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Coulmas, Florian

Hiroshima

Geschichte und Nachgeschichte

Die Zerstörung Hiroshimas markiert einen Wendepunkt in der Weltgeschichte. Der Name der Stadt ist zu einem Symbol für die Bedrohung der Menschheit durch sich selbst geworden. Florian Coulmas beschreibt die Vor- und Nachgeschichte des Abwurfs der Atombombe aus unterschiedlichen Blickwinkeln und beleuchtet die Hintergründe und Mythen der menschlichen Katastrophe. Dabei wird deutlich, warum die Geschichte von Hiroshima bis heute höchst einseitig erinnert wird.

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Bibliografie

978-3-406-58791-7

Erschienen am 22. Februar 2010

127 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Schlagwörter

Broschur 8,95 € Kaufen
e-Book 7,49 € Kaufen
Inhalt
I. Einleitung

II. Hintergrund: Der Zweite Weltkrieg in Ostasien
Die technologische Seite
Die militärische Seite
Die politische Seite
Die menschliche Seite

III. Orte der Erinnerung
Hiroshima
Nagasaki
Washington

IV. Hiroshima in den Medien
Zeitungen
Bilder und Filme

V. Reaktionen intellektueller Zeitzeugen

VI. Atombombenliteratur

VII. Zeugnisse Überlebender

VIII. Hiroshima lehren
Japanische Schulbücher
Amerikanische Schulbücher
Deutsche Schulbücher

IX. Kampf um Hiroshima im Gedächtnis der Völker
Amerikas Hiroshima
Japans Hiroshima
Unterschiede im Kampf um die Geschichte

X. Leben mit der Bombe


Literatur
Personenregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Warum wurde der Krieg im Pazifik (...) auf eben diese Weise beendet? Coulmas versucht, die verschiedenen Faktoren, die zusammenkamen, zu gewichten: Während militärische Gründe scheinbar kaum ins Gewicht fielen, misst der Direktor des Deutschen Instituts für Japanstudien in Tokio dem politischen Motiv Trumans, gegenüber Stalin Stärke zu demonstrieren, große Bedeutung zu. Eine nicht unerhebliche Rolle spielten auch der Druck, die gewaltigen Kosten des atomaren Projekts zu rechtfertigen, und die Bereitschaft zur Dehumanisierung des Gegners."
Thomas Speckmann, Der Tagesspiegel, 2. August 2010



"Diese militärisch-politischen Hintergründe, besonders aber die zahlreichen Reaktionen in Medien, bei Schriftstellern und Wissenschaftlern untersucht der kenntnisreiche Autor. Dabei betont Coulmas stets auch die unterschiedlichen Sichtweisen, denn: ‘Japans Hiroshima ist nicht Amerikas Hiroshima’. Dies zeigt sich heute noch in den jeweiligen Schulgeschichtsbüchern, übrigens auch in deutschen."
Werner Hornung, Das Parlament, Beilage zur Leipziger Buchmesse 2010, 15. März 2010



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-58791-7

Erschienen am 22. Februar 2010

127 S.

Softcover

Softcover 8,95 € Kaufen
e-Book 7,49 € Kaufen

Coulmas, Florian

Hiroshima

Geschichte und Nachgeschichte

Die Zerstörung Hiroshimas markiert einen Wendepunkt in der Weltgeschichte. Der Name der Stadt ist zu einem Symbol für die Bedrohung der Menschheit durch sich selbst geworden. Florian Coulmas beschreibt die Vor- und Nachgeschichte des Abwurfs der Atombombe aus unterschiedlichen Blickwinkeln und beleuchtet die Hintergründe und Mythen der menschlichen Katastrophe. Dabei wird deutlich, warum die Geschichte von Hiroshima bis heute höchst einseitig erinnert wird.
Webcode: https://www.chbeck.de/30483

Inhalt

I. Einleitung

II. Hintergrund: Der Zweite Weltkrieg in Ostasien
Die technologische Seite
Die militärische Seite
Die politische Seite
Die menschliche Seite

III. Orte der Erinnerung
Hiroshima
Nagasaki
Washington

IV. Hiroshima in den Medien
Zeitungen
Bilder und Filme

V. Reaktionen intellektueller Zeitzeugen

VI. Atombombenliteratur

VII. Zeugnisse Überlebender

VIII. Hiroshima lehren
Japanische Schulbücher
Amerikanische Schulbücher
Deutsche Schulbücher

IX. Kampf um Hiroshima im Gedächtnis der Völker
Amerikas Hiroshima
Japans Hiroshima
Unterschiede im Kampf um die Geschichte

X. Leben mit der Bombe


Literatur
Personenregister

Pressestimmen

"Warum wurde der Krieg im Pazifik (...) auf eben diese Weise beendet? Coulmas versucht, die verschiedenen Faktoren, die zusammenkamen, zu gewichten: Während militärische Gründe scheinbar kaum ins Gewicht fielen, misst der Direktor des Deutschen Instituts für Japanstudien in Tokio dem politischen Motiv Trumans, gegenüber Stalin Stärke zu demonstrieren, große Bedeutung zu. Eine nicht unerhebliche Rolle spielten auch der Druck, die gewaltigen Kosten des atomaren Projekts zu rechtfertigen, und die Bereitschaft zur Dehumanisierung des Gegners."
Thomas Speckmann, Der Tagesspiegel, 2. August 2010


"Diese militärisch-politischen Hintergründe, besonders aber die zahlreichen Reaktionen in Medien, bei Schriftstellern und Wissenschaftlern untersucht der kenntnisreiche Autor. Dabei betont Coulmas stets auch die unterschiedlichen Sichtweisen, denn: ‘Japans Hiroshima ist nicht Amerikas Hiroshima’. Dies zeigt sich heute noch in den jeweiligen Schulgeschichtsbüchern, übrigens auch in deutschen."
Werner Hornung, Das Parlament, Beilage zur Leipziger Buchmesse 2010, 15. März 2010