried Ahrens die groteskesten und witzigsten juristischen Stilblüten vor: von der «Verordnung zur Änderung der Verordnung zur vorübergehenden Änderung der Verordnung» über den Angeklagten, der «in Bekleidung seiner Frau» erschien, bis zu dem Schuldner, der «mitteilt, er sei unbekannt verzogen».

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Bibliografie

978-3-406-75743-3

Erschienen am 16. Juli 2020

3. Auflage, 2020

159 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 9,95 € Kaufen
e-Book 8,49 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

1. Aperitifs
2. Der Bürger und seine Justiz
3. Vor Gericht
4. Schuldner und Gerichtsvollzieher
5. Vom Dasein der Zivilrichter
6. Knast und Unterbringung
7. Anwälte
8. Alkohol
9. Verkehr
10. Rabiates undHaarsträubendes
11. Wer den Schaden hat
12. Betrug
13. Zuständigkeiten
14. Die Polizei und ihr Gegenüber
15. Tatorte und Verstecke
16. Makabres
17. Massenmädchen
18. Moral
19. Auf gut deutsch
20. Erwürgte Beschlüsse
21. Vorderpfälzische und andere Spezialitäten
22. Das Tier im Rechtsleben
Pressestimmen

Pressestimmen

"Man kann Behördenbriefe lesen und sich kaputtlachen. Oder man stiert stundenlang auf ein bedrucktes Papier und wird darüber ein bißchen wahnsinnig. Wir halten uns sicherheitshalber an die erstere Variante. Zumal wir ein besonderes Schmankerl entdeckt haben, das den Sprachgebrauch von Juristen betrifft. Wilfried Ahrens (Oberstaatsanwalt in Göttingen) hat Material gesammelt, das einem die Lachtränen ins Auge treibt."
Kerstin Strecker, Die Welt, 22. Oktober 2005



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-75743-3

Erschienen am 16. Juli 2020

3. Auflage , 2020

159 S.

Softcover

Softcover 9,95 € Kaufen
e-Book 8,49 € Kaufen

Ahrens, Wilfried

Der Angeklagte erschien in Bekleidung seiner Frau

Die neuesten juristischen Stilblüten

"Hierauf verlor die Radfahrerin das Übergewicht und kam zu Fall."
"Die Antragstellerin hatte mit Herrn Schmöller eine ausgesprochene Liebesbeziehung, bis es zur Heirat kam."
"Ich habe noch viel an den Fiasko zu zahlen."

Die juristische Sprache ist in ihrer ernsthaften Genauigkeit oft schon absurd genug. Wenn dann noch sprachliche Fehlleistungen dazukommen, sind juristische Schriftsätze, Polizeiberichte oder Eingaben von Bürgern eine unschätzbare Quelle kurioser Formulierungen. In seiner launig präsentierten dritten Sammlung stellt Wilfried Ahrens die groteskesten und witzigsten juristischen Stilblüten vor: von der «Verordnung zur Änderung der Verordnung zur vorübergehenden Änderung der Verordnung» über den Angeklagten, der «in Bekleidung seiner Frau» erschien, bis zu dem Schuldner, der «mitteilt, er sei unbekannt verzogen».
Webcode: https://www.chbeck.de/30977776

Inhalt

Vorwort

1. Aperitifs
2. Der Bürger und seine Justiz
3. Vor Gericht
4. Schuldner und Gerichtsvollzieher
5. Vom Dasein der Zivilrichter
6. Knast und Unterbringung
7. Anwälte
8. Alkohol
9. Verkehr
10. Rabiates undHaarsträubendes
11. Wer den Schaden hat
12. Betrug
13. Zuständigkeiten
14. Die Polizei und ihr Gegenüber
15. Tatorte und Verstecke
16. Makabres
17. Massenmädchen
18. Moral
19. Auf gut deutsch
20. Erwürgte Beschlüsse
21. Vorderpfälzische und andere Spezialitäten
22. Das Tier im Rechtsleben

Pressestimmen

"Man kann Behördenbriefe lesen und sich kaputtlachen. Oder man stiert stundenlang auf ein bedrucktes Papier und wird darüber ein bißchen wahnsinnig. Wir halten uns sicherheitshalber an die erstere Variante. Zumal wir ein besonderes Schmankerl entdeckt haben, das den Sprachgebrauch von Juristen betrifft. Wilfried Ahrens (Oberstaatsanwalt in Göttingen) hat Material gesammelt, das einem die Lachtränen ins Auge treibt."
Kerstin Strecker, Die Welt, 22. Oktober 2005