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Althaus, Hans Peter

Kleines Lexikon deutscher Wörter jiddischer Herkunft

Wörter aus dem Jiddischen werden heute von jedermann gebraucht, ohne daß man sich dessen immer bewußt ist. Sie waren bis ins vorige Jahrhundert Zeichen der jüdischen Familiensprache und wurden dann im Journalismus als außergewöhnliches Stilmittel verwendet. Seit dem 18. Jahrhundert kommen sie in größerer Zahl in der deutschen Literatur vor.
Das kleine Lexikon stellt diesen besonderen Wortschatz der deutschen Verkehrssprache in seinen signifikanten Erscheinungen vor. Dabei werden nicht nur allgemein bekannte Ausdrücke wie dufte, Macke, mies, Pleite, Schlamassel, Schmu, Tacheles oder Zoff erklärt, sondern auch weniger bekannte Wörter wie Eizes, Geseires, Goi, Katzoff, Melech, nebbich, Schabbes, Schammes, Schickse oder Zores. Es werden Wege der Entlehnung ins Deutsche, Besonderheiten des Gebrauchs, Probleme des historischen Mißbrauchs, Verwendungsweisen und stilistische Aspekte aufgezeigt.

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Bibliografie

978-3-406-49437-6

2., durchgesehene Auflage, 2005

216 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 11,90 € Kaufen
Inhalt

Pressestimmen

Pressestimmen

"In den letzten zwanzig Jahren sind immer wieder Werke jiddischer Dichter veröffentlicht, jiddische Sprachgeschichten und Wörterbücher verfasst worden.
Diesem Interesse ist es wohl zu verdanken, dass der renommierte Germanist Hans Peter Althaus seiner Studie über jiddische Wörter im Deutschen nun ein «Kleines Lexikon deutscher Wörter jiddischer Herkunft» folgen lässt. Darin erschliesst er etwa 1100 Wörter aus dem allgemeinen deutschen Wortschatz und auch seltenere Ausdrücke, die aus dem Jiddischen stammen, ebenso wie Wörter aus jiddisch geprägten Fachsprachen. Althaus erklärt nicht nur die Etymologie dieser Wörter, sondern nennt dialektale und soziolektale Unterschiede und gibt literarische Quellenhinweise."
Stefana Sabin, Neue Zürcher Zeitung, 18. November 2003



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978-3-406-49437-6

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Althaus, Hans Peter

Kleines Lexikon deutscher Wörter jiddischer Herkunft

Wörter aus dem Jiddischen werden heute von jedermann gebraucht, ohne daß man sich dessen immer bewußt ist. Sie waren bis ins vorige Jahrhundert Zeichen der jüdischen Familiensprache und wurden dann im Journalismus als außergewöhnliches Stilmittel verwendet. Seit dem 18. Jahrhundert kommen sie in größerer Zahl in der deutschen Literatur vor.
Das kleine Lexikon stellt diesen besonderen Wortschatz der deutschen Verkehrssprache in seinen signifikanten Erscheinungen vor. Dabei werden nicht nur allgemein bekannte Ausdrücke wie dufte, Macke, mies, Pleite, Schlamassel, Schmu, Tacheles oder Zoff erklärt, sondern auch weniger bekannte Wörter wie Eizes, Geseires, Goi, Katzoff, Melech, nebbich, Schabbes, Schammes, Schickse oder Zores. Es werden Wege der Entlehnung ins Deutsche, Besonderheiten des Gebrauchs, Probleme des historischen Mißbrauchs, Verwendungsweisen und stilistische Aspekte aufgezeigt.
Webcode: https://www.chbeck.de/14506

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"In den letzten zwanzig Jahren sind immer wieder Werke jiddischer Dichter veröffentlicht, jiddische Sprachgeschichten und Wörterbücher verfasst worden.
Diesem Interesse ist es wohl zu verdanken, dass der renommierte Germanist Hans Peter Althaus seiner Studie über jiddische Wörter im Deutschen nun ein «Kleines Lexikon deutscher Wörter jiddischer Herkunft» folgen lässt. Darin erschliesst er etwa 1100 Wörter aus dem allgemeinen deutschen Wortschatz und auch seltenere Ausdrücke, die aus dem Jiddischen stammen, ebenso wie Wörter aus jiddisch geprägten Fachsprachen. Althaus erklärt nicht nur die Etymologie dieser Wörter, sondern nennt dialektale und soziolektale Unterschiede und gibt literarische Quellenhinweise."
Stefana Sabin, Neue Zürcher Zeitung, 18. November 2003