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Czerniakow, Adam

Das Tagebuch des Adam Czerniaków

Im Warschauer Getto 1939 - 1942

Als Adam Czerniakow am 23.9.1939 zum Vorsitzenden der Warschauer Jüdischen Kultusgemeinde ernannt wurde, war er sich der Schwere der Aufgabe bewusst, aber er ahnte nicht, welche Bürde, welch übermenschliche Anstrengungen ihm dieses Amt auferlegen würde. In winziger Schrift notierte er fast drei Jahre lang, was er sah, was er miterlebte, was er tat. Sein Tagebuch ist ein einzigartiges Dokument der Machtlosigkeit gegenüber der deutschen Schreckensherrschaft, aber auch des Muts und der Menschlichkeit in einer ausweglosen Lage. Als Czerniakow erkannte, dass all seine Bemühungen fruchtlos waren und er gezwungen wurde, die Deportationen in die Todeslager selbst zu organisieren, nahm er sich das Leben.
Von Adam Czerniakow. Mit einem Vorwort von Israel Gutmann. und einem Nachwort von Marcel Reich-Ranicki. Aus dem Polnischen übertragen von Silke Lent. Übertragung des Vorworts aus dem Hebräischen von Wolfgang Lotz.

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Bibliografie

978-3-406-62949-5

Erschienen am 12. Februar 2013

XXVI, 313 S., mit 14 Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 16,95 € Kaufen
Inhalt
Vorwort von Israel Gutman
Vorbemerkung der Übersetzerin
Plan des Warschauer Gettos in den Jahren 1940 – 1942

Erstes Notizbuch
6. September – 30. November 1939

Zweites Notizbuch
1. Dezember 1939 – 14. März 1940

Drittes Notizbuch
15. März – 19. Juli 1940

Viertes Notizbuch
20. Juli – 13. Dezember 1940

Sechstes Notizbuch
23. April – 20. August 1941

Siebtes Notizbuch
21. August – 30. November 1941

Achtes Notizbuch
1. Dezember 1941 – 10. März 1942

Neuntes Notizbuch
11. März – 23. Juli 1942

Nachwort von Marcel Reich-Ranicki

Namensregister

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-62949-5

Erschienen am 12. Februar 2013

XXVI, 313 S., mit 14 Abbildungen

Softcover

Softcover 16,95 € Kaufen

Czerniakow, Adam

Das Tagebuch des Adam Czerniaków

Im Warschauer Getto 1939 - 1942

Als Adam Czerniakow am 23.9.1939 zum Vorsitzenden der Warschauer Jüdischen Kultusgemeinde ernannt wurde, war er sich der Schwere der Aufgabe bewusst, aber er ahnte nicht, welche Bürde, welch übermenschliche Anstrengungen ihm dieses Amt auferlegen würde. In winziger Schrift notierte er fast drei Jahre lang, was er sah, was er miterlebte, was er tat. Sein Tagebuch ist ein einzigartiges Dokument der Machtlosigkeit gegenüber der deutschen Schreckensherrschaft, aber auch des Muts und der Menschlichkeit in einer ausweglosen Lage. Als Czerniakow erkannte, dass all seine Bemühungen fruchtlos waren und er gezwungen wurde, die Deportationen in die Todeslager selbst zu organisieren, nahm er sich das Leben.
Von Adam Czerniakow. Mit einem Vorwort von Israel Gutmann. und einem Nachwort von Marcel Reich-Ranicki. Aus dem Polnischen übertragen von Silke Lent. Übertragung des Vorworts aus dem Hebräischen von Wolfgang Lotz.
Webcode: https://www.chbeck.de/9129296

Inhalt

Vorwort von Israel Gutman
Vorbemerkung der Übersetzerin
Plan des Warschauer Gettos in den Jahren 1940 – 1942

Erstes Notizbuch
6. September – 30. November 1939

Zweites Notizbuch
1. Dezember 1939 – 14. März 1940

Drittes Notizbuch
15. März – 19. Juli 1940

Viertes Notizbuch
20. Juli – 13. Dezember 1940

Sechstes Notizbuch
23. April – 20. August 1941

Siebtes Notizbuch
21. August – 30. November 1941

Achtes Notizbuch
1. Dezember 1941 – 10. März 1942

Neuntes Notizbuch
11. März – 23. Juli 1942

Nachwort von Marcel Reich-Ranicki

Namensregister