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Anders, Guenther

Die Weltfremdheit des Menschen

Schriften zur philosophischen Anthropologie

Dieser Band versammelt Günther Anders’ Schriften zur philosophischen Anthropologie, allen voran den bisher unveröffentlichten Text «Die Weltfremdheit des Menschen» von 1929/30 und die Rückübersetzung des Aufsatzes «Pathologie de la liberté. Essai sur la non-identification», erschienen 1936. In diesen Texten wird der Mensch als ein Wesen porträtiert, das immer erst nachträglich zur Welt kommt und sich immer wieder aufs Neue selbst bestimmen und in der Welt heimisch machen muss. «Künstlichkeit ist die Natur des Menschen und sein Wesen ist Unbeständigkeit», schreibt Anders in Anlehnung an Helmuth Plessner und fordert die heutigen Leser geradezu heraus, seine Anthropologie an gegenwärtige Debatten etwa des Postfundamentalismus oder des Posthumanismus anzuschließen. Vor allem erschließen die hier versammelten Texte ganz wesentlich Anders’ Frühwerk, und erst durch sie erschließt sich die Stoßrichtung des Spätwerks vollständig. Denn sie zeigen, dass auch der späte Anders an der Idee der Weltfremdheit des Menschen festhält. Sie ist der Boden, auf dem sich seine Kritik der technologischen Moderne entfaltet. Das radikal offene Menschenbild von Günther Anders erfasst die Freiheit des Menschen ebenso wie seine Schöpferkraft – aber auch seine historischen Zurichtungen. In seiner Kritik an populistischen und totalitären Bewegungen könnte es zeitgemäßer kaum sein.
Von Günther Anders. Herausgegeben von Christian Dries. Unter Mitarbeit von Henrike Gätjens.

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Bibliografie

978-3-406-72697-2

Erschienen am 28. August 2018

544 S.

In Leinen

Hardcover 44,00 € Kaufen
e-Book 36,99 € Kaufen
Inhalt

TEIL I: PATHOLOGIE DER FREIHEIT
Die Weltfremdheit des Menschen Pathologie der Freiheit 
Der Mensch halbgebacken, also «frei» 

TEIL II: VORARBEITEN
Materiales Apriori und der sogenannte Instinkt 
Die Positionen Schlafen – Wachen 
Situation und Erkenntnis 
Notizen zu Philosophie des Menschen 1927 

TEIL III: VERMISCHTE ANTHROPOLOGISCHE SCHRIFTEN
Bedürfnis und Begriff 1936–38 
Bedürfnis und Idee
Thesen über «Bedürfnisse», «Kultur», «Kulturbedürfnis», «Kulturwerte», «Werte» 
Bedürfnis und Begriff 
Über das Auge 
Homo animal jacens 
Disposition für Die Unfertigkeit des Menschen und der Begriff «Fortschritt» 
Die Irrelevanz des Menschen
Die Antiquiertheit des Homo faber 
Anmerkungen zum Haupttext 

Nachwort: Von der Weltfremdheit zur Antiquiertheit des Menschen.
Günther Anders’ negative Anthropologie 
Editorische Notiz
Verzeichnis der Erstveröffentlichungen 
Personenregister 

Pressestimmen

Pressestimmen

"Es eröffnet wertvolle Einblicke in die Geschichte der Anthropologie“
Tagesspiegel, Konstantin Sakkas



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-72697-2

Erschienen am 28. August 2018

544 S.

In Leinen

In Leinen 44,00 € Kaufen
e-Book 36,99 € Kaufen

Anders, Guenther

Die Weltfremdheit des Menschen

Schriften zur philosophischen Anthropologie

Dieser Band versammelt Günther Anders’ Schriften zur philosophischen Anthropologie, allen voran den bisher unveröffentlichten Text «Die Weltfremdheit des Menschen» von 1929/30 und die Rückübersetzung des Aufsatzes «Pathologie de la liberté. Essai sur la non-identification», erschienen 1936. In diesen Texten wird der Mensch als ein Wesen porträtiert, das immer erst nachträglich zur Welt kommt und sich immer wieder aufs Neue selbst bestimmen und in der Welt heimisch machen muss. «Künstlichkeit ist die Natur des Menschen und sein Wesen ist Unbeständigkeit», schreibt Anders in Anlehnung an Helmuth Plessner und fordert die heutigen Leser geradezu heraus, seine Anthropologie an gegenwärtige Debatten etwa des Postfundamentalismus oder des Posthumanismus anzuschließen. Vor allem erschließen die hier versammelten Texte ganz wesentlich Anders’ Frühwerk, und erst durch sie erschließt sich die Stoßrichtung des Spätwerks vollständig. Denn sie zeigen, dass auch der späte Anders an der Idee der Weltfremdheit des Menschen festhält. Sie ist der Boden, auf dem sich seine Kritik der technologischen Moderne entfaltet. Das radikal offene Menschenbild von Günther Anders erfasst die Freiheit des Menschen ebenso wie seine Schöpferkraft – aber auch seine historischen Zurichtungen. In seiner Kritik an populistischen und totalitären Bewegungen könnte es zeitgemäßer kaum sein.
Von Günther Anders. Herausgegeben von Christian Dries. Unter Mitarbeit von Henrike Gätjens.
Webcode: https://www.chbeck.de/24376696

Inhalt

TEIL I: PATHOLOGIE DER FREIHEIT
Die Weltfremdheit des Menschen Pathologie der Freiheit 
Der Mensch halbgebacken, also «frei» 

TEIL II: VORARBEITEN
Materiales Apriori und der sogenannte Instinkt 
Die Positionen Schlafen – Wachen 
Situation und Erkenntnis 
Notizen zu Philosophie des Menschen 1927 

TEIL III: VERMISCHTE ANTHROPOLOGISCHE SCHRIFTEN
Bedürfnis und Begriff 1936–38 
Bedürfnis und Idee
Thesen über «Bedürfnisse», «Kultur», «Kulturbedürfnis», «Kulturwerte», «Werte» 
Bedürfnis und Begriff 
Über das Auge 
Homo animal jacens 
Disposition für Die Unfertigkeit des Menschen und der Begriff «Fortschritt» 
Die Irrelevanz des Menschen
Die Antiquiertheit des Homo faber 
Anmerkungen zum Haupttext 

Nachwort: Von der Weltfremdheit zur Antiquiertheit des Menschen.
Günther Anders’ negative Anthropologie 
Editorische Notiz
Verzeichnis der Erstveröffentlichungen 
Personenregister 

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"Es eröffnet wertvolle Einblicke in die Geschichte der Anthropologie“
Tagesspiegel, Konstantin Sakkas