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Dabringhaus, Sabine

Geschichte Chinas im 20. Jahrhundert

Die Schwelle zum dritten Jahrtausend ist durch den dramatischen Aufstieg Chinas zur Supermacht gekennzeichnet. Sabine Dabringhaus erzählt die Geschichte eines Landes, das zwischen Tradition und Moderne, Freiheit und Unterdrückung, Staatskommunismus und Raubtierkapitalismus einen einzigartigen Weg durch das 20. Jahrhundert gesucht hat. Vom Untergang der letzten Dynastie im Jahr 1911, dem überschäumenden Nationalismus der zwanziger und dreißiger Jahre, bis hin zu Mao Zedongs Kulturrevolution und der wirtschaftlichen Liberalisierung haben sich in China tiefgreifende kulturelle und gesellschaftliche Umbrüche vollzogen. China im 20. Jahrhundert war ein Land der Gegensätze im Zeitalter der Extreme. Auch die aktuellen Probleme – Umweltverschmutzung, Korruption und Zensur – lassen sich nur vor dem Hintergrund des letzten Jahrhunderts verstehen. Sabine Dabringhaus spürt den grundlegenden Kräften der chinesischen Geschichte nach und zeichnet das Portrait einer unruhigen Epoche, deren Verständnis ein Schlüssel für die Gegenwart und Zukunft der neuen Weltmacht ist.

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Bibliografie

978-3-406-59286-7

Erschienen am 31. August 2009

293 S., Mit 5 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 22,90 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

Einleitung

I. Konfuzianismus am fin de siècle:
Zwischen Reform und Untergang

1. Krisenbewältigung und Reformversuche im Konfuzianismus
2. Militärische Niederlagen, Risse im Vielvölkerimperium
3. Der Systemwechsel von 1911/12: Revolution ohne Neubeginn
4. Gesellschaft zwischen Traditionsbruch und Ideenvielfalt

II. Nationalismen in einer schwachen Republik
1. Antiimperialismus: Im Widerstand formiert sich die Nation
2. Politischer Nationalismus und schwacher Zentralstaat
3. Kulturelle Modernisierung und «nationaler Charakter»
4. Ethnische Nationalismen

III. Diktatur im kommunistischen Parteistaat
1. Die frühe Volksrepublik: Befreiung, Wiederaufbau und «Neue Demokratie»
2. Terror der Utopien: Vom Großen Sprung zur Kulturrevolution
3. Zwischen Isolation und Integration
4. Chinesische Alternativen: Taiwan, Hongkong und die Diaspora

IV. Die achtziger Jahre:
Staatliche Reformen, Öffnung nach außen und Demokratiebewegung

1. Neue staatliche Strategien in der Ära Deng Xiaopings
2. Intellektuelle Opposition und Demokratisierung als fünfte Modernisierung
3. Das Jahr 1989: Eine bittere Zäsur

V. China im Übergang zum «Kapitalismus»
1. Machteliten zwischen Herrschaftstradition und Neuanfang
2. Ökonomischer Wandel und Konsumgesellschaft
3. Weltmachtstreben
4. Ungleichheiten, Gegensätze und Widersprüche
5. Die Wiederentdeckung der Tradition
6. Neue Impulse

Epilog
Anmerkungen
Zeittafel
Literaturverzeichnis
Abbildungen
Personenregister
Sachregister

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-59286-7

Erschienen am 31. August 2009

293 S., Mit 5 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 22,90 € Kaufen

Dabringhaus, Sabine

Geschichte Chinas im 20. Jahrhundert

Die Schwelle zum dritten Jahrtausend ist durch den dramatischen Aufstieg Chinas zur Supermacht gekennzeichnet. Sabine Dabringhaus erzählt die Geschichte eines Landes, das zwischen Tradition und Moderne, Freiheit und Unterdrückung, Staatskommunismus und Raubtierkapitalismus einen einzigartigen Weg durch das 20. Jahrhundert gesucht hat. Vom Untergang der letzten Dynastie im Jahr 1911, dem überschäumenden Nationalismus der zwanziger und dreißiger Jahre, bis hin zu Mao Zedongs Kulturrevolution und der wirtschaftlichen Liberalisierung haben sich in China tiefgreifende kulturelle und gesellschaftliche Umbrüche vollzogen. China im 20. Jahrhundert war ein Land der Gegensätze im Zeitalter der Extreme. Auch die aktuellen Probleme – Umweltverschmutzung, Korruption und Zensur – lassen sich nur vor dem Hintergrund des letzten Jahrhunderts verstehen. Sabine Dabringhaus spürt den grundlegenden Kräften der chinesischen Geschichte nach und zeichnet das Portrait einer unruhigen Epoche, deren Verständnis ein Schlüssel für die Gegenwart und Zukunft der neuen Weltmacht ist.
Webcode: https://www.chbeck.de/28272

Inhalt

Vorwort

Einleitung

I. Konfuzianismus am fin de siècle:
Zwischen Reform und Untergang

1. Krisenbewältigung und Reformversuche im Konfuzianismus
2. Militärische Niederlagen, Risse im Vielvölkerimperium
3. Der Systemwechsel von 1911/12: Revolution ohne Neubeginn
4. Gesellschaft zwischen Traditionsbruch und Ideenvielfalt

II. Nationalismen in einer schwachen Republik
1. Antiimperialismus: Im Widerstand formiert sich die Nation
2. Politischer Nationalismus und schwacher Zentralstaat
3. Kulturelle Modernisierung und «nationaler Charakter»
4. Ethnische Nationalismen

III. Diktatur im kommunistischen Parteistaat
1. Die frühe Volksrepublik: Befreiung, Wiederaufbau und «Neue Demokratie»
2. Terror der Utopien: Vom Großen Sprung zur Kulturrevolution
3. Zwischen Isolation und Integration
4. Chinesische Alternativen: Taiwan, Hongkong und die Diaspora

IV. Die achtziger Jahre:
Staatliche Reformen, Öffnung nach außen und Demokratiebewegung

1. Neue staatliche Strategien in der Ära Deng Xiaopings
2. Intellektuelle Opposition und Demokratisierung als fünfte Modernisierung
3. Das Jahr 1989: Eine bittere Zäsur

V. China im Übergang zum «Kapitalismus»
1. Machteliten zwischen Herrschaftstradition und Neuanfang
2. Ökonomischer Wandel und Konsumgesellschaft
3. Weltmachtstreben
4. Ungleichheiten, Gegensätze und Widersprüche
5. Die Wiederentdeckung der Tradition
6. Neue Impulse

Epilog
Anmerkungen
Zeittafel
Literaturverzeichnis
Abbildungen
Personenregister
Sachregister