Leseprobe Merken

Brunnermeier, Markus K./ James, Harold / Landau, Jean-Pierre

Euro

Der Kampf der Wirtschaftskulturen

Etliche Beobachter sind der Ansicht, dass der Euro die aktuelle Krise nicht überleben wird. Anders die Ökonomen Markus Brunnermeier und Jean-Pierre Landau, ein Deutscher und ein Franzose, sowie der britische Wirtschaftshistoriker Harold James. Sie sehen ein Kernproblem des Euro in den unterschiedlichen Wirtschaftskulturen der Euroländer, insbesondere Deutschlands und Frankreichs, die es zu überwinden gilt. Seit der Eurokrise setzen die Mitgliedsländer wieder auf nationale Lösungen, statt gemeinsame Antworten auf die europäischen Probleme zu suchen. Der Kampf der Wirtschaftskulturen ist entbrannt. Während das föderal geprägte Deutschland in der Fiskalpolitik auf starren Regeln beharrt, verlangt das zentralistische Frankreich Stimulusprogramme und eine flexible Handhabung, die den Regierungen Ermessensspielräume lässt. Für die Deutschen sind Finanzierungsengpässe vorwiegend auf Insolvenzprobleme zurückzuführen, die struktureller Reformen bedürfen, wogegen die Franzosen sie als temporäre Liquiditätsprobleme ansehen, die mit einer staatlichen Überbrückungsfinanzierung zu bewältigen sind. Dieses Buch plädiert für die Überwindung dieser Frontstellungen zugunsten einer gemeinsamen europäischen Wirtschaftskultur. Es verbindet ökonomische Analyse und ideengeschichtliche Reflexion und entwirft einen Fahrplan für Europas Zukunft.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-71233-3

Erschienen am 26. Januar 2018

525 S., mit 20 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 29,95 € Kaufen
e-Book 24,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Wahrer Glücksfall, dass sich hier drei Autoren zusammengefunden haben, deren jeweiliges Expertenwissen sich in idealer Weise ergänzt […] spannend und unterhaltsam präsentiert"
Karlhans Sauernheimer, fachbuchjournal, August 2017



"Ein wichtiges Buch, weil es helfen könnte, den Schulterschluss zwischen Deutschland und Frankreich zu stärken, was wiederum die Grundvoraussetzung für ein Überleben der Währungsunion ist."
Caspar Dohmen, Deutschlandfunk, 16. April 2018



"Auseinandergehende Lesarten ein- und desselben Vorgangs sind nicht nur die Folge von verschiedenen wirtschaftlichen Interessenlagen, sondern Ausdruck unterschiedlicher Wirtschaftsphilosophien in Europa. Das ist die durchaus erhellende These des Buches."
Till Knipper, Der Tagesspiegel, 7. Mai 2018



"Einer der wichtigsten Beiträge zur Zukunft Europas seit vielen Jahren."
Nikolaus Piper, Süddeutsche Zeitung, 28. Januar 2018



"Deutet den Kampf der Ideen historisch und entwirft Perspektiven zu seiner Überwindung."
Christopher Schwarz, Wirtschaftswoche, 16. Februar 2018



"Brunnermeier, James und Landau dringen in ihrem Gemeinschaftswerk zum Kern der ökonomischen Krise vor."
Thomas Speckmann, Tagesspiegel, 28. Februar 2018



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-71233-3

Erschienen am 26. Januar 2018

525 S., mit 20 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 29,95 € Kaufen
e-Book 24,99 € Kaufen

Brunnermeier, Markus K./ James, Harold / Landau, Jean-Pierre

Euro

Der Kampf der Wirtschaftskulturen

Etliche Beobachter sind der Ansicht, dass der Euro die aktuelle Krise nicht überleben wird. Anders die Ökonomen Markus Brunnermeier und Jean-Pierre Landau, ein Deutscher und ein Franzose, sowie der britische Wirtschaftshistoriker Harold James. Sie sehen ein Kernproblem des Euro in den unterschiedlichen Wirtschaftskulturen der Euroländer, insbesondere Deutschlands und Frankreichs, die es zu überwinden gilt. Seit der Eurokrise setzen die Mitgliedsländer wieder auf nationale Lösungen, statt gemeinsame Antworten auf die europäischen Probleme zu suchen. Der Kampf der Wirtschaftskulturen ist entbrannt. Während das föderal geprägte Deutschland in der Fiskalpolitik auf starren Regeln beharrt, verlangt das zentralistische Frankreich Stimulusprogramme und eine flexible Handhabung, die den Regierungen Ermessensspielräume lässt. Für die Deutschen sind Finanzierungsengpässe vorwiegend auf Insolvenzprobleme zurückzuführen, die struktureller Reformen bedürfen, wogegen die Franzosen sie als temporäre Liquiditätsprobleme ansehen, die mit einer staatlichen Überbrückungsfinanzierung zu bewältigen sind. Dieses Buch plädiert für die Überwindung dieser Frontstellungen zugunsten einer gemeinsamen europäischen Wirtschaftskultur. Es verbindet ökonomische Analyse und ideengeschichtliche Reflexion und entwirft einen Fahrplan für Europas Zukunft.
Webcode: https://www.chbeck.de/20246533

Pressestimmen

"Wahrer Glücksfall, dass sich hier drei Autoren zusammengefunden haben, deren jeweiliges Expertenwissen sich in idealer Weise ergänzt […] spannend und unterhaltsam präsentiert"
Karlhans Sauernheimer, fachbuchjournal, August 2017


"Ein wichtiges Buch, weil es helfen könnte, den Schulterschluss zwischen Deutschland und Frankreich zu stärken, was wiederum die Grundvoraussetzung für ein Überleben der Währungsunion ist."
Caspar Dohmen, Deutschlandfunk, 16. April 2018


"Auseinandergehende Lesarten ein- und desselben Vorgangs sind nicht nur die Folge von verschiedenen wirtschaftlichen Interessenlagen, sondern Ausdruck unterschiedlicher Wirtschaftsphilosophien in Europa. Das ist die durchaus erhellende These des Buches."
Till Knipper, Der Tagesspiegel, 7. Mai 2018


"Einer der wichtigsten Beiträge zur Zukunft Europas seit vielen Jahren."
Nikolaus Piper, Süddeutsche Zeitung, 28. Januar 2018


"Deutet den Kampf der Ideen historisch und entwirft Perspektiven zu seiner Überwindung."
Christopher Schwarz, Wirtschaftswoche, 16. Februar 2018


"Brunnermeier, James und Landau dringen in ihrem Gemeinschaftswerk zum Kern der ökonomischen Krise vor."
Thomas Speckmann, Tagesspiegel, 28. Februar 2018