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Bauschinger, Sigrid

Die Cassirers

Unternehmer, Kunsthändler, Philosophen

Außer den Manns hat wohl keine Familie die Kultur in Deutschland stärker geprägt als die Cassirers. Durch Handel und Industrie zu Wohlstand gekommen, wirkten sie in Kunst und Philosophie, Pädagogik und Medizin, Literatur und im Theater, bis sie von Hitler zur Emigration gezwungen wurden. Sigrid Bauschinger erzählt die Geschichte dieser einzigartig begabten Familie zum ersten Mal.
Zwischen Breslau und Berlin gelang den jüdischen Cassirers Ende des 19. Jahrhunderts ihr rasanter ökonomischer und gesellschaftlicher Aufstieg. Durch sein Vermögen ermöglichte Max Cassirer auch die Gründung der Odenwaldschule – das reformpädagogische Musterinternat wurde bis 1933 von seiner Tochter Edith und ihrem Mann geleitet. Auf der Grundlage reichen Archivmaterials folgt Sigrid Bauschinger der weitverzweigten, aber eng vernetzten Familie auf ihren zahlreichen Spuren. Dabei begegnen wir unter anderem: dem Philosophen Ernst Cassirer, neben Heidegger der wichtigste deutsche Philosoph seiner Generation; dem Kunsthändler Paul Cassirer, der dem Impressionismus in Deutschland zum Durchbruch verhalf; seiner Frau, der großen Schauspielerin Tilla Durieux; dem Verleger Bruno Cassirer; Rilkes Gönnerin Eva Cassirer; und der in die Familie eingeheirateten Schriftstellerin Nadine Gordimer. Schließlich verfolgt Sigrid Bauschinger den Weg der Cassirers ins Exil, das den meisten von ihnen das Überleben sicherte, die Familie aber über den gesamten Erdball verstreute.


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Bibliografie

978-3-406-67714-4

Erschienen am 16. Oktober 2015

2., durchgesehene Auflage, 2016

464 S., mit 41 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 29,95 € Kaufen
e-Book 24,99 € Kaufen
Inhalt
Vorwort: Familiengeschichten und Familiengeschichte

Einleitung: Schlesische Ursprünge

1. KAPITEL
Die erste Generation: Handel und Industrie
Max Cassirer (1857–1943)

2. KAPITEL
Die zweite Generation: Kunst und Wissenschaft
Fritz Cassirer (1871–1926)
Paul Cassirer (1871–1926)
Bruno Cassirer (1872–1941)
Die Cassirers und andere Berliner Kunstsammler
Ernst Cassirer (1874–1945)


3. KAPITEL
Sozialarbeit und Pädagogik:
Edith Geheeb-Cassirer (1885–1982)

4. KAPITEL Familie und Judentum
Die Cassirers als Familie
Die Cassirers und das Judentum


5. Kapitel
Die Familie Cassirer im Exil
Ernst Cassirer in England, Schweden und den USA (1933–1945)
Edith Geheeb-Cassirer und die Ecole d’Humanité in der Schweiz (1934–1982)
Max Cassirer in der Schweiz und in England (1938–1943)
Bruno Cassirer in Oxford (1938–1941)
Die dritte Generation im Exil
W. David Falk (1906–1991) in England, Australien und den USA
Henry Cassirer (1911–2004) in England, den USA und Frankreich
Wilfred Cass (geb. 1924) in England


6. KAPITEL
Drei Frauen
Tilla Durieux (1880–1971)
Eva Cassirer-Solmitz (1885–1974)
Nadine Gordimer (1923–2014)


Nachwort

Siglen
Anmerkungen
Generationenverzeichnis
Bildnachweis
Personenregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"Verdienstvolle Darstellung."
Klaus Bellin, Neues Deutschland, 23. Januar 2017



"Sigrid Bauschinger hat das schier Unmögliche möglich gemacht."
P.S. Die linke Zürcher Zeitung, 4. Dezember 2015



„[…] ist es das Verdienst von Sigrid Bauschinger, einen Familienkosmos lebendig werden zu lassen – ohne die geistigen Leistungen zu vernachlässigen.“
Claudia Kühner, Neue Zürcher Zeitung, 29. November 2015



"In ihrer materialreichen Biografie über die Familie Cassirer schließt die in Massachusetts lehrende Germanistin Sigrid Bauschinger große Wissenslücken bezüglich der Lebensläufe einzelner Familienmitglieder."
Harry Nutt, FR, 9. November 2015



"ARD, übernehmen Sie! Hier ist Stoff für eine große Serie."
Elke Schmitter, Literatur Spiegel, 31. Oktober 2015



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-67714-4

Erschienen am 16. Oktober 2015

2., durchgesehene Auflage , 2016

464 S., mit 41 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 29,95 € Kaufen
e-Book 24,99 € Kaufen

Bauschinger, Sigrid

Die Cassirers

Unternehmer, Kunsthändler, Philosophen

Außer den Manns hat wohl keine Familie die Kultur in Deutschland stärker geprägt als die Cassirers. Durch Handel und Industrie zu Wohlstand gekommen, wirkten sie in Kunst und Philosophie, Pädagogik und Medizin, Literatur und im Theater, bis sie von Hitler zur Emigration gezwungen wurden. Sigrid Bauschinger erzählt die Geschichte dieser einzigartig begabten Familie zum ersten Mal.
Zwischen Breslau und Berlin gelang den jüdischen Cassirers Ende des 19. Jahrhunderts ihr rasanter ökonomischer und gesellschaftlicher Aufstieg. Durch sein Vermögen ermöglichte Max Cassirer auch die Gründung der Odenwaldschule – das reformpädagogische Musterinternat wurde bis 1933 von seiner Tochter Edith und ihrem Mann geleitet. Auf der Grundlage reichen Archivmaterials folgt Sigrid Bauschinger der weitverzweigten, aber eng vernetzten Familie auf ihren zahlreichen Spuren. Dabei begegnen wir unter anderem: dem Philosophen Ernst Cassirer, neben Heidegger der wichtigste deutsche Philosoph seiner Generation; dem Kunsthändler Paul Cassirer, der dem Impressionismus in Deutschland zum Durchbruch verhalf; seiner Frau, der großen Schauspielerin Tilla Durieux; dem Verleger Bruno Cassirer; Rilkes Gönnerin Eva Cassirer; und der in die Familie eingeheirateten Schriftstellerin Nadine Gordimer. Schließlich verfolgt Sigrid Bauschinger den Weg der Cassirers ins Exil, das den meisten von ihnen das Überleben sicherte, die Familie aber über den gesamten Erdball verstreute.

Webcode: https://www.chbeck.de/14439797

Inhalt

Vorwort: Familiengeschichten und Familiengeschichte

Einleitung: Schlesische Ursprünge

1. KAPITEL
Die erste Generation: Handel und Industrie
Max Cassirer (1857–1943)

2. KAPITEL
Die zweite Generation: Kunst und Wissenschaft
Fritz Cassirer (1871–1926)
Paul Cassirer (1871–1926)
Bruno Cassirer (1872–1941)
Die Cassirers und andere Berliner Kunstsammler
Ernst Cassirer (1874–1945)


3. KAPITEL
Sozialarbeit und Pädagogik:
Edith Geheeb-Cassirer (1885–1982)

4. KAPITEL Familie und Judentum
Die Cassirers als Familie
Die Cassirers und das Judentum


5. Kapitel
Die Familie Cassirer im Exil
Ernst Cassirer in England, Schweden und den USA (1933–1945)
Edith Geheeb-Cassirer und die Ecole d’Humanité in der Schweiz (1934–1982)
Max Cassirer in der Schweiz und in England (1938–1943)
Bruno Cassirer in Oxford (1938–1941)
Die dritte Generation im Exil
W. David Falk (1906–1991) in England, Australien und den USA
Henry Cassirer (1911–2004) in England, den USA und Frankreich
Wilfred Cass (geb. 1924) in England


6. KAPITEL
Drei Frauen
Tilla Durieux (1880–1971)
Eva Cassirer-Solmitz (1885–1974)
Nadine Gordimer (1923–2014)


Nachwort

Siglen
Anmerkungen
Generationenverzeichnis
Bildnachweis
Personenregister

Pressestimmen

"Verdienstvolle Darstellung."
Klaus Bellin, Neues Deutschland, 23. Januar 2017


"Sigrid Bauschinger hat das schier Unmögliche möglich gemacht."
P.S. Die linke Zürcher Zeitung, 4. Dezember 2015


„[…] ist es das Verdienst von Sigrid Bauschinger, einen Familienkosmos lebendig werden zu lassen – ohne die geistigen Leistungen zu vernachlässigen.“
Claudia Kühner, Neue Zürcher Zeitung, 29. November 2015


"In ihrer materialreichen Biografie über die Familie Cassirer schließt die in Massachusetts lehrende Germanistin Sigrid Bauschinger große Wissenslücken bezüglich der Lebensläufe einzelner Familienmitglieder."
Harry Nutt, FR, 9. November 2015


"ARD, übernehmen Sie! Hier ist Stoff für eine große Serie."
Elke Schmitter, Literatur Spiegel, 31. Oktober 2015