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Alt, Peter-André

'Jemand musste Josef K. verleumdet haben ?'

Erste Sätze der Weltliteratur und was sie uns verraten

Der erste Satz ist bekanntlich der schwierigste - und der wichtigste. Er muss den Leser verführen und verrät meist mehr, als wir bei der ersten Lektüre wahrnehmen. Manchmal enthält er im Kern schon die ganze folgende Geschichte. Peter-André Alts lustvoller Streifzug durch die Weltliteratur führt an großen Texten von der Antike bis zur Gegenwart vor, wie deren Anfänge jenen Pakt mit dem Leser schließen, der die erste Neugier in andauernde Leselust verwandelt.

"Lange Zeit bin ich früh schlafen gegangen." "Jemand musste Josef K. verleumdet haben..." Manche erste Sätze der Weltliteratur sind so berühmt geworden, dass man sie kennt, auch wenn man das Werk nie gelesen hat. Die Anfänge von Romanen und Erzählungen gewinnen uns, indem sie überraschen oder überwältigen, schmeicheln, erschrecken, verlocken oder erregen. Sie können Spannung erzeugen, Stimmungen hervorrufen, die Protagonisten zum Leben erwecken oder ihre Leser an Ort und Zeit des Geschehens entführen. In unterschiedlichsten Tonlagen - ironisch, pathetisch, bekenntnishaft oder dunkel - leiten sie in die folgende Geschichte ein.
Peter-André Alts funkelnd-luzider Essay über die Poesie des Anfangs zeigt das an 249 Beispielen von Homer bis Peter Handke, von Tolstoi bis Paul Auster. Sein Buch bietet Literaturgeschichte in a nutshell und ist selbst eine große Verführung zum Lesen.

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Bibliografie

978-3-406-75004-5

Erschienen am 17. Februar 2020

2., korrigierte Auflage, 2020

262 S.

Hardcover

Hardcover 26,95 € Kaufen
e-Book 19,99 € Kaufen
Inhalt
1. Von der Schwierigkeit,mit dem Erzählen zu beginnen

2. Sprechende Götter und göttliches Sprechen

3. Die Souveränität der Literatur

4. Der Herausgeber redet

5. Steckbrief einer Person

6. Orte und Zeiten

7. Die Situation

8. Plötzliches Ereignis

9. Spannung

10. Stimmung

11. Bekenntnisse, Sprechakte, Gerüchte

12. Das Unwahrscheinliche

13. Kitsch und Triviales

14. Spiele der Ironie

15. Ende, der zweite Anfang

Anmerkungen

Register der zitierten Romane und Erzählungen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Ein famoser Streifzug durch die Weltliteratur.“
Kleine Zeitung



"Der Literaturwissenschaftler Peter-André Alt hat lauter erste Sätze der Weltliteratur analysiert – und erinnert mit ihnen an große Werke. Etwa an "Die Strudlhofstiege“ von Heimito von Doderer.“
Hannoverische Allgemeine



"Peter-André Alt (…) zeigt, wie klug, mitreißend und kunstvoll viele der angeblich so langweiligen Klassiker geschrieben haben.“
FOCUS, Uwe Wittstock



"Peter-André Alt (…) analysiert auf wunderbar gescheite, aber gar nicht professorale Weise, wie Spannung aufgebaut oder Idylle hergestellt wird. Er hat ein Buch geschrieben, das man sich gern zum Immer-wieder-Schmökern neben das Bett legt.“
Süddeutsche Zeitung - Newsletter Prantls Blick, Heribert Prantl



"Ein vergnüglicher Streifzug durch die Weltliteratur.“
Salzburger Nachrichten, Helmut A. Müller



"Eine Fundgrube voller Leseanregungen."
Musenblätter.de, Frank Becker



"Peter-André Alt schärft mit seinem originellen Essay das Bewusstsein für die Machart literarischer Texte, in denen nichts dem Zufall überlassen wird.“
Kieler Nachrichten



"Ein lustvoller, kenntnisreicher Streifzug durch die Literatur.“
Deutsche Presse-Agentur, Johannes von der Gathen



"Peter-André Alt hat sich mit großer Sachkenntnis den Tücken des ersten Satzes angenommen. Es erzählt von der Schwierigkeit, mit dem Erzählen zu beginnen, und macht Lust auf mehr.“
Blick, Nicola Steiner



"Ein Buch, das gelehrt und vergnüglich durch ein erstaunlich wenig beackertes Feld der Literaturwissenschaft führt.“
NZZ Online, Thomas Ribi



"Mit einer Fülle an Beispielen entwirft der Autor eine eigene kleine Literaturgeschichte.“
NZZ Bücher am Sonntag, Tobias Sedlmaier



"In ‚Erste Sätze der Weltliteratur und was sie uns verraten‘ unternimmt der Germanist Peter-André Alt einen Streifzug durch große Texte von der Antike bis in die Gegenwart und weckt damit gehörig die Lust aufs Lesen."
Dresdner Morgenpost



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-75004-5

Erschienen am 17. Februar 2020

2., korrigierte Auflage , 2020

262 S.

Hardcover

Hardcover 26,95 € Kaufen
e-Book 19,99 € Kaufen

Alt, Peter-André

'Jemand musste Josef K. verleumdet haben ?'

Erste Sätze der Weltliteratur und was sie uns verraten

Der erste Satz ist bekanntlich der schwierigste - und der wichtigste. Er muss den Leser verführen und verrät meist mehr, als wir bei der ersten Lektüre wahrnehmen. Manchmal enthält er im Kern schon die ganze folgende Geschichte. Peter-André Alts lustvoller Streifzug durch die Weltliteratur führt an großen Texten von der Antike bis zur Gegenwart vor, wie deren Anfänge jenen Pakt mit dem Leser schließen, der die erste Neugier in andauernde Leselust verwandelt.

"Lange Zeit bin ich früh schlafen gegangen." "Jemand musste Josef K. verleumdet haben..." Manche erste Sätze der Weltliteratur sind so berühmt geworden, dass man sie kennt, auch wenn man das Werk nie gelesen hat. Die Anfänge von Romanen und Erzählungen gewinnen uns, indem sie überraschen oder überwältigen, schmeicheln, erschrecken, verlocken oder erregen. Sie können Spannung erzeugen, Stimmungen hervorrufen, die Protagonisten zum Leben erwecken oder ihre Leser an Ort und Zeit des Geschehens entführen. In unterschiedlichsten Tonlagen - ironisch, pathetisch, bekenntnishaft oder dunkel - leiten sie in die folgende Geschichte ein.
Peter-André Alts funkelnd-luzider Essay über die Poesie des Anfangs zeigt das an 249 Beispielen von Homer bis Peter Handke, von Tolstoi bis Paul Auster. Sein Buch bietet Literaturgeschichte in a nutshell und ist selbst eine große Verführung zum Lesen.
Webcode: https://www.chbeck.de/30167392

Inhalt

1. Von der Schwierigkeit,mit dem Erzählen zu beginnen

2. Sprechende Götter und göttliches Sprechen

3. Die Souveränität der Literatur

4. Der Herausgeber redet

5. Steckbrief einer Person

6. Orte und Zeiten

7. Die Situation

8. Plötzliches Ereignis

9. Spannung

10. Stimmung

11. Bekenntnisse, Sprechakte, Gerüchte

12. Das Unwahrscheinliche

13. Kitsch und Triviales

14. Spiele der Ironie

15. Ende, der zweite Anfang

Anmerkungen

Register der zitierten Romane und Erzählungen

Pressestimmen

"Ein famoser Streifzug durch die Weltliteratur.“
Kleine Zeitung


"Der Literaturwissenschaftler Peter-André Alt hat lauter erste Sätze der Weltliteratur analysiert – und erinnert mit ihnen an große Werke. Etwa an "Die Strudlhofstiege“ von Heimito von Doderer.“
Hannoverische Allgemeine


"Peter-André Alt (…) zeigt, wie klug, mitreißend und kunstvoll viele der angeblich so langweiligen Klassiker geschrieben haben.“
FOCUS, Uwe Wittstock


"Peter-André Alt (…) analysiert auf wunderbar gescheite, aber gar nicht professorale Weise, wie Spannung aufgebaut oder Idylle hergestellt wird. Er hat ein Buch geschrieben, das man sich gern zum Immer-wieder-Schmökern neben das Bett legt.“
Süddeutsche Zeitung - Newsletter Prantls Blick, Heribert Prantl


"Ein vergnüglicher Streifzug durch die Weltliteratur.“
Salzburger Nachrichten, Helmut A. Müller


"Eine Fundgrube voller Leseanregungen."
Musenblätter.de, Frank Becker


"Peter-André Alt schärft mit seinem originellen Essay das Bewusstsein für die Machart literarischer Texte, in denen nichts dem Zufall überlassen wird.“
Kieler Nachrichten


"Ein lustvoller, kenntnisreicher Streifzug durch die Literatur.“
Deutsche Presse-Agentur, Johannes von der Gathen


"Peter-André Alt hat sich mit großer Sachkenntnis den Tücken des ersten Satzes angenommen. Es erzählt von der Schwierigkeit, mit dem Erzählen zu beginnen, und macht Lust auf mehr.“
Blick, Nicola Steiner


"Ein Buch, das gelehrt und vergnüglich durch ein erstaunlich wenig beackertes Feld der Literaturwissenschaft führt.“
NZZ Online, Thomas Ribi


"Mit einer Fülle an Beispielen entwirft der Autor eine eigene kleine Literaturgeschichte.“
NZZ Bücher am Sonntag, Tobias Sedlmaier


"In ‚Erste Sätze der Weltliteratur und was sie uns verraten‘ unternimmt der Germanist Peter-André Alt einen Streifzug durch große Texte von der Antike bis in die Gegenwart und weckt damit gehörig die Lust aufs Lesen."
Dresdner Morgenpost