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Boyle, Nicholas

Kleine deutsche Literaturgeschichte

Nicholas Boyle stellt in seiner ebenso brillanten wie knapp gefaßten Geschichte der deutschsprachigen Literatur die wichtigsten Autoren und Werke vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart vor. Gleichzeitig zeigt er, wie die Literatur zu allen Zeiten auf politische und soziale, auf religiöse und philosophische Entwicklungen reagiert hat. So erzählt Boyle mit der Geschichte der Literatur auch die Geschichte der Gesellschaft, der die Autoren und die Leser entstammten. Dabei wird deutlich, wieso die Literatur in Deutschland, Österreich und der Schweiz oft ganz unterschiedliche Wege beschritt. Überall hat Boyle auch die übrige europäische Literatur im Blick, der die deutsche manchmal vorauseilte, manchmal hinterherhinkte. Der gepriesene Goethe-Biograph erweist sich in diesem Buch wieder als der souveräne Kenner, der pointierte Einsichten mit der Kunst der Erzählung zu verbinden versteht.
Von Nicholas Boyle. Aus dem Englischen von Martin Pfeiffer.

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Bibliografie

978-3-406-58663-7

Erschienen am 23. Februar 2009

Statt 17,90 € jetzt nur noch 6,95 €

272 S., Mit 44 Abbildungen und 1 Karte

Hardcover

Hardcover 6,95 € Kaufen
Inhalt

Einleitung


Kapitel 1
Der Bourgeois und der Beamte:

Ein historischer Überblick

Kapitel 2 Die Grundlegung (bis 1720)

Kapitel 3 Das Zeitalter der Aufklärung (1720 – 1781)

Kapitel 4 Das Zeitalter des Idealismus (1781 – 1832)

Kapitel 5 Das Zeitalter des Materialismus (1832 – 1914)

Kapitel 6 Trauma und Erinnerung (1914 – heute)

Kapitel 7 Österreich und die Schweiz


Anhang
Dank

Zitatnachweise

Bildnachweis

Personenregister

Ortsregister

Sachregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Mit echtem Kennerblick."
Madame, April 2010



"Der Goethe-Biograph aus Cambridge mag angelsächsische Leser im Auge gehabt haben. Das mindert das Gewicht des originellen Büchleins aber keineswegs. Wo hat man einmal gehört, dass die Literatur der DDR das letzte Rückzugsgebiet der Wirklichkeitsfremdheit war, echte Erbin der falschen deutschen Klassik?"
Katharina Rutschky, Frankfurter Rundschau, 14. Januar 2010



"Wenn dies Buch ursprünglich als ein Vademecum für britische Studenten gedacht war, dann schmälern gewisse Anglizismen keineswegs den Eindruck, dass hier deutsche Kultur mit kritischen, aber liebevollen Augen von außen betrachtet wird, so wie einst ein Georg Christoph Lichtenberg die englische Kultur in Augenschein genommen hat."
Dietrich Kreidt, SWR2, 13. Januar 2010



"Es geht um ein waghalsiges Unternehmen: Der Cambridger Germanist Nicholas Boyle, Autor einer bisher zweibändigen Goethe-Biografie, die zu Recht von allen Seiten höchstes Lob erhielt, präsentiert mehr als tausend Jahre deutscher Literaturgeschichte auf 250 Seiten. Auch ein brillanter Erzähler wie Boyle braucht dafür einen Plot, der erlaubt, die vielen Dichter- und Textporträts zu einem plausiblen Entwicklungszusammenhang zu verknüpfen. Boyle wählt einen mentalitätsgeschichtlichen Zugang: Die deutsche Kultur der Neuzeit, so erläutert das Einleitungskapitel, ist ursprünglich das Werk von protestantischen Beamten in autokratischen Kleinstaaten – eine bis in die Gegenwart wirksame Tradition. (...) Die Fülle beherzter Wertungen und – durchaus auch ungerechter – Urteile macht das Buch lesenswerter, als es die meist ängstlich ausgewogenen, dickleibigen Literaturgeschichten deutscher Provenienz sind."
Manfred Koch, Neue Zürcher Zeitung, 1. September 2009



"Nicholas Boyles fulminanter Sprint durch die deutsche Literaturgeschichte."
Manfred Koch, Neue Zürcher Zeitung, 1. September 2009



"Nicholas Boyle versteht es, das Besondere an einem Autor oder einem Werk in knappen Wendungen auf den Begriff zu bringen und dabei die weiterlaufenden Prozesse nicht aus dem Blick zu lassen. (...) Boyle seinerseits verliert die politischen Zusammenhänge nie aus den Augen, ebenso wenig wie philosophische Konnotationen. (...)
Summa summarum lässt sich diese britische deutsche Literaturgeschichte jedem Leser nachdrücklich empfehlen, der an einer kompakten, kurzweiligen und durchaus eigenwilligen Gesamtgeschichte der deutschsprachigen Literatur interessiert ist."
Martin Krumbholz, Deutschlandfunk, 5. August 2009



"Mit Vergnügen allerdings liest man die knappe Einlassung auf Wilhelm Busch, der einer der erfolgreichsten deutschen Schriftsteller war, und dessen ‚Satiren auf dünkelhafte Dichter, religiöse Heuchler und die Gemeinheiten kleiner Jungen in einer amoralischen Welt, in der nur die Tüchtigen überleben, in das deutsche kollektive Gedächtnis eingegangen sind’."
Lerke von Saalfeld, Die Welt, Die literarische Welt, 25. April 2009



"In der englischen Originalfassung nennt Nicholas Boyle seine ‚Kleine deutsche Literaturgeschichte’ ‚A very short Introduction’, doch sie ist nichts weniger als das: Sie führt nicht in die deutsche Literatur ein, sondern weit über sie hinaus."
Hannelore Schlaffer, Süddeutsche Zeitung, 7./8. März 2009



"Nicholas Boyle wird seinem riesigen Gegenstand, den er mit Eleganz, Understatement und der gebotenen Knappheit fasst, erstaunlich gerecht. (...) Doch Boyle meistert die Kürze mit ähnlicher Bravour wie das so vielversprechend angefangene wissenschaftliche Standardwerk."
Alexander Košenina, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Februar 2009



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Bibliografie

978-3-406-58663-7

Erschienen am 23. Februar 2009

Statt 17,90 € jetzt nur noch 6,95 €

272 S., Mit 44 Abbildungen und 1 Karte

Hardcover

Hardcover 6,95 € Kaufen

Boyle, Nicholas

Kleine deutsche Literaturgeschichte

Nicholas Boyle stellt in seiner ebenso brillanten wie knapp gefaßten Geschichte der deutschsprachigen Literatur die wichtigsten Autoren und Werke vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart vor. Gleichzeitig zeigt er, wie die Literatur zu allen Zeiten auf politische und soziale, auf religiöse und philosophische Entwicklungen reagiert hat. So erzählt Boyle mit der Geschichte der Literatur auch die Geschichte der Gesellschaft, der die Autoren und die Leser entstammten. Dabei wird deutlich, wieso die Literatur in Deutschland, Österreich und der Schweiz oft ganz unterschiedliche Wege beschritt. Überall hat Boyle auch die übrige europäische Literatur im Blick, der die deutsche manchmal vorauseilte, manchmal hinterherhinkte. Der gepriesene Goethe-Biograph erweist sich in diesem Buch wieder als der souveräne Kenner, der pointierte Einsichten mit der Kunst der Erzählung zu verbinden versteht.
Von Nicholas Boyle. Aus dem Englischen von Martin Pfeiffer.
Webcode: https://www.chbeck.de/26331

Inhalt

Einleitung


Kapitel 1
Der Bourgeois und der Beamte:

Ein historischer Überblick

Kapitel 2 Die Grundlegung (bis 1720)

Kapitel 3 Das Zeitalter der Aufklärung (1720 – 1781)

Kapitel 4 Das Zeitalter des Idealismus (1781 – 1832)

Kapitel 5 Das Zeitalter des Materialismus (1832 – 1914)

Kapitel 6 Trauma und Erinnerung (1914 – heute)

Kapitel 7 Österreich und die Schweiz


Anhang
Dank

Zitatnachweise

Bildnachweis

Personenregister

Ortsregister

Sachregister

Pressestimmen

"Mit echtem Kennerblick."
Madame, April 2010


"Der Goethe-Biograph aus Cambridge mag angelsächsische Leser im Auge gehabt haben. Das mindert das Gewicht des originellen Büchleins aber keineswegs. Wo hat man einmal gehört, dass die Literatur der DDR das letzte Rückzugsgebiet der Wirklichkeitsfremdheit war, echte Erbin der falschen deutschen Klassik?"
Katharina Rutschky, Frankfurter Rundschau, 14. Januar 2010


"Wenn dies Buch ursprünglich als ein Vademecum für britische Studenten gedacht war, dann schmälern gewisse Anglizismen keineswegs den Eindruck, dass hier deutsche Kultur mit kritischen, aber liebevollen Augen von außen betrachtet wird, so wie einst ein Georg Christoph Lichtenberg die englische Kultur in Augenschein genommen hat."
Dietrich Kreidt, SWR2, 13. Januar 2010


"Es geht um ein waghalsiges Unternehmen: Der Cambridger Germanist Nicholas Boyle, Autor einer bisher zweibändigen Goethe-Biografie, die zu Recht von allen Seiten höchstes Lob erhielt, präsentiert mehr als tausend Jahre deutscher Literaturgeschichte auf 250 Seiten. Auch ein brillanter Erzähler wie Boyle braucht dafür einen Plot, der erlaubt, die vielen Dichter- und Textporträts zu einem plausiblen Entwicklungszusammenhang zu verknüpfen. Boyle wählt einen mentalitätsgeschichtlichen Zugang: Die deutsche Kultur der Neuzeit, so erläutert das Einleitungskapitel, ist ursprünglich das Werk von protestantischen Beamten in autokratischen Kleinstaaten – eine bis in die Gegenwart wirksame Tradition. (...) Die Fülle beherzter Wertungen und – durchaus auch ungerechter – Urteile macht das Buch lesenswerter, als es die meist ängstlich ausgewogenen, dickleibigen Literaturgeschichten deutscher Provenienz sind."
Manfred Koch, Neue Zürcher Zeitung, 1. September 2009


"Nicholas Boyles fulminanter Sprint durch die deutsche Literaturgeschichte."
Manfred Koch, Neue Zürcher Zeitung, 1. September 2009


"Nicholas Boyle versteht es, das Besondere an einem Autor oder einem Werk in knappen Wendungen auf den Begriff zu bringen und dabei die weiterlaufenden Prozesse nicht aus dem Blick zu lassen. (...) Boyle seinerseits verliert die politischen Zusammenhänge nie aus den Augen, ebenso wenig wie philosophische Konnotationen. (...)
Summa summarum lässt sich diese britische deutsche Literaturgeschichte jedem Leser nachdrücklich empfehlen, der an einer kompakten, kurzweiligen und durchaus eigenwilligen Gesamtgeschichte der deutschsprachigen Literatur interessiert ist."
Martin Krumbholz, Deutschlandfunk, 5. August 2009


"Mit Vergnügen allerdings liest man die knappe Einlassung auf Wilhelm Busch, der einer der erfolgreichsten deutschen Schriftsteller war, und dessen ‚Satiren auf dünkelhafte Dichter, religiöse Heuchler und die Gemeinheiten kleiner Jungen in einer amoralischen Welt, in der nur die Tüchtigen überleben, in das deutsche kollektive Gedächtnis eingegangen sind’."
Lerke von Saalfeld, Die Welt, Die literarische Welt, 25. April 2009


"In der englischen Originalfassung nennt Nicholas Boyle seine ‚Kleine deutsche Literaturgeschichte’ ‚A very short Introduction’, doch sie ist nichts weniger als das: Sie führt nicht in die deutsche Literatur ein, sondern weit über sie hinaus."
Hannelore Schlaffer, Süddeutsche Zeitung, 7./8. März 2009


"Nicholas Boyle wird seinem riesigen Gegenstand, den er mit Eleganz, Understatement und der gebotenen Knappheit fasst, erstaunlich gerecht. (...) Doch Boyle meistert die Kürze mit ähnlicher Bravour wie das so vielversprechend angefangene wissenschaftliche Standardwerk."
Alexander Košenina, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Februar 2009