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Birkhan, Helmut

Magie im Mittelalter

Die Welt der Zauberer und Hexen


ben zi bena               Knochen zu Knochen,
bluot zi bluoda,         Blut zu Blut,
lid zi geliden,             Glied zu Glied,
sose gelimida sin.    so sollen sie fest gefügt sein.

Mal durch einen Heilzauber – der uns in diesem Fall in den Merseburger Zaubersprüchen erhalten geblieben ist –, mal durch einen Wetter- oder Schadenszauber, aber auch mit Hilfe noch ganz anderer magischer Methoden haben die Menschen im Mittelalter und der frühen Neuzeit versucht, ihr eigenes Leben, ihre Mitmenschen und ihre Welt zu beeinflussen. Helmut Birkhan hat ein spannendes Buch über magische Praxis und ihre Denkvoraussetzungen geschrieben, in dem er anhand zahlreicher konkreter Beispiele die Welt der Zauberer und Hexen wieder lebendig werden lässt und auch die Einstellung, Ängste und Reaktionen ihrer Zeitgenossen beschreibt.

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Bibliografie

978-3-406-60632-8

Erschienen am 31. August 2010

205 S., mit 16 Abbildungen im Text

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 12,95 € Kaufen
Inhalt
I. Begriffsbestimmung von Magie

II. Die dem Aberglauben und der Magie zugrundeliegenden Denkmuster
1) Der unzulässig hergestellte Kausalzusammenhang
2) Die «Beseelung» des Nicht-Beseelten und Nicht-Anthropomorphen
3) Die Wirkung durch Ähnlichkeit – ‹Ähnliches durch Ähnliches› (similia similibus)
4) Das Prinzip des in illo tempore (‹in jener Zeit›), also: «wie einst so jetzt»
5) Der Glaube an eine gewisse Vorbestimmtheit des Künftigen und deren Erkennbarkeit
6) Der Glaube an die Existenz einer besonderen «Kraft» in Dingen und Lebewesen
7) Der Glaube an die unvermittelte Macht des Zeichens, insbesondere des Wortes

III. Magie der Gelehrten im Mittelalter und der Frühen Neuzeit
1) Beispiele «wissenschaftlicher Magie»
a) Die magia praestigiatrix oder Taschenspielerkunst
b) Magia mathematica
c) Die magia mechanica
d) «Natürliche Magie» (magia naturalis)
    Alchemie
    Medizin
    Pharmazie
    «Drakontologie»
    Mineralogie
    Gartenbau
e) Beispiele für magia diabolica
f) «Weiße» und «Schwarze Magie»
2) Zauberbücher als eigene Gattung im Grenzbereich zwischen gelehrter und volkstümlicher Magie

IV. Magie im Volksglauben
1) Literarische Quellen
2) Der kirchliche Einschlag in Volksaberglauben und volkstümlicher Magie
3) Typologie von Volksaberglauben und -magie
a) Dämonengestalten
b) Opfer
c) Mantik
d) Jagdzauber
e) Fruchtbarkeitszauber
f) Sich verwandeln und unsichtbar machen
g) Liebes- und Potenzzauber
h) Wetterzauber
i) Heil- und Krankheitszauber
j) Schad- und Abwehrzauber
k) Glückszauber
l) Gespensterzauber, Umgang mit Dämonen und Toten
m) Nachtfahrten


Abgekürzte Sprachbezeichnungen

Abbildungsnachweis

Bibliographische Hinweise

Anmerkungen

Sach- und Namenregister

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-60632-8

Erschienen am 31. August 2010

205 S., mit 16 Abbildungen im Text

Softcover

Softcover 12,95 € Kaufen

Birkhan, Helmut

Magie im Mittelalter

Die Welt der Zauberer und Hexen


ben zi bena               Knochen zu Knochen,
bluot zi bluoda,         Blut zu Blut,
lid zi geliden,             Glied zu Glied,
sose gelimida sin.    so sollen sie fest gefügt sein.

Mal durch einen Heilzauber – der uns in diesem Fall in den Merseburger Zaubersprüchen erhalten geblieben ist –, mal durch einen Wetter- oder Schadenszauber, aber auch mit Hilfe noch ganz anderer magischer Methoden haben die Menschen im Mittelalter und der frühen Neuzeit versucht, ihr eigenes Leben, ihre Mitmenschen und ihre Welt zu beeinflussen. Helmut Birkhan hat ein spannendes Buch über magische Praxis und ihre Denkvoraussetzungen geschrieben, in dem er anhand zahlreicher konkreter Beispiele die Welt der Zauberer und Hexen wieder lebendig werden lässt und auch die Einstellung, Ängste und Reaktionen ihrer Zeitgenossen beschreibt.
Webcode: https://www.chbeck.de/32070

Inhalt

I. Begriffsbestimmung von Magie

II. Die dem Aberglauben und der Magie zugrundeliegenden Denkmuster
1) Der unzulässig hergestellte Kausalzusammenhang
2) Die «Beseelung» des Nicht-Beseelten und Nicht-Anthropomorphen
3) Die Wirkung durch Ähnlichkeit – ‹Ähnliches durch Ähnliches› (similia similibus)
4) Das Prinzip des in illo tempore (‹in jener Zeit›), also: «wie einst so jetzt»
5) Der Glaube an eine gewisse Vorbestimmtheit des Künftigen und deren Erkennbarkeit
6) Der Glaube an die Existenz einer besonderen «Kraft» in Dingen und Lebewesen
7) Der Glaube an die unvermittelte Macht des Zeichens, insbesondere des Wortes

III. Magie der Gelehrten im Mittelalter und der Frühen Neuzeit
1) Beispiele «wissenschaftlicher Magie»
a) Die magia praestigiatrix oder Taschenspielerkunst
b) Magia mathematica
c) Die magia mechanica
d) «Natürliche Magie» (magia naturalis)
    Alchemie
    Medizin
    Pharmazie
    «Drakontologie»
    Mineralogie
    Gartenbau
e) Beispiele für magia diabolica
f) «Weiße» und «Schwarze Magie»
2) Zauberbücher als eigene Gattung im Grenzbereich zwischen gelehrter und volkstümlicher Magie

IV. Magie im Volksglauben
1) Literarische Quellen
2) Der kirchliche Einschlag in Volksaberglauben und volkstümlicher Magie
3) Typologie von Volksaberglauben und -magie
a) Dämonengestalten
b) Opfer
c) Mantik
d) Jagdzauber
e) Fruchtbarkeitszauber
f) Sich verwandeln und unsichtbar machen
g) Liebes- und Potenzzauber
h) Wetterzauber
i) Heil- und Krankheitszauber
j) Schad- und Abwehrzauber
k) Glückszauber
l) Gespensterzauber, Umgang mit Dämonen und Toten
m) Nachtfahrten


Abgekürzte Sprachbezeichnungen

Abbildungsnachweis

Bibliographische Hinweise

Anmerkungen

Sach- und Namenregister