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Baur, Eva Gesine

Emanuel Schikaneder

Der Mann für Mozart

Dass er das Libretto zu Mozarts letzter Oper, der Zauberflöte, schrieb, hat seinen Namen unvergesslich gemacht. Seinen Zeitgenossen aber war er aus ganz anderen Gründen ein Begriff: als waghalsiger Unternehmer, revolutionärer Theatermacher und frecher Kampfgeist, der sich mit Goethes Schwager Vulpius ebenso anlegte wie mit Kritikern und der Obrigkeit.
Seine Karriere begann ganz unten. Schikaneder war ein Lakaiensohn. Doch er wurde zu einem Universaltalent: Bühnendichter und Theaterdirektor, Tänzer und Regisseur, gefeierter Darsteller des Hamlet und Sänger des ersten Papageno. Kein Theatermann seiner Zeit besaß mehr Instinkt für das Populäre, mehr Sinn für Bühnenmagie durch die neuesten Techniken und Erfindungen, mehr Mut für Experimente. Schikaneders Freilichtaufführungen mit Kutschen, Pferden und Feldlagern, seine Dramen mit brennenden Schlössern und fliegenden Walküren, seine Lustspiele voll Drastik und Erotik machten ihn berühmt.

Stärker als die wenigen ganz großen Genies erhellt eine Gestalt wie Schikaneder die eigene Epoche, weil die Achterbahn seiner Existenz durch alle Wirklichkeiten führt, die erbärmlichen, die schrillen und die funkelnden.

Zum Schikaneder-Jahr 2012 legt Eva Gesine Baur eine Biographie Emanuel Schikaneders vor, der am 21. September 1812 in bitterster Armut starb.

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Bibliografie

978-3-406-63086-6

Erschienen am 08. März 2012

464 S., mit 85 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 24,95 € Kaufen
e-Book 13,99 € Kaufen
Inhalt
I. Wien 1812
Begräbnis dritter Klasse

II. Straubing, Regensburg und Innsbruck 1751–1775
Kind der Wunder

III. Augsburg, Stuttgart und Nürnberg 1776–1779
Fahrendes Gesindel

IV. Laibach, Klagenfurt, Linz & Salzburg 1779–1781
Das Populäre

V. Graz, Pressburg, Buda, Pest und Wien 1781–1785
Lärm machen

VI. Augsburg, Memmingen und Regensburg 1786–1789
Öffentliche Gerüchte

VII. Wien 1789–1790
Entsetzliche Kosten

VIII. Wien 1791
Wie sehr diese Oper steigt

IX. Wien 1792–1795
Hass und Verfolgung

X. Wien 1796–1800
Wirklich nichts als Schikane

XI. Wien, Oberösterreich und Karlsbad 1801–1802
Kennt sein Publikum

XII. Wien und Nußdorf 1803–1806
Kalt aufgenommen

XIII. Brünn, Wien, Budapest und Steyr 1807–1811
Zu spät

Anhang
Anmerkungen
Literaturauswahl
Abbildungsnachweis
Personenregister

Pressestimmen

Pressestimmen

„Baurs Formulierungskunst macht das Studium dieser Biographie zum wahren Vergnügen.“
Josef Dahlberg, Die Tonkunst, Oktober 2014



"Eva Gesine Baur erzählt diese beeindruckend kenntnisreich, im Stil lakonisch, zuweilen aber auch lapidar [wir] verdanken diesem Buch den poetischen Gedanken, dass Emanuel Schikaneder, obgleich er kein 'Wunderkind' war, dank Mozarts Musik doch auch ein 'Kind des Wunders' geworden ist."
Michael Kohlhäufel, Süddeutsche Zeitung, 9. Mai 2012



"Das populärwissenschaftliche, 460 Seiten starke Buch liest sich streckenweise wie ein Abenteuerroman. (...) Jetzt hat Eva Gesine Baur anschaulich von diesem spannenden Leben erzählt. Trotz kleiner Schwächen eine lohnende Lektüre"
Dennis Roth, Badische Zeitung, 8. Mai 2012



"Ein (...) unglaublich farbiger Einblick in den Lebensalltag der Mozartzeit"
Reinhard Ehgartner, biblio, Oktober 2012



"Schikaneders Leben und die Wiener Theaterwelt um die Jahrhundertwende werden anschaulich und lebendig."
Dirk Klose, Preußische Allgemeine, 8. September 2012 



"[...] und das ist der größte Verdienst ihres Buches: Sie zeigt auf, woher Schikaneder kam, wie er lebte, reiste, arbeitete, wen er kannte, liebte, austrickste – in welchen Biotopen also eine Künstlerpersönlichkeit wie diese heranwachsen konnte."
Susanne Kübler,  Tages-Anzeiger, 14. August 2012



"[Eine] eindrückliche Biographie"
Gregor Szyndler, Basler Zeitung, 10. August 2012



"Sehr anschaulich, bisweilen romanhaft"
Ernst Naredi-Rainer, Kleine Zeitung, 28. Juli 2012



"Dieses Buch zeugt nicht nur von großem Kenntnisreichtum, es lebt von der eleganten Verknüpfung mit der Mozart-Vita und von der Kunst, biographische Materie so aufzubereiten, dass sie sich dem Leser anschaulich vermittelt."
Christoph Vratz, neue Musikzeitung, Juli/August 2012



"gründlich recherchiert (...), schwungvoll geschrieben. [Eine] lesenswerte Studie."
Tilman Krause, Die Welt, 23. Juni 2012



"Eva Gesine Baur ist nicht nur eine der fleissigsten, vielseitigsten und brillantesten Autorinnen der Gegenwart, sie hat auch (...) eine grosse Affinität zur tönenden Kunst. (...) Dass sie dabei – quasi en passant – auch viel Faszinierendes über das Leben der Mozarts zutage fördert, versteht sich bei dieser Autorin fast von selbst."
Karl-Andreas Kolly, Schweizer Musikzeitung, 6. Juni 2012



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-63086-6

Erschienen am 08. März 2012

464 S., mit 85 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 24,95 € Kaufen
e-Book 13,99 € Kaufen

Baur, Eva Gesine

Emanuel Schikaneder

Der Mann für Mozart

Dass er das Libretto zu Mozarts letzter Oper, der Zauberflöte, schrieb, hat seinen Namen unvergesslich gemacht. Seinen Zeitgenossen aber war er aus ganz anderen Gründen ein Begriff: als waghalsiger Unternehmer, revolutionärer Theatermacher und frecher Kampfgeist, der sich mit Goethes Schwager Vulpius ebenso anlegte wie mit Kritikern und der Obrigkeit.
Seine Karriere begann ganz unten. Schikaneder war ein Lakaiensohn. Doch er wurde zu einem Universaltalent: Bühnendichter und Theaterdirektor, Tänzer und Regisseur, gefeierter Darsteller des Hamlet und Sänger des ersten Papageno. Kein Theatermann seiner Zeit besaß mehr Instinkt für das Populäre, mehr Sinn für Bühnenmagie durch die neuesten Techniken und Erfindungen, mehr Mut für Experimente. Schikaneders Freilichtaufführungen mit Kutschen, Pferden und Feldlagern, seine Dramen mit brennenden Schlössern und fliegenden Walküren, seine Lustspiele voll Drastik und Erotik machten ihn berühmt.

Stärker als die wenigen ganz großen Genies erhellt eine Gestalt wie Schikaneder die eigene Epoche, weil die Achterbahn seiner Existenz durch alle Wirklichkeiten führt, die erbärmlichen, die schrillen und die funkelnden.

Zum Schikaneder-Jahr 2012 legt Eva Gesine Baur eine Biographie Emanuel Schikaneders vor, der am 21. September 1812 in bitterster Armut starb.
Webcode: https://www.chbeck.de/9329189

Inhalt

I. Wien 1812
Begräbnis dritter Klasse

II. Straubing, Regensburg und Innsbruck 1751–1775
Kind der Wunder

III. Augsburg, Stuttgart und Nürnberg 1776–1779
Fahrendes Gesindel

IV. Laibach, Klagenfurt, Linz & Salzburg 1779–1781
Das Populäre

V. Graz, Pressburg, Buda, Pest und Wien 1781–1785
Lärm machen

VI. Augsburg, Memmingen und Regensburg 1786–1789
Öffentliche Gerüchte

VII. Wien 1789–1790
Entsetzliche Kosten

VIII. Wien 1791
Wie sehr diese Oper steigt

IX. Wien 1792–1795
Hass und Verfolgung

X. Wien 1796–1800
Wirklich nichts als Schikane

XI. Wien, Oberösterreich und Karlsbad 1801–1802
Kennt sein Publikum

XII. Wien und Nußdorf 1803–1806
Kalt aufgenommen

XIII. Brünn, Wien, Budapest und Steyr 1807–1811
Zu spät

Anhang
Anmerkungen
Literaturauswahl
Abbildungsnachweis
Personenregister

Pressestimmen

„Baurs Formulierungskunst macht das Studium dieser Biographie zum wahren Vergnügen.“
Josef Dahlberg, Die Tonkunst, Oktober 2014


"Eva Gesine Baur erzählt diese beeindruckend kenntnisreich, im Stil lakonisch, zuweilen aber auch lapidar [wir] verdanken diesem Buch den poetischen Gedanken, dass Emanuel Schikaneder, obgleich er kein 'Wunderkind' war, dank Mozarts Musik doch auch ein 'Kind des Wunders' geworden ist."
Michael Kohlhäufel, Süddeutsche Zeitung, 9. Mai 2012


"Das populärwissenschaftliche, 460 Seiten starke Buch liest sich streckenweise wie ein Abenteuerroman. (...) Jetzt hat Eva Gesine Baur anschaulich von diesem spannenden Leben erzählt. Trotz kleiner Schwächen eine lohnende Lektüre"
Dennis Roth, Badische Zeitung, 8. Mai 2012


"Ein (...) unglaublich farbiger Einblick in den Lebensalltag der Mozartzeit"
Reinhard Ehgartner, biblio, Oktober 2012


"Schikaneders Leben und die Wiener Theaterwelt um die Jahrhundertwende werden anschaulich und lebendig."
Dirk Klose, Preußische Allgemeine, 8. September 2012 


"[...] und das ist der größte Verdienst ihres Buches: Sie zeigt auf, woher Schikaneder kam, wie er lebte, reiste, arbeitete, wen er kannte, liebte, austrickste – in welchen Biotopen also eine Künstlerpersönlichkeit wie diese heranwachsen konnte."
Susanne Kübler,  Tages-Anzeiger, 14. August 2012


"[Eine] eindrückliche Biographie"
Gregor Szyndler, Basler Zeitung, 10. August 2012


"Sehr anschaulich, bisweilen romanhaft"
Ernst Naredi-Rainer, Kleine Zeitung, 28. Juli 2012


"Dieses Buch zeugt nicht nur von großem Kenntnisreichtum, es lebt von der eleganten Verknüpfung mit der Mozart-Vita und von der Kunst, biographische Materie so aufzubereiten, dass sie sich dem Leser anschaulich vermittelt."
Christoph Vratz, neue Musikzeitung, Juli/August 2012


"gründlich recherchiert (...), schwungvoll geschrieben. [Eine] lesenswerte Studie."
Tilman Krause, Die Welt, 23. Juni 2012


"Eva Gesine Baur ist nicht nur eine der fleissigsten, vielseitigsten und brillantesten Autorinnen der Gegenwart, sie hat auch (...) eine grosse Affinität zur tönenden Kunst. (...) Dass sie dabei – quasi en passant – auch viel Faszinierendes über das Leben der Mozarts zutage fördert, versteht sich bei dieser Autorin fast von selbst."
Karl-Andreas Kolly, Schweizer Musikzeitung, 6. Juni 2012