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Breyer, Francis

Schwarze Pharaonen

Nubiens Königreiche am Nil

In Nubien sind mehr Pyramiden erhalten als in Ägypten, doch die sagenhaft reichen schwarzen Könige und ihre Inschriften geben bis heute Rätsel auf. Francis Breyer, einer der wenigen Experten weltweit, die an der Entschlüsselung des Meroitischen arbeiten, bietet einen faszinierenden Überblick über die Kulturen und Reiche südlich des Alten Ägypten, die bis heute zu Unrecht im Schatten des nördlichen Nachbarn stehen.
Schaut man auf Karten des Alten Ägypten, könnte man meinen, südlich des ersten Nilkatarakts sei die Welt oder zumindest die Kultur zu Ende gewesen. Die Ägypter selbst haben versucht, diesen Eindruck zu erwecken. Dabei gab es dort blühende Reiche, deren Könige als "Schwarze Pharaonen" zeitweise auch in Ägypten herrschten. Francis Breyer beschreibt die Geschichte der nubischen Kulturen von den ersten Gemeinwesen im 5. Jahrtausend v. Chr. über die kuschitischen Reiche mit ihren Metropolen Kerma, Napata und Meroë bis zu den christlichen und islamischen Königtümern und Sultanaten im Mittelalter. Er folgt den archäologischen Spuren von Götterglaube und Gesellschaft und erklärt, was es mit den dunkelhäutigen Würdenträgern in ägyptischen Gräbern auf sich hat. Sein anschaulich geschriebenes Buch macht eindrucksvoll deutlich, was wir gewinnen, wenn wir endlich über den Tellerrand der kanonischen Hochkulturen hinausblicken.

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Bibliografie

978-3-406-77434-8

Bereits angekündigt u.d. Titel: Die schwarzen Pharaonen

Erschienen am 26. August 2021

238 S., mit 47 Abbildungen und 2 Karten

Hardcover

Bibliografische Reihen

Hardcover 18,00 € Kaufen
Inhalt
Wo die wilden Frauen herrschten

1. Nubien: Das Land und seine Menschen
2. Frühe Spuren in der Jungsteinzeit (5.– 4. Jahrtausend v. Chr.)
3. Unternubien: Die Kultur der A-Gruppe (3800 – 2900 v. Chr.)
4. Nach den «dunklen» Jahrhunderten: Die C-Gruppe (2300 – 1500 v. Chr.)
5. Durch die Wüste
6. Nubier in Ägypten, Ägypter in Nubien
7. Aufstieg und Fall des Reichs von Kerma (2500 – 1450 v. Chr.)
8. Nubien als ägyptische Kolonie (1450 – 1100 v. Chr.)
9. Das Schweigen der Quellen (1100 – 750 v. Chr.)
10. Die Schwarzen Pharaonen aus Kusch (735 – 664 v. Chr.)
11. Zurück im Sudan: Die Könige von Napata (664 – 250 v. Chr.)
12. Die Pyramiden von Meroë (250 v. Chr. – 6. Jahrhundert n. Chr.)
13. Unter Kreuz und Halbmond (6.– 19. Jahrhundert)

Was bleibt

Anhang
Epochenübersicht
Die Herrscher der Königreiche von Kusch
Literatur
Literatur und Quellen zu den einzelnen Kapiteln
Bildnachweis
Namenregister
Geographisches Register
Pressestimmen

Pressestimmen

"fesselnde Darstellung“

Antike Welt, Lara Hitzmann



"Das kompaktes Geschichtswerk beginnt im 5. Jahrtausend v. Chr. und wirft eindrucksvolle Schlaglichter.“

PM History



"Illustriert aufs Beste, dass wir aus unserer Schulbildung nur ein lückenhaftes Bild der Antike haben."

Die Presse, Martin Kugler



"hervorragender Überblick über die derzeitige Forschungslage zu den nubischen Reichen“

Sachbuch-Couch.de, Carola Krauße-Reim



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-77434-8

Erschienen am 26. August 2021

238 S., mit 47 Abbildungen und 2 Karten

Hardcover

Hardcover 18,00 € Kaufen

Breyer, Francis

Schwarze Pharaonen

Nubiens Königreiche am Nil

In Nubien sind mehr Pyramiden erhalten als in Ägypten, doch die sagenhaft reichen schwarzen Könige und ihre Inschriften geben bis heute Rätsel auf. Francis Breyer, einer der wenigen Experten weltweit, die an der Entschlüsselung des Meroitischen arbeiten, bietet einen faszinierenden Überblick über die Kulturen und Reiche südlich des Alten Ägypten, die bis heute zu Unrecht im Schatten des nördlichen Nachbarn stehen.
Schaut man auf Karten des Alten Ägypten, könnte man meinen, südlich des ersten Nilkatarakts sei die Welt oder zumindest die Kultur zu Ende gewesen. Die Ägypter selbst haben versucht, diesen Eindruck zu erwecken. Dabei gab es dort blühende Reiche, deren Könige als "Schwarze Pharaonen" zeitweise auch in Ägypten herrschten. Francis Breyer beschreibt die Geschichte der nubischen Kulturen von den ersten Gemeinwesen im 5. Jahrtausend v. Chr. über die kuschitischen Reiche mit ihren Metropolen Kerma, Napata und Meroë bis zu den christlichen und islamischen Königtümern und Sultanaten im Mittelalter. Er folgt den archäologischen Spuren von Götterglaube und Gesellschaft und erklärt, was es mit den dunkelhäutigen Würdenträgern in ägyptischen Gräbern auf sich hat. Sein anschaulich geschriebenes Buch macht eindrucksvoll deutlich, was wir gewinnen, wenn wir endlich über den Tellerrand der kanonischen Hochkulturen hinausblicken.
Webcode: https://www.chbeck.de/32390698

Inhalt

Wo die wilden Frauen herrschten

1. Nubien: Das Land und seine Menschen
2. Frühe Spuren in der Jungsteinzeit (5.– 4. Jahrtausend v. Chr.)
3. Unternubien: Die Kultur der A-Gruppe (3800 – 2900 v. Chr.)
4. Nach den «dunklen» Jahrhunderten: Die C-Gruppe (2300 – 1500 v. Chr.)
5. Durch die Wüste
6. Nubier in Ägypten, Ägypter in Nubien
7. Aufstieg und Fall des Reichs von Kerma (2500 – 1450 v. Chr.)
8. Nubien als ägyptische Kolonie (1450 – 1100 v. Chr.)
9. Das Schweigen der Quellen (1100 – 750 v. Chr.)
10. Die Schwarzen Pharaonen aus Kusch (735 – 664 v. Chr.)
11. Zurück im Sudan: Die Könige von Napata (664 – 250 v. Chr.)
12. Die Pyramiden von Meroë (250 v. Chr. – 6. Jahrhundert n. Chr.)
13. Unter Kreuz und Halbmond (6.– 19. Jahrhundert)

Was bleibt

Anhang
Epochenübersicht
Die Herrscher der Königreiche von Kusch
Literatur
Literatur und Quellen zu den einzelnen Kapiteln
Bildnachweis
Namenregister
Geographisches Register

Pressestimmen

"fesselnde Darstellung“

Antike Welt, Lara Hitzmann


"Das kompaktes Geschichtswerk beginnt im 5. Jahrtausend v. Chr. und wirft eindrucksvolle Schlaglichter.“

PM History


"Illustriert aufs Beste, dass wir aus unserer Schulbildung nur ein lückenhaftes Bild der Antike haben."

Die Presse, Martin Kugler


"hervorragender Überblick über die derzeitige Forschungslage zu den nubischen Reichen“

Sachbuch-Couch.de, Carola Krauße-Reim