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Bösch, Frank

Zeitenwende 1979

Als die Welt von heute begann

Im Jahr 1979 häuften sich weltweit Krisen, Revolutionen und euphorische Aufbrüche. Die iranische Revolution, die Aufnahme der Boat People, die Öffnung Chinas, Margaret Thatchers neoliberale Wende, der Atomunfall in Harrisburg oder die Gründung der GRÜNEN brachten vom Islamismus bis zum Umweltschutz neue Themen auf die weltpolitische Agenda. Frank Bösch schildert in seinem brillanten Panorama, wie diese Ereignisse 1979 aufkamen und welche weitreichenden Folgen sie hatten: politisch, kulturell und - mit Energiespar-Appellen, Nicaragua-Kaffee, Fremdenhass und Willkommenskultur - auch für unseren Alltag. Eine faszinierende Zeitreise zu den Quellen unserer Gegenwart.

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Bibliografie

978-3-406-75496-8

Erscheint am 16. Juli 2020

512 S., mit 20 Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 16,00 € Kaufen
Inhalt
Einleitung - Die Welt im Umbruch

1. Die Revolution im Iran - Der Westen und der radikale Islam
2. Papst Johannes Paul II. in Polen - Die Kirche als Herausforderung für den Sozialismus
3. Die Revolution in Nicaragua - Solidarität mit der Dritten Welt
4. Chinas Öffnung unter Deng Xiaoping - Wege in die Globalisierung
5. Die Boat People aus Vietnam - Rettung von Flüchtlingen
6. Der sowjetische Einmarsch in Afghanistan - Umbruch im Kalten Krieg
7. Thatchers Wahl und die Gründung der Grünen - Neoliberalismus und Ökologie
8. Die zweite Ölkrise - Globale Abhängigkeiten und Wege zum Energiesparen
9. Der AKW-Unfall bei Harrisburg - Angst vor der Atomkraft
10. Die Fernsehserie Holocaust - «Geschichtssturm» und neue Erinnerungskultur

Epilog - Globale Wendepunkte und der Beginn unserer Gegenwart

Anhang
Pressestimmen

Pressestimmen

"Ein Beispiel für die Wissenschaftsdisziplin jüngste Zeitgeschichte, wie sie besser kaum sein kann.“ 
Sven Felix Kellerhoff, WELT.de



"Frank Bösch (…) hat in seinem Buch ,Zeitenwende 1979‘ die wichtigsten Ereignisse aus jenem Jahr zusammengetragen und beschrieben, wie diese bis in die Gegenwart strahlen. Und dass ohne sie unsere Ordnung von heute möglicherweise gar nicht denkbar wäre, sowohl im globalen als auch im nationalen Sinne.“ ​ stern.de



"Ein historisch doppelt gelungener Perspektivwechsel: zeitlich und räumlich. Durch das gut begründete Zusammenfügen von Ereignissen in weit voneinander entfernten Ländern entsteht das Mosaik eines welthistorischen Umbruchs.“
Moritz Behrendt, Neue Zürcher Zeitung



"Ein prägendes Jahr, nachgezeichnet in einem lesenswerten Buch.“​
Internationale Politik



"Das Buch ‚Zeitenwende 1979‘ von Frank Bösch ist vor allem deshalb so aufschlussreich, weil es markante Ereignisse in einen historischen Zusammenhang stellt. (…) Zudem gelingt es ihm, das lebendige Bild eines bewegten Jahres zu zeichnen, das uns die Welt von heute vielleicht ein bisschen besser verstehen lässt.“
Ralph Gerstenberg, Deutschlandfunk



"Wer aber besser verstehen will, wie sich die multipolare, multimediale, globalisierte Welt von heute so (durch-)dreht, sollte zu diesem Buch greifen.“
Stefan Küpper, Augsburger Allgemeine



"Ein aufregender Perspektivenwechsel (…) weg von der Bipolarität des Kalten Krieges, hin zu einer multipolaren Betrachtung.“​​
Christoph Feil, Heilbronner Stimme



"Der Gewinn von Böschs eindrucksvoller Studie ist daher ein weltoffeneres, medienbewussteres und pluraleres Geschichtsbild.“
Konrad H. Jarausch, Historische Zeitschrift



"Ein einsichtsreiches Sachbuch über die Geburt des Neoliberalismus und der grünen Ideologie, das Ende des sowjetischen Imperiums und den Beginn der Herrschaft der Ayatollahs."
Denis Scheck, Druckfrisch



"Zum Glück gibt es jetzt diese schöne Buch.“
Jan Küveler, Literarische WELT



"Schicksalsfragen der Gegenwart wie Migration und Klimawandel, Kapitalismus und Islam traten damals in die Welt. Das hat sie nicht übersichtlicher gemacht, aber, wie man bei Frank Bösch nachlesen kann, durchaus begreifbar.“
Sonja Zekri, Süddeutsche Zeitung



"Frank Böschs Buch ist ein wunderbarer Brunnen, aus dem man gar nicht genug schöpfen kann."
Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung



"Bösch trennt die Ereignisse in Kapitel - und fügt sie doch durch oftmals überraschende Bezüge immer wieder zusammen in eine große Erzählung‘. So entsteht Globalgeschichte."
Frank Herold, Der Tagesspiegel



"Ein erschreckend aktueller Blick zurück, der viele der heutigen Debatten in historisch anderem Licht erscheinen lässt.“
Lazar Backovic, Handelsblatt



"Frank Bösch ist mit ‚1979‘ ein wichtiger Fund gelungen!“
Michael Brackmann, Handelsblatt



"Böschs Buch beeindruckt durch seine Materialfülle und seine sorgfältige Argumentation.“
Rudolf Walther, taz



"Für seine These, dass 1979 eine Zeitenwende war, findet Bösch eindeutige Belege und klare Argumente. Sein Buch bietet eine neue Perspektive und füllt so eine Leerstelle in der deutschen Geschichtswissenschaft und Erinnerungskultur.“​
​​Moritz Behrendt, Deutschlandfunk Kultur



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-75496-8

Erscheint am 16. Juli 2020

512 S., mit 20 Abbildungen

Softcover

Softcover 16,00 € Kaufen

Bösch, Frank

Zeitenwende 1979

Als die Welt von heute begann

Im Jahr 1979 häuften sich weltweit Krisen, Revolutionen und euphorische Aufbrüche. Die iranische Revolution, die Aufnahme der Boat People, die Öffnung Chinas, Margaret Thatchers neoliberale Wende, der Atomunfall in Harrisburg oder die Gründung der GRÜNEN brachten vom Islamismus bis zum Umweltschutz neue Themen auf die weltpolitische Agenda. Frank Bösch schildert in seinem brillanten Panorama, wie diese Ereignisse 1979 aufkamen und welche weitreichenden Folgen sie hatten: politisch, kulturell und - mit Energiespar-Appellen, Nicaragua-Kaffee, Fremdenhass und Willkommenskultur - auch für unseren Alltag. Eine faszinierende Zeitreise zu den Quellen unserer Gegenwart.
Webcode: https://www.chbeck.de/30917925

Inhalt

Einleitung - Die Welt im Umbruch

1. Die Revolution im Iran - Der Westen und der radikale Islam
2. Papst Johannes Paul II. in Polen - Die Kirche als Herausforderung für den Sozialismus
3. Die Revolution in Nicaragua - Solidarität mit der Dritten Welt
4. Chinas Öffnung unter Deng Xiaoping - Wege in die Globalisierung
5. Die Boat People aus Vietnam - Rettung von Flüchtlingen
6. Der sowjetische Einmarsch in Afghanistan - Umbruch im Kalten Krieg
7. Thatchers Wahl und die Gründung der Grünen - Neoliberalismus und Ökologie
8. Die zweite Ölkrise - Globale Abhängigkeiten und Wege zum Energiesparen
9. Der AKW-Unfall bei Harrisburg - Angst vor der Atomkraft
10. Die Fernsehserie Holocaust - «Geschichtssturm» und neue Erinnerungskultur

Epilog - Globale Wendepunkte und der Beginn unserer Gegenwart

Anhang

Pressestimmen

"Ein Beispiel für die Wissenschaftsdisziplin jüngste Zeitgeschichte, wie sie besser kaum sein kann.“ 
Sven Felix Kellerhoff, WELT.de


"Frank Bösch (…) hat in seinem Buch ,Zeitenwende 1979‘ die wichtigsten Ereignisse aus jenem Jahr zusammengetragen und beschrieben, wie diese bis in die Gegenwart strahlen. Und dass ohne sie unsere Ordnung von heute möglicherweise gar nicht denkbar wäre, sowohl im globalen als auch im nationalen Sinne.“ ​ stern.de


"Ein historisch doppelt gelungener Perspektivwechsel: zeitlich und räumlich. Durch das gut begründete Zusammenfügen von Ereignissen in weit voneinander entfernten Ländern entsteht das Mosaik eines welthistorischen Umbruchs.“
Moritz Behrendt, Neue Zürcher Zeitung


"Ein prägendes Jahr, nachgezeichnet in einem lesenswerten Buch.“​
Internationale Politik


"Das Buch ‚Zeitenwende 1979‘ von Frank Bösch ist vor allem deshalb so aufschlussreich, weil es markante Ereignisse in einen historischen Zusammenhang stellt. (…) Zudem gelingt es ihm, das lebendige Bild eines bewegten Jahres zu zeichnen, das uns die Welt von heute vielleicht ein bisschen besser verstehen lässt.“
Ralph Gerstenberg, Deutschlandfunk


"Wer aber besser verstehen will, wie sich die multipolare, multimediale, globalisierte Welt von heute so (durch-)dreht, sollte zu diesem Buch greifen.“
Stefan Küpper, Augsburger Allgemeine


"Ein aufregender Perspektivenwechsel (…) weg von der Bipolarität des Kalten Krieges, hin zu einer multipolaren Betrachtung.“​​
Christoph Feil, Heilbronner Stimme


"Der Gewinn von Böschs eindrucksvoller Studie ist daher ein weltoffeneres, medienbewussteres und pluraleres Geschichtsbild.“
Konrad H. Jarausch, Historische Zeitschrift


"Ein einsichtsreiches Sachbuch über die Geburt des Neoliberalismus und der grünen Ideologie, das Ende des sowjetischen Imperiums und den Beginn der Herrschaft der Ayatollahs."
Denis Scheck, Druckfrisch


"Zum Glück gibt es jetzt diese schöne Buch.“
Jan Küveler, Literarische WELT


"Schicksalsfragen der Gegenwart wie Migration und Klimawandel, Kapitalismus und Islam traten damals in die Welt. Das hat sie nicht übersichtlicher gemacht, aber, wie man bei Frank Bösch nachlesen kann, durchaus begreifbar.“
Sonja Zekri, Süddeutsche Zeitung


"Frank Böschs Buch ist ein wunderbarer Brunnen, aus dem man gar nicht genug schöpfen kann."
Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung


"Bösch trennt die Ereignisse in Kapitel - und fügt sie doch durch oftmals überraschende Bezüge immer wieder zusammen in eine große Erzählung‘. So entsteht Globalgeschichte."
Frank Herold, Der Tagesspiegel


"Ein erschreckend aktueller Blick zurück, der viele der heutigen Debatten in historisch anderem Licht erscheinen lässt.“
Lazar Backovic, Handelsblatt


"Frank Bösch ist mit ‚1979‘ ein wichtiger Fund gelungen!“
Michael Brackmann, Handelsblatt


"Böschs Buch beeindruckt durch seine Materialfülle und seine sorgfältige Argumentation.“
Rudolf Walther, taz


"Für seine These, dass 1979 eine Zeitenwende war, findet Bösch eindeutige Belege und klare Argumente. Sein Buch bietet eine neue Perspektive und füllt so eine Leerstelle in der deutschen Geschichtswissenschaft und Erinnerungskultur.“​
​​Moritz Behrendt, Deutschlandfunk Kultur