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Assmann, Jan

Das kulturelle Gedächtnis

Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen

Welche Rolle spielt die Erinnerung bei der Herausbildung kultureller Identitäten? Welche Formen kultureller Erinnerung gibt es, wie werden sie organisiert, welchen Wandlungen sind sie unterworfen? Diesen Fragen geht Jan Assmann in einem Vergleich von drei Mittelmeerkulturen des Altertums – Ägypten, Israel und Griechenland – nach.

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-56844-2

7. Auflage, 2013

344 S.

Paperback

Broschur 12,95 € Kaufen
e-Book 9,99 € Kaufen

Empfehlungen

Inhalt
Vorwort
Einleitung

Erster Teil - Theoretische Grundlagen

Erstes Kapitel: Erinnerungskultur
Vorbemerkungen
I. Die soziale Konstruktion der Vergangenheit: Maurice Halbwachs
II. Formen kollektiver Erinnerung: Kommunikatives und kulturelles Gedächtnis
III. Optionen kultureller Erinnerung: "Heiße" und "kalte" Erinnerung

Zweites Kapitel: Schriftkultur
I. Von ritueller zu textueller Kohärenz
II. Kanon - zur Klärung eines Begriffs

Drittes Kapitel: Kulturelle Identität und politische Imagination
I. Identität, Bewußtsein, Reflexivität
II. Ethnogenese als Steigerung der Grundstrukturen kollektiver Identität

Zweiter Teil - Fallstudien
Vorbemerkung

Viertes Kapitel: Ägypten und die Erfindung des Staates
I. Grundzüge der ägyptischen Schriftkultur
II. Der Spätzeittempel als "Kanon"

Fünftes Kapitel: Israel und die Erfindung der Religion
I. Religion als Widerstand
II. Religion als Erinnerung: Das Deuteronomium als Paradigma kultureller Mnemotechnik

Sechstes Kapitel: Die Geburt der Geschichte aus dem Geist des Rechts
I. Semiotisierung im Zeichen von Strafe und Rettung
II. Theologisierung der Geschichte im Zeichen einer Theologie des Willens. Vom "charismatischen Ereignis" zur "charismatischen Geschichte"

Siebtes Kapitel: Griechenland und die Disziplinierung des Denkens
I. Griechenland und die Folgen der Schriftkultur
II. Homer und die griechische Ethnogenese
III. Hypolepse - Schriftkultur und Ideenevolution in Griechenland

Das kulturelle Gedächtnis. Versuch einer Zusammenfassung

Anhang
Literatur
Namenregister
Sachregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Das kulturelle Gedächtnis zählt zu den gedankenreichsten und erfrischendsten Neuerscheinungen der Saison."
Kurt Reumann, Frankfurter Allgemeine Zeitung



"Der Autor überschreitet nicht nur die Grenzen seines angestammten Fachs, der Ägyptologie, in Richtung einer Synopsis der alten Kulturen, sondern leistet einen profunden und überaus fundierten Beitrag zum Verstehen unserer eigenen Situation."
Albert von Schirnding, Süddeutsche Zeitung



"Dieses Buch ist ganz eindeutig die bisherige Summe von Jan Assmanns Arbeit an einer neuen Theorie der Religion (...) Herauskommt eine 'andere' Religionswissenschaft, dazu ein Lesevergnügen, denn Jan Assmann muss schreiben, weil er es kann."
Gesine Palmer, Literaturen, 2/2001



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-56844-2

7. Auflage , 2013

344 S.

Paperback

Paperback 12,95 € Kaufen
e-Book 9,99 € Kaufen

Assmann, Jan

Das kulturelle Gedächtnis

Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen

Welche Rolle spielt die Erinnerung bei der Herausbildung kultureller Identitäten? Welche Formen kultureller Erinnerung gibt es, wie werden sie organisiert, welchen Wandlungen sind sie unterworfen? Diesen Fragen geht Jan Assmann in einem Vergleich von drei Mittelmeerkulturen des Altertums – Ägypten, Israel und Griechenland – nach.
Webcode: https://www.chbeck.de/22987

Inhalt

Vorwort
Einleitung

Erster Teil - Theoretische Grundlagen

Erstes Kapitel: Erinnerungskultur
Vorbemerkungen
I. Die soziale Konstruktion der Vergangenheit: Maurice Halbwachs
II. Formen kollektiver Erinnerung: Kommunikatives und kulturelles Gedächtnis
III. Optionen kultureller Erinnerung: "Heiße" und "kalte" Erinnerung

Zweites Kapitel: Schriftkultur
I. Von ritueller zu textueller Kohärenz
II. Kanon - zur Klärung eines Begriffs

Drittes Kapitel: Kulturelle Identität und politische Imagination
I. Identität, Bewußtsein, Reflexivität
II. Ethnogenese als Steigerung der Grundstrukturen kollektiver Identität

Zweiter Teil - Fallstudien
Vorbemerkung

Viertes Kapitel: Ägypten und die Erfindung des Staates
I. Grundzüge der ägyptischen Schriftkultur
II. Der Spätzeittempel als "Kanon"

Fünftes Kapitel: Israel und die Erfindung der Religion
I. Religion als Widerstand
II. Religion als Erinnerung: Das Deuteronomium als Paradigma kultureller Mnemotechnik

Sechstes Kapitel: Die Geburt der Geschichte aus dem Geist des Rechts
I. Semiotisierung im Zeichen von Strafe und Rettung
II. Theologisierung der Geschichte im Zeichen einer Theologie des Willens. Vom "charismatischen Ereignis" zur "charismatischen Geschichte"

Siebtes Kapitel: Griechenland und die Disziplinierung des Denkens
I. Griechenland und die Folgen der Schriftkultur
II. Homer und die griechische Ethnogenese
III. Hypolepse - Schriftkultur und Ideenevolution in Griechenland

Das kulturelle Gedächtnis. Versuch einer Zusammenfassung

Anhang
Literatur
Namenregister
Sachregister

Pressestimmen

"Das kulturelle Gedächtnis zählt zu den gedankenreichsten und erfrischendsten Neuerscheinungen der Saison."
Kurt Reumann, Frankfurter Allgemeine Zeitung


"Der Autor überschreitet nicht nur die Grenzen seines angestammten Fachs, der Ägyptologie, in Richtung einer Synopsis der alten Kulturen, sondern leistet einen profunden und überaus fundierten Beitrag zum Verstehen unserer eigenen Situation."
Albert von Schirnding, Süddeutsche Zeitung


"Dieses Buch ist ganz eindeutig die bisherige Summe von Jan Assmanns Arbeit an einer neuen Theorie der Religion (...) Herauskommt eine 'andere' Religionswissenschaft, dazu ein Lesevergnügen, denn Jan Assmann muss schreiben, weil er es kann."
Gesine Palmer, Literaturen, 2/2001