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Akashe-Böhme, Farideh / Böhme, Gernot

Mit Krankheit leben

Von der Kunst, mit Schmerz und Leid umzugehen

In unserer leistungsorientierten Gesellschaft wird Krankheit weitgehend tabuisiert und im besten Falle therapiert. Krankheitsbewältigung kann jedoch nicht einfach an Experten delegiert werden – sie ist eine Sache der Patienten selbst. Die Autoren fordern einen mündigen Umgang mit dem eigenen Leiden, auch um gegenüber dem medizinischen System handlungsfähig und selbstbestimmt zu bleiben. Sie beschreiben, wie man das eigene Leben mit der Krankheit akzeptieren kann, und führen anhand von Aussagen Betroffener verschiedene Wege der Krankheitsbewältigung vor Augen: von der distanzierten Betrachtung der Krankheit über die Mobilisierung innerer Kräfte bis hin zur Auseinandersetzung mit ihr im Reden und Schreiben. Egal, für welche der vorgestellten Möglichkeiten sich der Leser entscheidet, das Ziel ist stets, Krankheit als Bestandteil des Lebens zu begreifen und so ein Stück Lebenskunst zu erlernen.

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Bibliografie

978-3-406-52790-6

144 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Schlagwörter

Broschur 9,90 € Kaufen
Inhalt
Einleitung: Kranksein – eine Kunst?

1. Krankheit und Leiberfahrung

2. Therapeutik

3. Diätetik

4. Ethik

5. Kranke Frauen und kranke Männer

6. Kranksein – Fremdsein

7. Die Krankheit des Anderen

Schluss: Krankheit und Lebenskunst

Literatur

Pressestimmen

Pressestimmen

"Das Autorenpaar – die Soziologin Farideh Akashe-Böhme und der Philosoph Gernot Böhme – entwickelt von dieser Ausgangssituation her die Überlegung, dass man sich zu seiner Krankheit wie zu anderen Gegebenheiten im Leben auch verhalten können muss. Anders gesagt: Den Umgang mit der eigenen Krankheit zu lernen, gehört zu dem, was die Antike schon unter der Lebenskunst verstanden hat."
lx, Neue Zürcher Zeitung, 25./26. Juni 2005



"Formen der „Krankheitsbewältigung“ stehen also im Mittelpunkt, von der distanzierten Betrachtung über die Mobilisierung von Abwehrkräften bis hin zur gründlichen Auseinandersetzung mit ihr durch Sprechen und Schreiben. „Krankheit“ wird so zum akzeptierten Teil der eigenen Biographie und der Umgang mit ihr zu einem Stück Lebenskunst. Deren Erläuterung ist eine Beschreibung der Denkwege des anregungsreichen Buches: „Lebenskunst ist wesentlich die Kunst, sich aus der Zerstreuung zurückzuholen und das Leben nicht im Nachhinein durch Erinnerung und im Vorgriff durch Pläne und Ziele, sondern im Vollziehen selbst zu erfahren“."
Hanns-Josef Ortheil, Die Welt, 25. Juni 2005



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Bibliografie

978-3-406-52790-6

144 S.

Softcover

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Akashe-Böhme, Farideh / Böhme, Gernot

Mit Krankheit leben

Von der Kunst, mit Schmerz und Leid umzugehen

In unserer leistungsorientierten Gesellschaft wird Krankheit weitgehend tabuisiert und im besten Falle therapiert. Krankheitsbewältigung kann jedoch nicht einfach an Experten delegiert werden – sie ist eine Sache der Patienten selbst. Die Autoren fordern einen mündigen Umgang mit dem eigenen Leiden, auch um gegenüber dem medizinischen System handlungsfähig und selbstbestimmt zu bleiben. Sie beschreiben, wie man das eigene Leben mit der Krankheit akzeptieren kann, und führen anhand von Aussagen Betroffener verschiedene Wege der Krankheitsbewältigung vor Augen: von der distanzierten Betrachtung der Krankheit über die Mobilisierung innerer Kräfte bis hin zur Auseinandersetzung mit ihr im Reden und Schreiben. Egal, für welche der vorgestellten Möglichkeiten sich der Leser entscheidet, das Ziel ist stets, Krankheit als Bestandteil des Lebens zu begreifen und so ein Stück Lebenskunst zu erlernen.
Webcode: https://www.chbeck.de/12924

Inhalt

Einleitung: Kranksein – eine Kunst?

1. Krankheit und Leiberfahrung

2. Therapeutik

3. Diätetik

4. Ethik

5. Kranke Frauen und kranke Männer

6. Kranksein – Fremdsein

7. Die Krankheit des Anderen

Schluss: Krankheit und Lebenskunst

Literatur

Pressestimmen

"Das Autorenpaar – die Soziologin Farideh Akashe-Böhme und der Philosoph Gernot Böhme – entwickelt von dieser Ausgangssituation her die Überlegung, dass man sich zu seiner Krankheit wie zu anderen Gegebenheiten im Leben auch verhalten können muss. Anders gesagt: Den Umgang mit der eigenen Krankheit zu lernen, gehört zu dem, was die Antike schon unter der Lebenskunst verstanden hat."
lx, Neue Zürcher Zeitung, 25./26. Juni 2005


"Formen der „Krankheitsbewältigung“ stehen also im Mittelpunkt, von der distanzierten Betrachtung über die Mobilisierung von Abwehrkräften bis hin zur gründlichen Auseinandersetzung mit ihr durch Sprechen und Schreiben. „Krankheit“ wird so zum akzeptierten Teil der eigenen Biographie und der Umgang mit ihr zu einem Stück Lebenskunst. Deren Erläuterung ist eine Beschreibung der Denkwege des anregungsreichen Buches: „Lebenskunst ist wesentlich die Kunst, sich aus der Zerstreuung zurückzuholen und das Leben nicht im Nachhinein durch Erinnerung und im Vorgriff durch Pläne und Ziele, sondern im Vollziehen selbst zu erfahren“."
Hanns-Josef Ortheil, Die Welt, 25. Juni 2005