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Augstein, Franziska

Von Treue und Verrat

Jorge Semprún und sein Jahrhundert

Jorge Semprúns Leben war so ungewöhnlich, wie das 20. Jahrhundert an Grausamkeit und Ungeheuerlichkeiten reich war. Franziska Augstein hat über mehrere Jahre Gespräche mit dem Schriftsteller geführt. Ihr Porträt Semprúns zeigt, wie im Leben dieses Mannes historische Zeit sich verdichtet.

Als Sohn einer großbürgerlichen republikanischen Familie mußte Semprún nach Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs erfahren, was es heißt, im Exil zu leben. Sein Kampf in der französischen Résistance endete mit seiner Deportation ins KZ Buchenwald. Mitte der fünfziger Jahre machte die illegale Spanische Kommunistische Partei ihn zu einem führenden Funktionär. In neun Jahren lebensgefährlicher Untergrundtätigkeit gegen das Franco-Regime wurde er zum von der Polizei meistgesuchten Mann Spaniens. Nach seinem Ausschluß aus der KP machte er sich als Schriftsteller und Drehbuchautor einen großen Namen. Sein Leben – die Gefangenschaft in Buchenwald, die Arbeit für die KP und seine schmerzhafte Abkehr von der stalinistischen Verblendung – hat Semprún nie bloß erlitten, sondern immer auch durchdacht. Sein Leben ist der Stoff seiner Romane. Aber vieles erzählt er in seinen eigenen Büchern nicht. Franziska Augsteins Buch begleitet Jorge Semprún durch Glück und Unglück, Gewalt und Gefahr. So entsteht das Porträt eines Jahrhundertlebens.

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Bibliografie

978-3-406-57768-0

Erschienen am 29. August 2008

381 S., mit 32 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 24,90 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

1. Ein Kind der Republik
2. Im Exil
3. Die Résistance
4. Folter
5. Das KZ
6. Pariser Eifer
7. Die Eroberung Madrids
8. Streit in der spanischen KP
9. Was bleibt?
10. Mnemosyne oder «Das bin ich»

Dank
Literatur
Anmerkungen
Bildnachweis
Personenregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Angesichts einer solchen Dichte an politischen Ereignissen ist es nur folgerichtig, dass Franziska Augstein in ihrer Biografie ‚Von Treue und Verrat’ nicht nur Jorge Semprún porträtiert, sondern auch das Jahrhundert, in dem er lebte."
Kersten Knipp, Neue Zürcher Zeitung, 25. März 2009



"Franziska Augstein (...) hat nun eine kluge Biografie über den weltbekannten Schriftsteller veröffentlicht. Sie mag ihren Helden, doch sie schont ihn nicht, beobachtet genau. (...) Immer wieder überrascht Augstein mit originellen Analysen. (...) Als Nachgeborene will sich die Autorin ein ganz persönliches Bild nicht nur ihres Helden machen, sondern einer ganzen, brutal von Terror, Krieg und ideologischem Furor gebeutelten Generation."
Susanne Beyer, Der Spiegel, 13. Oktober 2008



"Ein außerordentlich interessantes und persönliches Buch."
Beate Meierfrankenfeld, Bayern 2, Diwan Büchermagazin, 27. September 2008



"Der alte Herr hat einen Wunsch. Er bittet die Autorin, die im Frühjahr 2002 seinetwegen nach Paris gereist ist, um zehn weitere Lebensjahre. Die Besucherin tut ihr Möglichstes. Sie verwickelt den Mann in jahrelange Gespräche, befragt seine Freunde, Feinde und Geschwister und löst so die anfängliche Abmachung ein: ein Buch über ihn zu schreiben, „in dem er die Dinge lesen könne, die er vielleicht noch nicht weiß“. Im Dezember wird Jorge Semprun fünfundachtzig Jahre alt. Franziska Augstein hat ihr Versprechen glanzvoll erfüllt. Sie hat Sempruns Leben neu gelesen, seine Wandlungen und Verwandlungen nachbuchstabiert und dabei viel mehr als ein Jahrzehnt herausgeholt – die aufregende Geschichte eines intellektuellen Freibeuters. (...) Ohne ins psychologische Souterrain abzugleiten, entwirft Franziska Augstein das Bild eines Mannes, der in sich selbst gehen kann, "ohne sich zu begegnen". (...) Franziska Augstein hat diesen Heiligen mit frecher Eleganz skizziert und in ein fesselndes Epochengemälde eingefügt."
Dorion Weickmann, Die Zeit, 25. September 2008



"Franziska Augstein zeigt die exemplarische Vita eines Kommunisten und die gedankliche Kapriolen, mit denen er sich den Stalinismus schönredete. Das Buch zeigt einige – teils überraschende welthistorische Begleitumstände seines Lebens. Es illustriert, warum Semprún seine geheimen Aktivitäten in der Résistance und später in Spanien oft ein Riesenvergnügen bereitet haben. Und es zeigt einen großen Mann, der nicht unfehlbar ist."
SZ, Süddeutsche Zeitung, 18. September 2008



"(...) das Buch, das sich (...) durch wohltuende Sachlichkeit und große Differenziertheit auszeichnet (...) Augstein hat die Zeitgeschichte gründlich recherchiert und viele Gespräche geführt, nicht nur mit Jorge Semprún, auch mit dessen Geschwistern und Weggefährten von früher, und die Originalton-Passagen zählen zu den stärksten dieses respektvollen Porträts (...)."
Wolfgang Seibl, ORF, 7. September 2008



"Der Mann der Ideale. Franziska Augstein porträtiert die vielen Leben des Jorge Semprún. (...) Ein gelungenes, ja bestechendes Porträt, das uns Semprún näher rückt und hervorragend lesbar ist."
Peter Merseburger, Die literarische Welt, 6. September 2008



"Franziska Augstein ist ein nuancenreiches Porträt gelungen. Besonders beeindruckt ihre Empathie für den jugendlichen Semprún."
Bruno Schoch, Tages-Anzeiger, 23. Dezember 2008



"Um Semprúns Leben zu verstehen, stellt Augstein den historischen Kontext bin in die 60er Jahre hinein sehr detailliert und genau dar. Man erfährt eine Menge über nationale Spielarten des Kommunismus im Nachkriegsfrankreich und in der spanischen Exil-KP. Die Autorin zeichnet aber nicht nur Semprúns politische Entwicklungsgeschichte, sondern auch seine literarische differenziert nach, seine theoretischen und literarischen Lektüren und Analysen."
SWR2, 15. Januar 2009



"Das Jahrhundert der Extreme im Spiegel der Biografie von Jorge Semprun – glanzvoll recherchiert und analysiert."
Volker Ullrich, Die Zeit, 11. Dezember 2008



"In dieses komplizierte Überlebensgeflecht dringt auch Franziska Augsteins vorzügliche Biografie "Von Treue und Verrat". Schon im Titel ist das Spannungsfeld eines linken Kämpfers und Intellektuellen im 20. Jahrhundert benannt."
Peter von Becker, Der Tagesspiegel, 10. Dezember 2008



"Diesem Schriftsteller, der gegen das Vergessen kämpft und der dabei nach seinem eigenen Leben sucht, hat sich die Historikerin und Journalistin Franziska Augstein in einem sehr eigenwilligen Buch genähert. Sie erzählt Semprúns Leben ‘in seinem Jahrhundert’, wie es auf dem Titel heißt. Sie rekonstruiert es aus dem Werk und aus Gesprächen, die sie mit dem Schriftsteller und dessen Freunden geführt hat. Das konfrontiert sie mit historischen Fakten und Erinnerungen von deutschen Zeitgenossen – aus Augsteins eigener Familie, von Egon Bahr, Ralph Giordano und Wolfgang Leonhard."
Thomas Kleinspehn, Radio Bremen, 7. Dezember 2008



"Franziska Augstein widersteht der Versuchung, das Bild des Autors aus seinem Werk zu collagieren. Sie zeigt sich als ideenkritische Historikerin, als Literaturkritikerin hält sie sich zurück. Mit Semprún hat sie über Jahre Gespräche geführt, ohne sich von seiner Aura etwas verstellen zu lassen.
Diese Biografie, die im Understatement ein Porträt genannt wird, ist zugewandt und kritisch zugleich. Es gibt ein Gespür für Maß und Proportion, ohne Widersprüchliches abschätzig zu beurteilen. (...)
Franziska Augstein setzt nicht nur als Stilistin Doppelpunkte, sondern zeigt hinter der Grandezza des Schriftstellers einen Jorge Semprún der Selbstgewissheit und der Wandlungen. Er hat die moralischen Extreme des 20. Jahrhunderts aus der Nähe gesehen. Für gestandene Semprún-Leser wird nicht nur Augsteins Beherrschung der Details maßgeblich werden, sondern auch der Bogen, den sie darüber schlägt."
Jürgen Verdofsky, Frankfurter Rundschau, 20. November 2008



"`Von Treue und Verrat´ ist das gut dokumentierte Buch einer Historikerin, angenehm zu lesen, weil spannend und teilweise brillant geschrieben."
Walter Haubrich, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. Oktober 2008



"Semprùn, der Konvertit, aber auch der Moralist, der in seinen Büchern den revolutionären Ideologien abschwört und für die Sache der Demokratie plädiert – diese Gratwanderung wird durch Franziska Augstein treffend dargestellt. Alles in allem ist ein sympathisches Buch über einen sympathischen Zeitzeugen des 20. Jahrhunderts entstanden, der über das Herz eines Abenteurers verfügt, wie man es nur selten findet."
Wolf Scheller, Kölner Stadt-Anzeiger, Literaturbeilage zur Frankfurter Buchmesse, 14. Oktober 2008



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-57768-0

Erschienen am 29. August 2008

381 S., mit 32 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 24,90 € Kaufen

Augstein, Franziska

Von Treue und Verrat

Jorge Semprún und sein Jahrhundert

Jorge Semprúns Leben war so ungewöhnlich, wie das 20. Jahrhundert an Grausamkeit und Ungeheuerlichkeiten reich war. Franziska Augstein hat über mehrere Jahre Gespräche mit dem Schriftsteller geführt. Ihr Porträt Semprúns zeigt, wie im Leben dieses Mannes historische Zeit sich verdichtet.

Als Sohn einer großbürgerlichen republikanischen Familie mußte Semprún nach Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs erfahren, was es heißt, im Exil zu leben. Sein Kampf in der französischen Résistance endete mit seiner Deportation ins KZ Buchenwald. Mitte der fünfziger Jahre machte die illegale Spanische Kommunistische Partei ihn zu einem führenden Funktionär. In neun Jahren lebensgefährlicher Untergrundtätigkeit gegen das Franco-Regime wurde er zum von der Polizei meistgesuchten Mann Spaniens. Nach seinem Ausschluß aus der KP machte er sich als Schriftsteller und Drehbuchautor einen großen Namen. Sein Leben – die Gefangenschaft in Buchenwald, die Arbeit für die KP und seine schmerzhafte Abkehr von der stalinistischen Verblendung – hat Semprún nie bloß erlitten, sondern immer auch durchdacht. Sein Leben ist der Stoff seiner Romane. Aber vieles erzählt er in seinen eigenen Büchern nicht. Franziska Augsteins Buch begleitet Jorge Semprún durch Glück und Unglück, Gewalt und Gefahr. So entsteht das Porträt eines Jahrhundertlebens.
Webcode: https://www.chbeck.de/24342

Inhalt

Vorwort

1. Ein Kind der Republik
2. Im Exil
3. Die Résistance
4. Folter
5. Das KZ
6. Pariser Eifer
7. Die Eroberung Madrids
8. Streit in der spanischen KP
9. Was bleibt?
10. Mnemosyne oder «Das bin ich»

Dank
Literatur
Anmerkungen
Bildnachweis
Personenregister

Pressestimmen

"Angesichts einer solchen Dichte an politischen Ereignissen ist es nur folgerichtig, dass Franziska Augstein in ihrer Biografie ‚Von Treue und Verrat’ nicht nur Jorge Semprún porträtiert, sondern auch das Jahrhundert, in dem er lebte."
Kersten Knipp, Neue Zürcher Zeitung, 25. März 2009


"Franziska Augstein (...) hat nun eine kluge Biografie über den weltbekannten Schriftsteller veröffentlicht. Sie mag ihren Helden, doch sie schont ihn nicht, beobachtet genau. (...) Immer wieder überrascht Augstein mit originellen Analysen. (...) Als Nachgeborene will sich die Autorin ein ganz persönliches Bild nicht nur ihres Helden machen, sondern einer ganzen, brutal von Terror, Krieg und ideologischem Furor gebeutelten Generation."
Susanne Beyer, Der Spiegel, 13. Oktober 2008


"Ein außerordentlich interessantes und persönliches Buch."
Beate Meierfrankenfeld, Bayern 2, Diwan Büchermagazin, 27. September 2008


"Der alte Herr hat einen Wunsch. Er bittet die Autorin, die im Frühjahr 2002 seinetwegen nach Paris gereist ist, um zehn weitere Lebensjahre. Die Besucherin tut ihr Möglichstes. Sie verwickelt den Mann in jahrelange Gespräche, befragt seine Freunde, Feinde und Geschwister und löst so die anfängliche Abmachung ein: ein Buch über ihn zu schreiben, „in dem er die Dinge lesen könne, die er vielleicht noch nicht weiß“. Im Dezember wird Jorge Semprun fünfundachtzig Jahre alt. Franziska Augstein hat ihr Versprechen glanzvoll erfüllt. Sie hat Sempruns Leben neu gelesen, seine Wandlungen und Verwandlungen nachbuchstabiert und dabei viel mehr als ein Jahrzehnt herausgeholt – die aufregende Geschichte eines intellektuellen Freibeuters. (...) Ohne ins psychologische Souterrain abzugleiten, entwirft Franziska Augstein das Bild eines Mannes, der in sich selbst gehen kann, "ohne sich zu begegnen". (...) Franziska Augstein hat diesen Heiligen mit frecher Eleganz skizziert und in ein fesselndes Epochengemälde eingefügt."
Dorion Weickmann, Die Zeit, 25. September 2008


"Franziska Augstein zeigt die exemplarische Vita eines Kommunisten und die gedankliche Kapriolen, mit denen er sich den Stalinismus schönredete. Das Buch zeigt einige – teils überraschende welthistorische Begleitumstände seines Lebens. Es illustriert, warum Semprún seine geheimen Aktivitäten in der Résistance und später in Spanien oft ein Riesenvergnügen bereitet haben. Und es zeigt einen großen Mann, der nicht unfehlbar ist."
SZ, Süddeutsche Zeitung, 18. September 2008


"(...) das Buch, das sich (...) durch wohltuende Sachlichkeit und große Differenziertheit auszeichnet (...) Augstein hat die Zeitgeschichte gründlich recherchiert und viele Gespräche geführt, nicht nur mit Jorge Semprún, auch mit dessen Geschwistern und Weggefährten von früher, und die Originalton-Passagen zählen zu den stärksten dieses respektvollen Porträts (...)."
Wolfgang Seibl, ORF, 7. September 2008


"Der Mann der Ideale. Franziska Augstein porträtiert die vielen Leben des Jorge Semprún. (...) Ein gelungenes, ja bestechendes Porträt, das uns Semprún näher rückt und hervorragend lesbar ist."
Peter Merseburger, Die literarische Welt, 6. September 2008


"Franziska Augstein ist ein nuancenreiches Porträt gelungen. Besonders beeindruckt ihre Empathie für den jugendlichen Semprún."
Bruno Schoch, Tages-Anzeiger, 23. Dezember 2008


"Um Semprúns Leben zu verstehen, stellt Augstein den historischen Kontext bin in die 60er Jahre hinein sehr detailliert und genau dar. Man erfährt eine Menge über nationale Spielarten des Kommunismus im Nachkriegsfrankreich und in der spanischen Exil-KP. Die Autorin zeichnet aber nicht nur Semprúns politische Entwicklungsgeschichte, sondern auch seine literarische differenziert nach, seine theoretischen und literarischen Lektüren und Analysen."
SWR2, 15. Januar 2009


"Das Jahrhundert der Extreme im Spiegel der Biografie von Jorge Semprun – glanzvoll recherchiert und analysiert."
Volker Ullrich, Die Zeit, 11. Dezember 2008


"In dieses komplizierte Überlebensgeflecht dringt auch Franziska Augsteins vorzügliche Biografie "Von Treue und Verrat". Schon im Titel ist das Spannungsfeld eines linken Kämpfers und Intellektuellen im 20. Jahrhundert benannt."
Peter von Becker, Der Tagesspiegel, 10. Dezember 2008


"Diesem Schriftsteller, der gegen das Vergessen kämpft und der dabei nach seinem eigenen Leben sucht, hat sich die Historikerin und Journalistin Franziska Augstein in einem sehr eigenwilligen Buch genähert. Sie erzählt Semprúns Leben ‘in seinem Jahrhundert’, wie es auf dem Titel heißt. Sie rekonstruiert es aus dem Werk und aus Gesprächen, die sie mit dem Schriftsteller und dessen Freunden geführt hat. Das konfrontiert sie mit historischen Fakten und Erinnerungen von deutschen Zeitgenossen – aus Augsteins eigener Familie, von Egon Bahr, Ralph Giordano und Wolfgang Leonhard."
Thomas Kleinspehn, Radio Bremen, 7. Dezember 2008


"Franziska Augstein widersteht der Versuchung, das Bild des Autors aus seinem Werk zu collagieren. Sie zeigt sich als ideenkritische Historikerin, als Literaturkritikerin hält sie sich zurück. Mit Semprún hat sie über Jahre Gespräche geführt, ohne sich von seiner Aura etwas verstellen zu lassen.
Diese Biografie, die im Understatement ein Porträt genannt wird, ist zugewandt und kritisch zugleich. Es gibt ein Gespür für Maß und Proportion, ohne Widersprüchliches abschätzig zu beurteilen. (...)
Franziska Augstein setzt nicht nur als Stilistin Doppelpunkte, sondern zeigt hinter der Grandezza des Schriftstellers einen Jorge Semprún der Selbstgewissheit und der Wandlungen. Er hat die moralischen Extreme des 20. Jahrhunderts aus der Nähe gesehen. Für gestandene Semprún-Leser wird nicht nur Augsteins Beherrschung der Details maßgeblich werden, sondern auch der Bogen, den sie darüber schlägt."
Jürgen Verdofsky, Frankfurter Rundschau, 20. November 2008


"`Von Treue und Verrat´ ist das gut dokumentierte Buch einer Historikerin, angenehm zu lesen, weil spannend und teilweise brillant geschrieben."
Walter Haubrich, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. Oktober 2008


"Semprùn, der Konvertit, aber auch der Moralist, der in seinen Büchern den revolutionären Ideologien abschwört und für die Sache der Demokratie plädiert – diese Gratwanderung wird durch Franziska Augstein treffend dargestellt. Alles in allem ist ein sympathisches Buch über einen sympathischen Zeitzeugen des 20. Jahrhunderts entstanden, der über das Herz eines Abenteurers verfügt, wie man es nur selten findet."
Wolf Scheller, Kölner Stadt-Anzeiger, Literaturbeilage zur Frankfurter Buchmesse, 14. Oktober 2008