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Burkhardt, Johannes

Deutsche Geschichte in der frühen Neuzeit

Johannes Burkhardt bietet einen ebenso informativen wie kompakten Überblick über die Richtungsweisenden Errungenschaften der Frühen Neuzeit in Deutschland, deren Nachwirkungen bis zum heutigen Tag spürbar sind. Er analysiert unter anderem die föderale Struktur des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, untersucht den durch die Konfessionalisierung bewirkten gesellschaftlichen Wandel, erläutert die Ursachen des Dreißigjährigen Krieges und schildert die Bedeutung grundlegender wissenschaftlicher und kultureller Entdeckungen wie die Erfindung des Buchdruckes.

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Bibliografie

978-3-406-56262-4

Erschienen am 23. März 2009

135 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 8,95 € Kaufen
e-Book 7,99 € Kaufen
Inhalt

Einleitung

I. Die Reichsreform – ein Langzeitprojekt für einen deutschen Bundesstaat
1. Die föderale Organisation des Landfriedens
2. Die neuen Institutionen: Reichstag und Reichsgerichtsbarkeit 
3. Um die Reichsexekutive: Reichsregiment, Reichskreise und Reichsoberhaupt
4. Die gedruckte Reform

II. Die Reformation – Religion als Medienereignis
1. Die frühneuzeitliche Medienrevolution und ihre Krise
2. Medienereignis Luther – die sieben Stationen der Reformationsgeschichte
3. Das freigeschaltete Evangelium und die reformatorische Öffentlichkeit
4. Der Bauernkrieg – die erste druckgestützte Massenbewegung

III. Das Konfessionsbildungsproblem – dreimal die exklusive Wahrheit
1. Die Konfessionsbildung zwischen Parallelität und Exklusivität
2. Der evangelische Primat der Lehre und der reformierte Primat der Praxis
3. Der katholische Primat der Kirchenorganisation
4. Die strukturelle Intoleranz

IV.Der Augsburger Religionsfrieden – wie löst man ein unlösbares Problem?
1. Das Problem der Konfessionsbildung 
2. Das Wunder von Augsburg
3. Eine Lösung nach Art des Reiches 
4. Friedensleistung und Konfessionskultur 
5. Die Mär von der deutschen Religionskriegskatastrophe

V.Der Dreißigjährige Krieg – Europas Staatsbildungskrieg in Deutschland
1. Die sezessionistischen Staatsbildungen von unten
2. Der Kampf der Universalmächte
3. Die Religion als Hauptnebenkonflikt und der Medienkrieg
4. Stehenbleibende Heere und Überlebensstrategien

VI.Der Westfälische Friede – die Vollendung der föderalen Reichsverfassung
1. Staatensystem und Territorialbestimmungen
2. Der institutionelle Ausbau der doppelten Staatlichkeit im Reich 
3. Was hat der Immerwährende Reichstag geleistet? 
4. Die Abschaffung des Religionskrieges

VII.Der zweite dreißigjährige Krieg (1667–1697) – die Organisation struktureller
    Nichtangriffsfähigkeit

1. Die ludovizianische Herausforderung und die Kriegsserie 
2. Die publizistische Reaktion des Reiches
3. Die politische Reaktion
4. Die Neuorganisation der Reichsverteidigung
5. Die Türken vor Wien – die belagerte Kaiserstadt und das Reich

VIII.Kultur wird Ländersache – oder doch nicht?
1. Landesstaatlicher Ausbau im föderalen Umfeld 
2. Das Land der Höfe 
3. Kulturleistungen des höfischen Barock 
4. NeueWissenskulturen:Pietismus und Frühaufklärung 
5. Das Reich der Schriftlichkeit und die Aufklärung

IX. Die deutschen Sezessionskriege – und der Triumph des Reiches
1. Die Bayerische Sezession im Spanischen Erbfolgekrieg (1701–1714)
2. Die ersten Friderizianischen Staatsbildungskriege und das Frankfurter 
    Reichsexperiment (1740–1745) 
3. Der Siebenjährige Krieg Friedrichs des Großen gegen das Reich (1756–1763) 
4. Die preußische Staatsbildung und der Sieg des Reiches

X. Untergang oder Übergang des Reiches deutscher Nation?
1. Innovation und Reform als Programm der Zeit 
2. Bündische Reichsreform zwischen Kaisern – und bis zuletzt 
3. Warum das Reich deutscher Nation (nicht) untergegangen ist

Literaturhinweise

Personenregister

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-56262-4

Erschienen am 23. März 2009

135 S.

Softcover

Softcover 8,95 € Kaufen
e-Book 7,99 € Kaufen

Burkhardt, Johannes

Deutsche Geschichte in der frühen Neuzeit

Johannes Burkhardt bietet einen ebenso informativen wie kompakten Überblick über die Richtungsweisenden Errungenschaften der Frühen Neuzeit in Deutschland, deren Nachwirkungen bis zum heutigen Tag spürbar sind. Er analysiert unter anderem die föderale Struktur des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, untersucht den durch die Konfessionalisierung bewirkten gesellschaftlichen Wandel, erläutert die Ursachen des Dreißigjährigen Krieges und schildert die Bedeutung grundlegender wissenschaftlicher und kultureller Entdeckungen wie die Erfindung des Buchdruckes.
Webcode: https://www.chbeck.de/26138

Inhalt

Einleitung

I. Die Reichsreform – ein Langzeitprojekt für einen deutschen Bundesstaat
1. Die föderale Organisation des Landfriedens
2. Die neuen Institutionen: Reichstag und Reichsgerichtsbarkeit 
3. Um die Reichsexekutive: Reichsregiment, Reichskreise und Reichsoberhaupt
4. Die gedruckte Reform

II. Die Reformation – Religion als Medienereignis
1. Die frühneuzeitliche Medienrevolution und ihre Krise
2. Medienereignis Luther – die sieben Stationen der Reformationsgeschichte
3. Das freigeschaltete Evangelium und die reformatorische Öffentlichkeit
4. Der Bauernkrieg – die erste druckgestützte Massenbewegung

III. Das Konfessionsbildungsproblem – dreimal die exklusive Wahrheit
1. Die Konfessionsbildung zwischen Parallelität und Exklusivität
2. Der evangelische Primat der Lehre und der reformierte Primat der Praxis
3. Der katholische Primat der Kirchenorganisation
4. Die strukturelle Intoleranz

IV.Der Augsburger Religionsfrieden – wie löst man ein unlösbares Problem?
1. Das Problem der Konfessionsbildung 
2. Das Wunder von Augsburg
3. Eine Lösung nach Art des Reiches 
4. Friedensleistung und Konfessionskultur 
5. Die Mär von der deutschen Religionskriegskatastrophe

V.Der Dreißigjährige Krieg – Europas Staatsbildungskrieg in Deutschland
1. Die sezessionistischen Staatsbildungen von unten
2. Der Kampf der Universalmächte
3. Die Religion als Hauptnebenkonflikt und der Medienkrieg
4. Stehenbleibende Heere und Überlebensstrategien

VI.Der Westfälische Friede – die Vollendung der föderalen Reichsverfassung
1. Staatensystem und Territorialbestimmungen
2. Der institutionelle Ausbau der doppelten Staatlichkeit im Reich 
3. Was hat der Immerwährende Reichstag geleistet? 
4. Die Abschaffung des Religionskrieges

VII.Der zweite dreißigjährige Krieg (1667–1697) – die Organisation struktureller
    Nichtangriffsfähigkeit

1. Die ludovizianische Herausforderung und die Kriegsserie 
2. Die publizistische Reaktion des Reiches
3. Die politische Reaktion
4. Die Neuorganisation der Reichsverteidigung
5. Die Türken vor Wien – die belagerte Kaiserstadt und das Reich

VIII.Kultur wird Ländersache – oder doch nicht?
1. Landesstaatlicher Ausbau im föderalen Umfeld 
2. Das Land der Höfe 
3. Kulturleistungen des höfischen Barock 
4. NeueWissenskulturen:Pietismus und Frühaufklärung 
5. Das Reich der Schriftlichkeit und die Aufklärung

IX. Die deutschen Sezessionskriege – und der Triumph des Reiches
1. Die Bayerische Sezession im Spanischen Erbfolgekrieg (1701–1714)
2. Die ersten Friderizianischen Staatsbildungskriege und das Frankfurter 
    Reichsexperiment (1740–1745) 
3. Der Siebenjährige Krieg Friedrichs des Großen gegen das Reich (1756–1763) 
4. Die preußische Staatsbildung und der Sieg des Reiches

X. Untergang oder Übergang des Reiches deutscher Nation?
1. Innovation und Reform als Programm der Zeit 
2. Bündische Reichsreform zwischen Kaisern – und bis zuletzt 
3. Warum das Reich deutscher Nation (nicht) untergegangen ist

Literaturhinweise

Personenregister