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Barth, Boris

Genozid

Völkermord im 20. Jahrhundert

Genozid gilt als das „Verbrechen aller Verbrechen“. Boris Barth stellt in diesem Buch kritisch dar, was unter Völkermord zu verstehen ist und was ihn von Massakern, „ethnischen Säuberungen“, Verfolgung politischer Gegner und anderen Formen staatlicher Massengewalt unterscheidet. Diese Fragen werden an konkreten historischen Fällen von Völkermord veranschaulicht: an der Ermordung der europäischen Juden im Nationalsozialismus, am Völkermord an den Armeniern und an den Vorgängen in Ruanda 1994. Auch werden Fälle untersucht, in denen Genozidverdacht besteht: der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Herero, die stalinistischen Verbrechen und das Regime der Roten Khmer. Abschließend werden Frühwarnsignale erörtert, durch die Völkermord möglicherweise bereits im Ansatz erkannt und verhindert werden kann.

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Bibliografie

978-3-406-52865-1

271 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 14,90 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

1. Ausgangspunkt des Problems
a. Die Genozidkonvention der UN und das Problem der Definition
b. Genozid vor dem 20. Jahrhundert?
c. Kontroverse Fragen der Forschung
d. Das Problem des Vergleiches

2. Fälle von eindeutigem Völkermord a. Das jungtürkische Regime und die Armenier
b. Die nationalsozialistischen Genozide
c. Ruanda 1994

3. Fälle mit Genozidverdacht
a. Deutsch-Südwestafrika
b. Das stalinistische Regime
c. Die Khmer Rouge
d. Weitere Fälle

4. Gesellschaftsstruktur und Genozid
a. Massenmord und Rassismus in Demokratien und Diktaturen
b. Klassifizierungssysteme für extreme staatliche Gewalt

5. Welche Frühwarnsignale gibt es, um einen entstehenden Genozid zu erkennen?

6. Anmerkungen

7. Ausgewählte Literatur

Personenregister

Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-52865-1

271 S.

Softcover

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Barth, Boris

Genozid

Völkermord im 20. Jahrhundert

Genozid gilt als das „Verbrechen aller Verbrechen“. Boris Barth stellt in diesem Buch kritisch dar, was unter Völkermord zu verstehen ist und was ihn von Massakern, „ethnischen Säuberungen“, Verfolgung politischer Gegner und anderen Formen staatlicher Massengewalt unterscheidet. Diese Fragen werden an konkreten historischen Fällen von Völkermord veranschaulicht: an der Ermordung der europäischen Juden im Nationalsozialismus, am Völkermord an den Armeniern und an den Vorgängen in Ruanda 1994. Auch werden Fälle untersucht, in denen Genozidverdacht besteht: der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Herero, die stalinistischen Verbrechen und das Regime der Roten Khmer. Abschließend werden Frühwarnsignale erörtert, durch die Völkermord möglicherweise bereits im Ansatz erkannt und verhindert werden kann.
Webcode: https://www.chbeck.de/13720

Inhalt

Einleitung

1. Ausgangspunkt des Problems
a. Die Genozidkonvention der UN und das Problem der Definition
b. Genozid vor dem 20. Jahrhundert?
c. Kontroverse Fragen der Forschung
d. Das Problem des Vergleiches

2. Fälle von eindeutigem Völkermord a. Das jungtürkische Regime und die Armenier
b. Die nationalsozialistischen Genozide
c. Ruanda 1994

3. Fälle mit Genozidverdacht
a. Deutsch-Südwestafrika
b. Das stalinistische Regime
c. Die Khmer Rouge
d. Weitere Fälle

4. Gesellschaftsstruktur und Genozid
a. Massenmord und Rassismus in Demokratien und Diktaturen
b. Klassifizierungssysteme für extreme staatliche Gewalt

5. Welche Frühwarnsignale gibt es, um einen entstehenden Genozid zu erkennen?

6. Anmerkungen

7. Ausgewählte Literatur

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