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Dahrendorf, Ralf

Die Krisen der Demokratie

Ein Gespräch mit Antonio Polito

Ist die Demokratie zu Ende? Wie geht sie mit den sozialen Fragen der wirtschaftlichen Globalisierung um, die den Verlierern weniger Chancen zu lassen scheinen, als sie das Proletariat am Beginn der Industrialisierung hatte? Wie kann man die zunehmende Apathie der Wähler aufheben, die nicht mehr die Chance sehen, ihren Willen in demokratischen Prozessen politisch geltend zu machen? Schließlich: Wie könnte eine „neue Demokratie“ aussehen? Solchen und anderen Fragen gelten die zehn Gespräche, die Ralf Dahrendorf mit dem italienischen Journalisten Antonio Polito führt. Durch die Informationsdichte, die Präzision der Analysen, den Gedankenreichtum und den Mut zu eigenen Urteilen sind meisterhafte politische Essays entstanden.
Von Ralf Dahrendorf. Aus dem Italienischen von Rita Seuß.

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Bibliografie

978-3-406-49460-4

116 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 7,90 € Kaufen
Inhalt
Demokratie
Globalisierung
Glokalisierung
Europa
Amerika
Demos
Vermittler
Antipolitik
Ethik
Die neue Demokratie
Pressestimmen

Pressestimmen

"Es ist ein beunruhigendes Bild, das Ralf Dahrendorf, der große alte Mann des Liberalismus, im Interview mit dem italienischen Journalisten Antonio Polito zeichnet. Die Demokratie mit ihren drei Funktionen – gewaltfrei einen Machtwechsel zu ermöglichen, die Regierenden effektiv zu kontrollieren und dem Volk eine Stimme im politischen Prozess zu verleihen – befindet sich inmitten einer tief greifenden Krise."
Marcello Berni, Handelsblatt, 25. Juni 2004



"Sehr viele Menschen gibt ja nicht im deutschsprachigen Raum, bei denen sich die Elemente einer intellektuellen Persönlichkeiten so wirkungsvoll mit den Merkmalen eines Homo politicus kombinieren lassen wie bei Ralf Dahrendorf - Sozialwissenschaftler, Lord, Mitglied des britischen Oberhauses. Deshalb gibt es auch in schöner Regelmäßigkeit von oder mit ihm ein Buch, das durch Originalität und Präzision der darin enthaltenen Gedanken besticht - wie dieses schmale Bändchen mit dem gewaltigen Titel Die Krisen der Demokratie: ein ausgedehntes Interview mit Antonio Polito, dem Londoner Korrespondenten der Zeitung La Repubblica."
Roderich Reifenrath, Frankfurter Rundschau, 19. August 2002



"Ralf Dahrendorf ist klug und gibt sich nicht als der überlegene Wissende. Darum kann man in diesem Büchlein auch lernen, wie man mit schwierigen politischen Fragen umgeht, und er demonstriert dieses Denken von verschiedenen Seiten her an so aktuellen Themen wie der Ethik bei der Beurteilung wissenschaftlicher Neuerungen, der Neigung der Politiker, populistischen Lösungen den Vorzug gegenüber mehr sachgerechten zu geben, weshalb er für Institutionen plädiert, in denen sich, ähnlich wie im Britischen Oberhaus, dem er angehört, ein unabhängiger, vom Stress politscher Events weniger abhängiger Sachverstand zur Geltung bringen kann."
Kurt Sontheimer, Die Zeit, 20. Juni 2002



"Eine leidenschaftliche ausserparlamentarische Lehrstunde in Demokratie. Man sollte sie nicht versäumen."
Rainer Hoffmann, N.Z.Z., 27./28. April 2002



"Unbedingt empfehlenswert als Heilmittel für unheilbare Nichtwähler."
elk, Die Welt, 27. April 2002



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-49460-4

116 S.

Softcover

Softcover 7,90 € Kaufen

Dahrendorf, Ralf

Die Krisen der Demokratie

Ein Gespräch mit Antonio Polito

Ist die Demokratie zu Ende? Wie geht sie mit den sozialen Fragen der wirtschaftlichen Globalisierung um, die den Verlierern weniger Chancen zu lassen scheinen, als sie das Proletariat am Beginn der Industrialisierung hatte? Wie kann man die zunehmende Apathie der Wähler aufheben, die nicht mehr die Chance sehen, ihren Willen in demokratischen Prozessen politisch geltend zu machen? Schließlich: Wie könnte eine „neue Demokratie“ aussehen? Solchen und anderen Fragen gelten die zehn Gespräche, die Ralf Dahrendorf mit dem italienischen Journalisten Antonio Polito führt. Durch die Informationsdichte, die Präzision der Analysen, den Gedankenreichtum und den Mut zu eigenen Urteilen sind meisterhafte politische Essays entstanden.
Von Ralf Dahrendorf. Aus dem Italienischen von Rita Seuß.
Webcode: https://www.chbeck.de/14532

Inhalt

Demokratie
Globalisierung
Glokalisierung
Europa
Amerika
Demos
Vermittler
Antipolitik
Ethik
Die neue Demokratie

Pressestimmen

"Es ist ein beunruhigendes Bild, das Ralf Dahrendorf, der große alte Mann des Liberalismus, im Interview mit dem italienischen Journalisten Antonio Polito zeichnet. Die Demokratie mit ihren drei Funktionen – gewaltfrei einen Machtwechsel zu ermöglichen, die Regierenden effektiv zu kontrollieren und dem Volk eine Stimme im politischen Prozess zu verleihen – befindet sich inmitten einer tief greifenden Krise."
Marcello Berni, Handelsblatt, 25. Juni 2004


"Sehr viele Menschen gibt ja nicht im deutschsprachigen Raum, bei denen sich die Elemente einer intellektuellen Persönlichkeiten so wirkungsvoll mit den Merkmalen eines Homo politicus kombinieren lassen wie bei Ralf Dahrendorf - Sozialwissenschaftler, Lord, Mitglied des britischen Oberhauses. Deshalb gibt es auch in schöner Regelmäßigkeit von oder mit ihm ein Buch, das durch Originalität und Präzision der darin enthaltenen Gedanken besticht - wie dieses schmale Bändchen mit dem gewaltigen Titel Die Krisen der Demokratie: ein ausgedehntes Interview mit Antonio Polito, dem Londoner Korrespondenten der Zeitung La Repubblica."
Roderich Reifenrath, Frankfurter Rundschau, 19. August 2002


"Ralf Dahrendorf ist klug und gibt sich nicht als der überlegene Wissende. Darum kann man in diesem Büchlein auch lernen, wie man mit schwierigen politischen Fragen umgeht, und er demonstriert dieses Denken von verschiedenen Seiten her an so aktuellen Themen wie der Ethik bei der Beurteilung wissenschaftlicher Neuerungen, der Neigung der Politiker, populistischen Lösungen den Vorzug gegenüber mehr sachgerechten zu geben, weshalb er für Institutionen plädiert, in denen sich, ähnlich wie im Britischen Oberhaus, dem er angehört, ein unabhängiger, vom Stress politscher Events weniger abhängiger Sachverstand zur Geltung bringen kann."
Kurt Sontheimer, Die Zeit, 20. Juni 2002


"Eine leidenschaftliche ausserparlamentarische Lehrstunde in Demokratie. Man sollte sie nicht versäumen."
Rainer Hoffmann, N.Z.Z., 27./28. April 2002


"Unbedingt empfehlenswert als Heilmittel für unheilbare Nichtwähler."
elk, Die Welt, 27. April 2002